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Bergtour zur Erzherzog Johann Hütte (Adlersruhe) von der Salmhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
WS mäßig 3:20 h 3,9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
950 hm 160 hm 3.451 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg
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Von der Salmhütte auf 2.644 m erreicht man in recht kurzer Zeit die Erzherzog-Johann-Hütte (3.354 m), die höchstgelegene Schutzhütte in Österreich und der Glocknergruppe. Dieser Anstieg entspricht der „Erstbegeher-Route“ auf den Großglockner und ist daher besonders geschichtsträchtig. Zudem kommt man an den Überresten der Alten Salmhütte vorbei, die von den Gründerjahren des Alpenvereins erzählt. 

💡

Den Sonnenuntergang von der Adlersruhe aus zu betrachten, ist ein einzigartiges Erlebnis, das man auch bequem von der warmen Stube aus genießen kann.

Anfahrt

Über die Großglocknerhochalpenstraße von Heiligenblut bzw. Fusch zum Glocknerhaus. Oder über den Felbertauern und nach Kals und über die Mautstraße zum Lucknerhaus. Anstieg über die Glorer Hütte zur Salmhütte. 

Parkplatz

Großer Parkplatz beim Glocknerhaus. Großer Parkplatz beim Lucknerhaus. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn nach Lienz. Von Lienz mit dem Postbus nach Heiligenblut. Alternativ kann man auch nach Kals bzw. zum Lucknerhaus anreisen.

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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