Glocknerrunde, Etappe 4: Von Kals zur Salmhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 7:00 h 14 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.521 hm 210 hm 2.665 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit

Der vierte Tag der Glocknerrunde führt von Kals in Osttirol über die Glorer Hütte zur Salmhütte, die bereits im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern steht. Dabei hat man rund 1.500 Höhenmeter und eine Strecke von rund 14 km zu bewältigen. Dafür wandert man direkt im Angesicht des Großglockners zu jener Hütte, die für die Erstbesteigung des höchsten Berges Österreichs von größter Bedeutung war - die Salmhütte

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Die Salmhütte hat 2017 einen Zubau erhalten. Somit verfügt die Hütte nun über etwas mehr Kapazitäten und kann den Wanderern, die auf der Glocknerrunde und dem Wiener Höhenweg unterwegs sind, wieder eine perfekt Unterkunft bietet. 

Mehr zur historischen Bedeutung der Salmhütte und zum Bau des Zubaus finden Sie in den Reportagen zur Salmhütte

Glorerhütte
Hütte • Tirol

Glorer Hütte (2.642 m)

Die Glorer Hütte (2.642 m) ist vom Lucknerhaus in Kals am Großglockner in zwei Stunden zu erreichen. Der Zustieg führt entlang eines sogenannten geomorphologischen Lehrpfades, der Kindern und Erwachsenen interessante Informationen rund um die Beschaffenheit des Bodens und des Gesteins liefert. Oben angekommen, kann man die beiden Hausberge, die Medlspitze und den Glocknerblick, in jeweils einer halben Stunde besteigen. Entlang des Wiener Höhenwegs wandert man Richtung Iselsberg oder Glocknerhaus.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Salmhütte
Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Salzburg

Elfer Rundweg

Dauer
7:00 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
15 km
Aufstieg
1.367 hm
Abstieg
1.367 hm
Wandern • Kärnten

Zagutnig

Dauer
7:30 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
14,9 km
Aufstieg
1.548 hm
Abstieg
1.548 hm

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