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Berg-Know-How

10 Regeln, die jeder Wintersportler kennen muss

• 8. Januar 2020

Wintersportler aufgepasst: Die 10 FIS-Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbands zur Vorbeugung von Unfällen. Wir stellen sie euch im Detail vor!

Skifahrer am Stubaier Gletscher in Tirol
Foto: Manuel Ferrigato
Skifahrer am Stubaier Gletscher in Tirol
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Die 10 FIS-Regeln im Überblick

1. Rücksichtnahme auf andere Skifahrer und Snowboarder

Das eigene Verhalten darf keine anderen Wintersportler gefährden, die Ausrüstung muss auf Mängel kontrolliert werden.

2. Beherrschung von Geschwindigkeit und Fahrweise

Die Fahrweise ist dem Können, der Verkehrsdichte sowie den Schnee-, Gelände- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Kollisionen sind oftmals die Folge von zu hoher Geschwindigkeit und nicht entsprechendem Können, darum: stets auf Sicht und entsprechend der individuellen Könnensstufe fahren!

3. Wahl der Fahrspur

Die Fahrspur ist so zu wählen, dass keine anderen Wintersportler dadurch behindert oder gefährdet werden. Vorrang haben die vorausfahrenden Skifahrer und Snowboarder. Ihnen muss von hinten stets genügend Raum gegeben werden.

4. Überholen

Überholt werden darf nur, wenn genügend Bewegungsraum gewährleistet ist.

5. Einfahren und Anfahren

Wer in einen Hang einfährt oder nach einem Halt wieder anfahren möchte, muss sich vergewissern, dass dabei niemand behindert oder gefährdet wird. Der anfahrene Wintersportler muss sich harmonisch und gefahrenfrei in den allgemeinen Verkehrsfluss wiedereingliedern können. Deshalb: vor dem Wegfahren nach oben blicken, ob nicht ein anderer Skifahrer herankommt!

Skiregion Alta Badia: Skifahrer auf der Piste in Südtirol
Foto: mauritius images / Maria Breuer
Skiregion Alta Badia: Skifahrer auf der Piste in Südtirol

6. Anhalten

Unübersichtliche Stellen (z.B. Geländekuppen) müssen als Anhaltepunkt gemieden werden und im Falle eines Sturzes schnellstmöglich wieder freigemacht werden. Haltepunkte sind tunlichst am Pistenrand aufzusuchen.

7. Aufstieg und Abstieg

Skitourengeher müssen am Pistenrand aufsteigen – ebenso wie Personen, die zu Fuß absteigen, denn Fußgänger auf der Piste stellen eine Gefahr dar. 

8. Beachten der Zeichen

Markierungen berücksichtigen und auf Signale achten. Die Wahl der Abfahrten (blau, rot, schwarz) dem Können anpassen und Pisten-/Geländesperrungen sind im eigenen Interesse zu beachten!

9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist man zur Hilfeleistung verpflichtet. Dies umfasst das Leisten von Erster Hilfe (nach bestem Wissen und Gewissen), die Verständigung der Rettungskräfte sowie die Absicherung der Unfallstelle.

10. Ausweispflicht

Jeder Wintersportler muss sich im Falle eines Unfalls ausweisen können – ob als Beteiligter oder als Zeuge.


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