Wanderung zum Ali-Lanti-Biwak von der Kölnbreinsperre

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 3:00 h 7,7 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
820 hm 80 hm 2.663 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis September
  • Hüttenzustieg

Im Salzburger Teil der Ankogelgruppe, auf der Kleinelendscharte steht das Ali-Lanti-Biwak auf 2.663 m Seehöhe. Man erreicht die Biwakschachtel von der Osnabrücker Hütte. Der kürzeste Zustieg führt allerdings von der Kölnbreinsperre in Kärnten, vorbei am Stausee über das Kleinelendtal zum Biwak.

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Der Ali-Lanti-Biwak sollte eher nur als Zwischenstation gesehen werden. Von hier aus kann man einzigartige Touren in die hochalpine Umgebung machen. Hierbei zu erwähnen sind unter anderem der Jagerkogel (2.748 m), der Keeskogel (2.884 m) oder die Tischlerspitze (3.003 m).

Anfahrt

Der A10 Tauernautobahn bis zur Ausfahrt Gmünd folgen. Auf der Maltatal Landesstraße durch Malta bis Koschach. Bei Brandstatt Maut zahlen. Weiter geht es duch das „Tal der stürzenden Wasser” auf der idyllischen Malta-Hochalmstraße, durch Felsentunnel und über Brücken, vorbei an rauschenden Wasserfällen bis zum Kölnbreinspeicher.

Parkplatz

Bei der Kölnbreinsperre befindet sich ein Parkplatz.

Ali-Lanti-Biwak
Hütte • Salzburg

Ali-Lanti-Biwak (2.663 m)

Das Ali-Lanti-Biwak ist im Grunde kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel ist entweder der Weg auf dem die unversperrte Biwakschachtel liegt oder eine Nacht, so fern sie freiwillig ist, auf der Kleinelendscharte zu verbringen. Letzteres vielleicht in Gesellschaft von drei weiteren Bergkameradinnen und -kameraden. Ganz sicher verbringt man die Biwak-Nacht gemeinsam mit Kesselkess, Gstösskees, Keeskogel, Jagerkogel und Steinbachkogel, beobachtet von Ankogel, Tischlerkarkopf und Tischlerspitze. Von einer Nacht in einer Biwakschachtel träumt man als Alpinist nicht unbedingt. Manchmal ist sie für Hochtouren, Skitourgeher, Kletter und Wanderer aber unumgänglich.   Den seltsam anmutenden Namen des Biwaks - Ali Lanti - könnte man ganz spontan mit einem finnischen Bergsteiger, der spektakuläre Erstbegehungen in der Ankogel-Gruppe machte, in Verbindung bringen. Ist aber falsch. "Ali Lanti" wird mit dem Althochdeutschen in Verbindung gebracht. Er stünde, so die Geschichte, für "fremdes Land" oder "anderes Land". Diese Bedeutung steckt in unserem Deutsch wiederum im Wort Elend. Darum Kleinelendscharte, Kleinelendkar, Kleinelendtal,Kleinelendkess, Großelendtal. Elend muss nicht immer nur ein Begriff für Unglück sein. Im Maltatal, in das Alpinisten vom Biwak und der Scharte absteigen, kommt Elend, und nicht in der Bedeutung von Unglück öfter vor. Die gesamte Umgebung des Ali-Lanti-Biwaks ist hochalpin!
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Wandern • Salzburg

Hochkranz

Dauer
3:00 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
5,8 km
Aufstieg
865 hm
Abstieg
– – – –

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