Adlerweg - Etappe 13: Innsbruck - Zirbenweg - Innsbruck

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 3:20 h 7,8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
260 hm 160 hm 2.060 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit

Nach dem kurzen Zwischenstopp in Innsbruck, der Landeshauptstadt Tirols, peilen wir die Berge der Tuxer Alpen an. Noch können die Beine etwas ausruhen, denn man fährt mit Bus oder Straßenbahn nach Igls, von dort mit der Gondelbahn zur Bergstation Patscherkofel. Der Zirbenweg ist ein breiter Pfad ohne steile Passagen, der Richtung Osten führt. Bequem ansteigend geht es bis zur Boschebenhütte. Von dort entweder ins Viggartal zum Meißnerhaus oder zur Tulfeinalm/Halsmarterlift. Talfahrt nach Tulfes und wieder zurück nach Igls und Innsbruck. Ein Abstecher von Tulfes in das historische Städtchen Hall lohnt sich.

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Im Ampasser Kessel wächst eine über 700 Jahre alte Zirbe, der vermutlich älteste Baum Tirols. Sie wurde bereits 1926 als Naturdenkmal ausgewiesen. Der restliche Zirbenwald ist ebenso beeindruckend. Zirben wachsen bis auf 2.500 Meter Seehöhe, ertragen tiefe Temperaturen und wachsen daher sehr langsam. Der Duft ihres ätherischen Öls wirkt beruhigend. Wer das Kind in sich entdecken will, findet am Glungezer auf 1.560 Meter in einem Waldstück die größte Holzkugelbahn der Welt mit spektakulären Bahnen und lauffreudigen Zirbenkugeln.

Anfahrt

Von der Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Innsbruck Mitte, weiter Richtung Igls- über Vill bis in die Ortschaft Igls zur Talstation der Patscherkofelbahn.

Parkplatz

Parkplatz an der Patscherkofelbahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus oder mit der Staßenbahn nach Igls.

Patscherkofel-Schutzhaus
Das Schutzhaus am Patscherkofel (1.970 m) steht am Patscherkofel. Der steinerne Riese wacht über Innsbruck, das Inntal rund um Tirols Landeshauptstadt und am Eingang des Wipptales. Er ist, wie das Goldene Dachl und die Nordkette ein Wahrzeichen der Stadt, der Hausberg der Innsbrucker und zu jeder Jahreszeit Gastgeber bergaffiner Menschen. Einst hieß das Haus Kaiser-Franz-Josef-Schutzhaus. Es liegt 275 Hm unterhalb des Patscherkofel-Gipfels. Berg und Haus befinden sich in den Tuxer Alpen. Beide sind leicht erreichbar. Tagesausflüge mit Kind und Kegel hinauf zum Schutzhaus sind unkompliziert. Im Winter tummeln sich die Schneefreunde mit ihren Touren- und Alpinski, Snowboards und Schneeschuhen, im Sommer die Wanderer und Ausflügler in der Stube sowie auf der Terrasse des Hauses. Alle kommen um Luft, Sonne, Fernsicht, Gesellschaft und Lebensfreude zu tanken. Und natürlich auch um zu essen und zu trinken.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Meissner Haus
Hütte • Tirol

Meißner Haus (1.720 m)

365 Tage im Jahr hat das außergewöhnlich kinderfreundliche Meißner Haus (1.720 m), das im Viggaral an der Südseite des Patscherkofels, südöstlich von Tirols Landeshauptstadt Innsbruck liegt, geöffnet. Die meisten der aussichtsreichen Gipfel wie die Viggarspitze (2.307 m) oder der Morgenkogel (2.607 m) sind zu jeder Jahreszeit relativ leicht zu erreichen, eignen sich daher auch ausgezeichnet für Familien mit Kindern. Auch Mountainbiker werden hier nicht allzu sehr auf die Probe gestellt und sind gern gesehene Gäste. Im Winter wiederum verwandeln sich die Almwiesen über dem Waldgürtel in traumhafte Skihänge für Skitourengeher und in herrliche Reviere für Schneeschuhwanderer und Rodler. Es locken auch einige Rundwanderwege wie die sogenannnte Almenrunde, die über den Almweg 1600 zur Patscher Alm (1.694 m) führt, weiter zur Hohe Mahd Alm (1.907 m) und zurück zur Hütte über Jochsteig und Boscheben. Gehzeit rund 4 h.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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