Wanderung zum Berghaus Heimeli von Langwies

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 1:45 h 5,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
525 hm 11 hm 1.831 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Von Langwies führt diese landschaftlich wunderschöne Wanderung inmitten der Bergwelt der Plessur Alpen Graubündens durch ein wildromantisches Tal, tiefe Schluchten und über hohe Brücken hoch zum Berghaus Heimeli (1.831 m). Highlights der Tour sind neben der traumhaften Landschaft die wunderschönen, alten Walserhäuser des kleinens Ortes Dörfji und das Heimeli. 

💡

Am Ende der Tour lohnt eine Einkehr im gemütlichen Berghaus Heimeli (1.831 m). Hier kann man sich so richtig mit den besten Bündner Spezialitäten verwöhnen lassen und das schöne, alte Walserhaus ausgiebig bestaunen. Das Heimeli verfügt auch über Nächtigungsmöglichkeiten und ist ein perfekter Ausgangspunkt für weitere Touren, z.B. über den Strelapass nach Davos.

Anfahrt

Von Chur auf der Route 3 Richtung Arosa bis Langwies. Ab Parkplatz in Langwies besteht für Motorfahrzeuge ein Fahrverbot.

Fahrbewilligung bis zum Gasthaus mittels App buchbar. Infotafel am Parkplatz Langwies. Der Parkraum ist begrenzt.

Parkplatz

Parkieren auf der Säge bei Langwies.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn von Arosa oder Chur bis zur Station Langwies, dann ca. 15 Minuten Fussweg bis zur Säge, dem Ausgangspunkt der Tour.

Transport ab Langwies nach Vereinbarung möglich (CHF 80.- pro Fahrt, max. 4 Personen). 

Das urige Berghaus Heimeli
Hütte • Graubünden

Berghaus Heimeli (1.831 m)

Das alte Holzhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt im Sapüner Tal, oberhalb von Langwies bei Arosa. Das Berggasthaus bietet eine Mischung aus rustikalem Komfort und urigem Bergcharme fernab vom Massentourismus. Sapün ist seit dem 13. Jahrhundert als Walser-Siedlung bezeugt. Im abgelegenen Dörfli ist man von vollkommener Ruhe umgeben. Im 17. Jahrhundert zählte Sapün bis zu 250 Einwohner, heute leben nur noch vier Familien ganzjährig dort. Ansonsten sind die von der Sonne schwarzgebrannten Holzhäuser und Ställe meist zu Ferienwohnungen umgebaut. Einige davon sind bis zu fünfhundert Jahre alt, wie Sprüche und Jahreszahlen an den Hauseingängen verraten. Wer sich zu Fuß von Langwies auf den Weg zum Berggasthaus Heimeli macht, passiert zuerst ein waldiges, wildes Tobel und einen Wasserfall bevor sich das Tal weitet und das Dörfchen Sapün erreicht ist. Von hier sieht man schon den Strelapass, die Verbindung nach Davos. Eine halbe Stunde ist noch zu wandern, bis man die Fahne des Berggasthauses im Wind flattern sieht. Will man einkehren und essen, sollte man vorher reserviert haben, denn die Plätze sind Wochen im Voraus ausgebucht. Die unberührte Landschaft des Sapüner Tals lädt zum Wandern oder Biken ein, im Winter kann man ab dem Berggasthaus einige schöne Schitouren mit rassigen Abfahrten genießen.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Dauer
1:40 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
5,3 km
Aufstieg
310 hm
Abstieg
40 hm

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