Wiener Höhenweg, Etappe 5: Von der Elberfelder Hütte zur Glorer Hütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 5:00 h 9,3 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
846 hm 540 hm 2.912 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis September
  • Einkehrmöglichkeit

Am fünften Tag am Wiener Höhenweg wandert man über den Kesselkeessattel, 2.912 m und das Peischlachtörl zur Glorer Hütte auf 2.642 m, womit man sich nicht mehr in der Schobergruppe, sondern in der Glocknergruppe befindet. 

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Vom Kesselkeessattel ausgehend hat man die Möglichkeit, einen relativ leichten 3.000er „mitzunehmen”: in rund 30 Minuten kann man das Böse Weibl mit 3.121 m besteigen.

Elberfelder Hütte
Hütte • Kärnten

Elberfelder Hütte (2.346 m)

Die Elberfelder Hütte (2.346 m) steht am Talschluss des Gössnitztales in der Schobergruppe. Das Nebental des Mölltales in Kärnten führt von Heiligenblut weg. Es liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Das unbewohnte Gössnitztal gilt als eines der ursprünglichsten und am wenigsten durch den Menschen veränderten Täler der Ostalpen. Er erstreckt sich vom Gössnitzfall am Tal-Ausgang bis zur Hütte über eine Strecke von etwa neun Kilometern. Die Hütte liegt in einer prachtvollen, hochalpinen Gipfel-Arena. Sie ist umgeben von etwa 30 Dreitausendern wie Roter Knopf, Böses Weibl, den Talleitenspitzen, den beiden Hornköpfen, Kristallkopf, Gössnitzkopf, etc. Die Elberfelder Hütte ist Etappenziel auf dem Wiener Höhenweg und liegt auf Wegen die alpine Grunderfahrungen und Konditionsstärke voraussetzen.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Gernot-Röhr-Biwak
Hütte • Kärnten

Gernot-Röhr-Biwak (2.940 m)

Das Gernot-Röhr-Biwak befindet sich am Kesselkeessattel, auf einer Höhe von 2.926 m, direkt am Wiener Höhenweg (Steig Nr. 713/918). Das Biwak ist im Besitz der ÖAV-Sektion Lienz und liegt zwischen Glorerhütte (Gehzeit ca. 2:30 h) und Elberfelder Hütte (Gehzeit 1:30 h). Es bietet sich als Zwischenstopp oder als Ausgangspunkt am Weg zum Bösen Weibl (3.121 m, Gehzeit vom Biwak 0:30 h) in den Hohen Tauern, exakt an der Grenze Kärnten/Osttirol, an. Für den Zustieg von Kals benötigt man sechs Stunden. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
-
Verpflegung
Selbstversorger

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