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Foto: Andreas Jakwerth, Bergwelten-Magazin
Bizarre Felslandschaften

Die Loferer Steinberger mit der Von-Schmid-Zabierow-Hütte

• 10. Juli 2023
1 Min. Lesezeit

Zwischen Tirol und Salzburg erhebt sich ein gewaltiges Kalkmassiv – die Loferer Steinberge. Der Zustieg zum Basislager Von-Schmid-Zabierow-Hütte verlangt eine gute Kondition – 2,5 bis 3 Stunden Gehzeit sollte man einplanen. Dann aber ist man mitten in einer Welt aus bizarren Felsformationen, unzähligen Kletterrouten, Dolinen und sogar spannenden Karsthöhlen. Bergwelten-Autor Benjamin Koffu war dort und berichtet im aktuellen Bergwelten-Magazin (August/September 2023) von seinen Erlebnissen – hier stellen wir euch die schönsten Touren der Region vor.

Das Große Ochesenhorn ist mit 2.511 Metern der höchste Gipfel der Loferer Steinberge. Nur fünf Meter niedriger ist das Große Hinterhorn mit 2.506 Metern. Die Aussichten sind gewaltig, reichen hinunter nach Lofer und bis in die Ebenen nördlich der Landeshauptstadt Salzburg. Imposant erheben sich die Berchtesgadener Alpen mit Watzmann und Co vor dem blauen Himmel – und das alles genießt man schon im Anstieg zur Von-Schmid-Zabierow-Hütte.

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Allein der Zustieg zur Von-Schmid-Zabierow-Hütte ist ein Erlebnis.

Basislager: Von-Schmid-Zabierow-Hütte

Die Von-Schmid-Zabierow-Hütte befindet sich auf 1.966 m und wird seit bereits 23 Jahren von Hüttenwirtin Katharina Filzer-Meiberger bewirtschaftet. Sie ist selbst am Fuße der Loferer Steinberge aufgewachsen und hat viele Sommer in der Umgebung der Hütte verbracht.

Heute ist die Alpenvereinshütte ein wichtiges Basislager für die rund 70 verschiedenen Kletterrouten, das Klettersteig-Übungsgelände und die 40 Meter lange Seilbrücke.

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Außerdem gehört die Hütte der Initiative „So schmecken die Berge“ an, was bedeutet, dass möglichst viele regionale Lebensmittel Verwendung finden, die zu köstlichen hüttentypischen Speisen verarbeitet werde, wie etwa zu den legendären Pinzgauer Kaspressknödel.

Touren in den Loferer Steinbergen

Zahlreiche Gipfel wollen von der Von-Schmid-Zabirow-Hütte aus bestiegen werden, die die ganze Dimension des Kalkmassives erst so richtig sichtbar machen. Die Besteigung des Großen Hinterhorns ist eine tolle Tour, für die man keine Klettererfahrung braucht. Der Weg ist gut markiert und die Aussicht vom Gipfel genial.

Sehr schwierig, ausgesetzt und mit einigen Kletterstellen versehen ist das Große Ochsenhorn, welches aber auch von der Hütte aus gut zu erreichen ist. Wer die Tour an einem Tag vom Tal aus plant, kann eine schöne Runde daraus machen, sollte allerdings früh aufstehen, denn in Summe muss man mit über 7 Stunden reiner Gehzeit rechnen.

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Mit dem Mountainbike einmal herum

Die so genannte Steinberg-Runde führt einmal rund um die beiden Kalkmassive Loferer und Leoganger Steinberge. Die Route verläuft fast durchgängig auf gut zu fahrenden Radwegen auf Schotter oder Asphalt und ist landschaftliche einmalig schön.

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Foto: Bergwelten
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