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Wiener Höhenweg, Etappe 6: Von der Glorer Hütte zum Glocknerhaus

Tourdaten

Anspruch
T3 anspruchsvoll
Dauer
5:00 h
Länge
10,8 km
Aufstieg
577 hm
Abstieg
1.123 hm
Max. Höhe
2.689 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis September
  • Einkehrmöglichkeit
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Auf der 6. und damit letzten Etappe des Wiener Höhenweges wandert man direkt im Angesicht des Großglockners über die Salmhütte zum Glockknerhaus

💡

Von der Salmhütte empfiehlt es sich, einen kurzen Abstecher zur Alten Salmhütte zu machen. Dabei folgt man ein Stück dem Weg der Erstbesteiger des Großglockners, denn die Hütte wurde in die Felswand des Schwertecks geschlagen. An den verfallenen Überresten hängt seit 2018 eine Informationstafel zur spannenden Geschichte der insgesamt 4 Salmhütten.

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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