Wildenauersteig (D/1+) Hohe Wand, Bereich Baumgartnerturm

Eine Tour von
Beschreibung
Besonders lohnender, steiler und schwieriger Klettersteig an der Hohen Wand in Niederösterreich, der auch sehr originelle Stellen aufweist (senkrechter u. sehr enger 10 m - Schacht). Nur mit Klammern gesichert (keine Stahlseilsicherung vorhanden!), die an einigen Stellen sehr weit voneinander entfernt sind (oft zu weit für Klettersteigsets - Verlängerung mit Schraubkarabiner mitnehmen!).
Im oberen Teil kurze Kletterstellen ohne Sicherung bis 1+!
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit

Erschienen in
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Bergwelten Tipp
Diesen und weitere Klettersteige findet man im „Klettersteig-Atlas Österreich“ (6. Auflage, im Ringbuchsystem) von Kurt Schall.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Zustiege
bis 50 Min. a) Über den gelb bez. Wagnersteig zum Wandfußsteig und auf diesem (blau bez.) rechts, entlang der Wände bis zur Abzweigung eines Steiges nach links in Richtung Hochfallwand u. Baumgartnerturm. Anfangs auf blau und rot bez. Weg (vorbei am Einstieg zum Gebirgsvereins-Klettersteig), dann entlang der roten Markierung aufwärts zum Wandfuß (Beginn des Turmsteiges; blasse E.-Aufschrift „T+W“). Wenige Meter rechts davon über gestuften Fels (1) in Kürze zu den ersten Klammern des neuen Einstiegs.
b) Über den rot bez. Springlessteig (teilweise gesichert, A; Beginn beim nördlichen Ortsende von Oberhöflein) in Richtung Hubertushaus bis unter die Hochfall-Wände und auf bez. Steig unter den Wänden in Richtung Baumgartnerturm queren zum Beginn des neuen Einstieges vom Wildenauersteig (siehe Zustieg a).
Steigverlauf
Siehe Topo.
Abstieg
1 Std. Durch den Wald (Steiglein) in Kürze zum Plateau-Wanderweg und rechts (östlich) in wenigen Minuten zum Hubertushaus.
Vom Hubertushaus am besten über den rot bez. und tw. gesicherten Springlessteig (A) zum Ausgangspunkt zurück. Oder entlang des Wanderweges zur Wilhelm-Eichert-Hütte und über den Wagnersteig (A) absteigen.
Fakten
Schwierigkeit: C bis C/D, kurze Passagen D; Kletterstellen bis 1+
Bes. Gefahren: kein Stahlseil!
Zeiten / Höhenunterschiede: Zustieg: 50 Min. / 300 HmKlettersteig: 45 Min. / 160 HmAbstieg: 1 Std. / 460 HmHöhenunterschied gesamt: 460 HmZeitaufwand gesamt: 2,5-3 Std.
Exposition: Ost bis West
Sicherungen: mäßig; Klammern, Trittstifte, keine Stahlseil-Sicherung!!
Funfaktor: super Gestein: Kalk
Flucht- / Abbruchmögl.: keine
Orientierung: einfach
Kinder / Jugendliche: ab 14 Jahren
Ausrüstung: Klettersteigset (unbedingt Klettersteig-Karabiner!), Helm, mittelfeste Bergschuhe od. Kletterschuhe; Sicherungsseil für Jugendliche und Ungeübte!
Keinen großen Rucksack mitnehmen!
Errichtung: 1919, verlängert 2010
Gut zu wissen
Für Ungeübte und Kinder nicht geeignet (wenn, dann nur mit Seilsicherung durch einen routinierten Vorsteiger!). Auch geübte und schwindelfreie Klettersteiggeher gehen hier oft im Seilschaftsverband.
Zwischensicherungen können nur an den Eisenklammern angebracht werden, da keine Stahlseile zur Selbstsicherung vorhanden sind. Durchwegs sehr ausgesetzt und Kraft raubend. Der originelle 10 m - Höhlenschacht ist tw. sehr eng, was sich vor allem bei Rucksäcken unangenehm bemerkbar macht (müssen ev. abgenommen u. nachgezogen werden!) Der Steig wurde bereits 1919 gebaut und nach dem berühmten Hohe-Wand-Erschließer Alois Wildenauer benannt. 2010 wurde mit Zustimmung des ÖTK der Klettersteig nach unten verlängert, wodurch man sich jetzt den steinschlaggefährdeten und unangenehmen alten Zustiegsweg erspart.
Besonders gute Kombinationsmöglichkeit mit dem kurzen Klettersteig „Steirerspur“
Einkehrmöglichkeiten
Hubertushaus, Wilhelm-Eichert-Hütte
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
A2-Abfahrt Wr. Neustadt-West und auf der B26 Richtung Puchberg am Schneeberg/Hohe Wand. Über Weikersdorf und St. Egyden nach Willendorf. Kurz danach Abzweigung rechts nach Oberhöflein.
Parkplatz
Entweder im Ort parken, oder nördlich oberhalb des Ortes beim Waldrand. Nach Zweiersdorf noch ca. 1 km.
Öffentliche Verkehrsmittel
Hst. Unterhöflein. Zu Fuß weiter nach Oberhöflein.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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