Wanderung zur Klostertaler Umwelthütte von der Bielerhöhe

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 2:00 h 5,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
340 hm 10 hm 2.362 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Die Klostertaler Umwelthütte (2.362 m) hat eine bewegte Geschichte hinter sich. War sie doch jahrelang eine Bauruine. Die inzwischen vom Deutschen Alpenverein verwaltete Selbstversorgerhütte liegt im schönen Klostertal zu Füßen der mächtigen Schneeglocke. Neben der leichten Gletschertour lohnt vor allem der Übergang zur Saarbrücker Hütte. Die Stille und Ruhe um die Hütte ist einfach wundervoll.

💡

Eine schöne Tour ist der Übergang zur Saarbrücker Hütte (2.538 m). Man geht am Hüttenweg ein Stück zurück und folgt dann dem markierten Steig durch das Verhupftäli bergauf. Das Gelände wird immer steiler, zwischendurch helfen Drahtseilsicherungen über ein paar Felsen hinweg. Man gelangt in deutlich flacheres Gelände und schnauft erst einmal ordentlich durch. Weiter steigt man schließlich hinauf zum Litzner Sattel. Vom Sattel geht es ordentlich steil hinunter nach Norden zu einem weiten Plateau unter der Saarbrücker Hütte. In ein paar Kehren erreicht man nach einem kurzen Gegenanstieg die gemütliche Hütte. Über den Normalweg geht man hinunter zum Vermunt Stausee und fährt mit dem Bus zurück zur Bieler Höhe.

Anfahrt

Über den Pfändertunnel und Bludenz ins Montafon. Weiter auf der Silvretta-Hochalpenstraße zur Bielerhöhe. Ebenfalls von der Inntalautobahn über das Paznauntal zur Bielerhöhe.

Parkplatz

Parken an der Bielerhöhe.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Schruns, weiter mit dem Postbus zur Bielerhöhe.

Klostertaler Umwelthütte
Die Klostertaler Umwelthütte (2.362 m) liegt im österreichischen Teil der Silvretta, im Klostertal in Vorarlberg. Das Gebiet, in dem diese Selbstversorger-Hütte liegt, wird auch Vermunt genannt. Neben dem Klostertal liegt das „glamourösere“ Ochsental. Das Tal, in dem die Ill entspringt, speist den Silvretta Stausee. Am Talende thront über dem Ochsentaler Gletscher der berühmte Piz Buin.  Die Hütte ist Zwischenstation auf den Wegen zu Schneeglocke, Silvrettahorn oder zu Überschreitungen über Verhupf, Schwarze Wand oder Rote Furka in die Schweizer Silvretta und in das Schweizer Vermunt. Sie ist in ihrer Entwicklung irgendwie stecken geblieben. Der Deutsche Alpenverein wollte die Hütte in Bewirtschaftung betreiben und aufbauen. Diese Absicht wurde von Umweltschützern vereitelt. Das Silvretta-Gebiet gilt als ausreichend erschlossen. Die Bewirtschaftungspläne wurden aufgegeben. Aus der langjährigen Bauruine wurde eine Selbstversorger-Hütte.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Dauer
1:40 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
5,3 km
Aufstieg
310 hm
Abstieg
40 hm
Wandern • Tirol

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Dauer
2:30 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
5,9 km
Aufstieg
312 hm
Abstieg
312 hm

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