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Berghaus Heimeli

1.831 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober
Dezember bis April

Täglich

Telefon

+41 81 374 21 61

Homepage

http://www.heimeli.swiss

Betreiber/In

Gabriella Pahud

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
22 Betten 10 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Das alte Holzhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt im Sapüner Tal, oberhalb von Langwies bei Arosa. Das Berggasthaus bietet eine Mischung aus rustikalem Komfort und urigem Bergcharme fernab vom Massentourismus.

Sapün ist seit dem 13. Jahrhundert als Walser-Siedlung bezeugt. Im abgelegenen Dörfli ist man von vollkommener Ruhe umgeben. Im 17. Jahrhundert zählte Sapün bis zu 250 Einwohner, heute leben nur noch vier Familien ganzjährig dort. Ansonsten sind die von der Sonne schwarzgebrannten Holzhäuser und Ställe meist zu Ferienwohnungen umgebaut. Einige davon sind bis zu fünfhundert Jahre alt, wie Sprüche und Jahreszahlen an den Hauseingängen verraten.

Wer sich zu Fuß von Langwies auf den Weg zum Berggasthaus Heimeli macht, passiert zuerst ein waldiges, wildes Tobel und einen Wasserfall bevor sich das Tal weitet und das Dörfchen Sapün erreicht ist. Von hier sieht man schon den Strelapass, die Verbindung nach Davos. Eine halbe Stunde ist noch zu wandern, bis man die Fahne des Berggasthauses im Wind flattern sieht.

Will man einkehren und essen, sollte man vorher reserviert haben, denn die Plätze sind Wochen im Voraus ausgebucht.

Die unberührte Landschaft des Sapüner Tals lädt zum Wandern oder Biken ein, im Winter kann man ab dem Berggasthaus einige schöne Schitouren mit rassigen Abfahrten genießen.

KÜRZESTER WEG ZUR HÜTTE

Am besten wandert man von Langwies auf einem gut markierten Weg bis zur Hütte. Auch mit dem Mountainbike - oder E-Bike - möglich. 

Gehzeit: 1 h 45 min

Höhenmeter: 525 m

LEBEN AUF DER HÜTTE

Im 300 Jahre alten Gasthaus haben in den beiden gemütlichen Stuben 50 Gäste Platz. Die Decken sind niedrig, das Holz knarrt, und der Kachelofen prasselt vor sich hin. Serviert werden hausgemachte Bündner Spezialitäten mit kreativer Raffinesse wie Älpler Makronen, Heimeli-Carpaccio und Pizokel.

In den Jahren 2018-19 wurde ein wenig um- bzw. neugebaut. Einige der Zimmer wurden neu gestaltet und es sind einige Doppelzimmer hinzu gekommen. 

GUT ZU WISSEN

Übernachten: Vier Doppelzimmern (mit neuen Lavabos), zwei Familienzimmer mit einem Doppel- und einem Einzelbett sowie zwei Kuschelzimmer direkt unter dem Dach mit je einer 140 cm Matratze. Dazu gibt es noch ein Lager mit Platz für 8-10 Personen.

Außerdem kann die „Alpensuite“ - ein alter Stall, der später ans Heimelig angebaut wurde - im Sommer von Donnerstag bis Sonntag als ganze Einheit gebucht werden. Sechs Personen finden darin Platz, es gibt einen Balkon und einen eigenen Eingang. 

Bettwäsche ist vorhanden, für Gäste im Doppelzimmer steht Frotteewäsche zur Verfügung. Für das Lager werden Leintuchschlafsäcke zur Verfügung gestellt. Zimmer und Lager verfügen über keine Heizung - Wärmflaschen und zusätzliche Decken werden aber gerne abgegeben. 

Kostenloses Wlan vorhanden, Hunde sind willkommen, bitte bei Reservierung mitteilen. Im Winter können Schlitten kostenlose ausgeliehen werden.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Wanderungen: Langwies - Heimeli (1:45 h), Heimeli – Strelapass – Davos Schatzalp (2:30 h), Von Langwies über Sapün nach Arosa (4:30 h), Davos - Strelapass – Sapün – Langwies (3:30 h),

Skitouren: Stelli (2.622 m, 2:30 h), Zenjiflue (2.686 m, 3 h)

Anfahrt

Über die Schnellstraße von Lustenau/Zürich nach Chur. Alternativ von Lenzerheide oder über den Oberalppass nach Chur. In Chur weiter Richtung Arosa fahren. Ungefähr 300 m nach Langwies befindet sich links ein Parkplatz. Von dort gehts in rund 2 h Wanderzeit zum Heimeli.

Ab Langwies Fahrverbot für PKW, Transport möglich auf telefonische Vorbestellung.

Parkplatz

Langwies

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Chur mit dem Arosabähnli bis Bahnhof Langwies. Ins Dorf hinauf, 300 m der Hauptstrasse folgen, dann Abzweigung nach links und in 2 h Wanderzeit zum Heimeli.

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