Nadelhorn
Im Aufstieg zur MischabelhütteFoto: Simone Bürgler
Im Aufstieg zum Windjoch, links die Lenzspitze, rechts das NadelhornFoto: Simone Bürgler
Beim WindjochFoto: Simone BürglerIm unteren Abschnitt des NordostgratesFoto: Simone Bürgler
Im oberen Teil des Nordostgrates müssen ein paar Felsen umgangen oder überklettert werdenFoto: Simone Bürgler
Auf dem GipfelFoto: Simone Bürgler
Herrliche Aussicht vom Gipfel auf Lenzspitze und DomFoto: Simone Bürgler
Im Abstieg über den NordostgratFoto: Simone Bürgler

Eine Tour von
Beschreibung
Der Name des Nadelhorns in den Walliser Alpen stammt von einer grossen Felsspalte, die eine Art Nadelöhr bildet, das besonders vom Festijoch aus gut zu sehen ist. Bei den Alpinisten ist die Route über den Nordostgrat (Normalroute) sehr beliebt. Trotz relativ geringen Schwierigkeiten und kaum objektiven Gefahren bietet sie eine abwechslungsreiche und fotogene Tour auf einen formschönen Berg. Verdient werden muss sich dieser 4000-er aber allemal, den der Hüttenweg zur Mischabelhütte ist lang und steil.
Beste Jahreszeit
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Bergwelten Tipp
Eine gute Firnlage sind für diese Tour von Vorteil. Die günstigsten Bedingungen findet man deshalb meist anfangs Sommer (Juni bis anfangs Juli).
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wanderung zur Mischabelhütte von Saas Fee.
Aufstieg
Von der Mischabelhütte (3.336 m) folgt man Wegspuren über eine ausgeprägte Felsrippe, bis man auf einer Höhe von etwa 3.600 m den Hohbalmgletscher erreicht. Auch wenn es möglich ist, schon früher auf den Gletscher zu queren, empfiehlt es sich meistens, der Felsrippe bis an ihr Ende zu folgen, da der Gletscher unterhalb von 3.600 m meist stark zerklüftet ist.
Man quert nun den Hohbalmgletscher unter der imposanten Nordostwand der Lenzspitze durch und gelangt über den bis zu 35 Grad steilen und oft blanken Firnhang zum Windjoch (3.847 m). Von hier folgt man der Firnschneide des Nordostgrates beziehungsweise steigt leicht nördlich davon in der Flanke auf. Dabei müssen einige Felsen umgangen werden, was bei Blankeis heikel sein kann. In diesem Fall ist es manchmal leichter und sicherer, die Felsen zu überklettern.
Zuletzt geht der Firngrat in gemischtes Gelände und leichte Felsen über, und man erreicht in einfacher Kletterei (I-II) den Gipfel des Nadelhorns (4.327 m).
Abstieg
Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute. Alternativ kann beim Windjoch auch nach Norden zur Bordierhütte abgestiegen werden.
Ausrüstung
- Gletscherausrüstung
- bei Blankeis 2-3 zusätzliche Eisschrauben
Gut zu wissen
Bis zum Windjoch ist trotz der oft ausgetretenen Spur auf Spalten achten. Diese liegen bei der Traverse des Hohbalmgletschers genau in Marschrichtung.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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Schweiz, Zermatt
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