Wimbachgrieshütte

1.327 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet. 

Telefon

+49 8657 7944001

Homepage

www.wimbachgrieshuette.de

Betreiber/In

Bernd und Lisbeth Kreh

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
20 Zimmerbetten 52 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt

Lage der Hütte

Die Wimbachgrieshütte steht im hinteren Wimbachtal am Fuß des Watzmanns im Nationalpark Berchtesgaden in Bayern. Dort, am Ende des Wimbachgrieses, bilden Watzmann im Osten, Hochkalter im Westen sowie die Abbrüche des Großen Hundstodes im Süden eine beeindruckende Kulisse.

Die Hütte ist vom Bergsteigerdorf Ramsau in einer relativ leichten aber langen Wanderung zu erreichen. Sie ist ein familienfreundliches Ausflugsziel und auch ein idealer Ausgangspunkt, um den Watzmann zu überschreiten oder zu umrunden. Etwas fordernder als der Weg durch das Wimbachtal, ist der Weg vom Königsee herüber zur Hütte. Dieser beginnt mit einer Schifffahrt und unter der eindrucksvollen Watzmann-Ostwand, die als die höchste Wand der Ostalpen gilt.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Den Aufstieg beginnt man am Parkplatz (635 m) oder der Bushaltestelle an der Wimbachbrücke im Bergsteigerdorf Ramsau. Die Wanderung führt in nur leichter Steigung durch das Wimbachgries, vorbei an der Berggaststätte Wimbachschloss ohne nennenswerte Schwierigkeiten zum Talschluss des Wimbachtals.

Gehzeit: 3:30 h

Höhenmeter: 692 m

Alternative Route: St. Bartholomä am Königsee (605 m, über Schrainbachtal, Sigeretplatt, Trischübelpass und Banngraben; 4 h).
 

Leben auf der Hütte

Bernd und Lisbeth Kreh kredenzen bayrische Köstlichkeiten, Frühstück, Brotzeiten, Eintopf- und Nudelgerichte. Aus ihrer Küche sind die Kaspressknödel mit gemischten Salat, die Hüttenmakkaroni mit hausgemachter Schinken-Gemüse-Soße und Salat, der Leberkäse mit hausgemachtem Kartoffelsalat sowie das Gams- und Rindsgulasch mit Spätzle oder Knödel und Salat zu empfehlen. Beim Frühstück kann zwischen süß, deftig und gesund gewählt werden. Reichhaltig sind alle drei Varianten. Warme Küche von 11:30 bis 14:30 und von 17:30 bis 19.30 Uhr.

Aufgrund ihrer Lage können Kinder rund um die Hütte gefahrlos ihren Bewegungsdran ausleben. Extra Spielplatz gibt es keinen für die Kleinen. Mit etwas Phantasie lassen sich genügend Spiele und Abwechslung für die zukünftigen Watzmann-Bezwinger erfinden.
 

Gut zu wissen

Dusche, Waschraum, WC vorhanden. Zwei Aufenthaltsräume/Stuben für einmal 20 und einmal 50 Gäste. Empfehlenswert: die Terrasse. Ein Seminarraum für 20 Personen. Keine Halbpension. Zimmer und Lager ohne Fließwasser. Hüttenschlafsäcke sind Pflicht, können aber gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Hausschuhe auch. Kein Mobilfunk-Empfang. Münztelefon. Barzahlung. Übernachtungen mit Hund im Zimmer, um 5 Euro möglich. Im Lager keine Übernachtung mit Hund möglich.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Kärlingerhaus (1.635 m), das in 5:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Ingolstädter Haus (2.120 m, 5:30 h); Blaueishütte (1.680 m, 7:30 h); Watzmannhaus (1.930 m, 7:30 h).

Gipfel und Touren: Hirschwieskopf (2.114 m, 2:30 h); Großes Palfelhorn (2.222 m, 2:30 h); Schneiber (2.330 m, 3 h); Großer Hundstod (2.594 m, 4:30 h); Seehorn (2.321 m, 3 h); Watzmann-Südspitze (2.713 m, 5 h).

Anfahrt

Aus dem Norden kommend, ist Ramsau mit dem Auto über die Autobahn A8 München-Salzburg zu erreichen. An der Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf von der A8 abfahren. Weiter auf der B305 über Inzell, Weißbach, Schneizlreuth nach Ramsau.

Aus dem Süden über die A10, Tauern-Autobahn, über die Ausfahrt Salzburg Süd/Grödig auf die B160/B305 , Berchtesgadener Straße, über Berchtesgaden nach Ramsau.

Parkplatz

Wimbachbrücke

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den zwischen München und Salzburg Hauptbahnhof verkehrenden Meridian-Regionalzügen bis Freilassing. Dort in die Berchtesgadener Land Bahn nach Berchtesgaden umsteigen. Am Bahnhof Berchtesgaden in den Bus Nr. 846 in das Bergsteigerdorf Ramsau. 

Zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und dem Bahnhof Berchtesgaden verkehrt auch regelmäßig der Bus Nr. 840, der für diese Streck 45 Minuten braucht. In Berchtesgaden in den Bus Nr. 846 umsteigen. 15 Minute bis Ramsau.

Die Wasseralm in der Röth (1.423 m) in den Berchtesgadener Alpen ist eine aufgelassene Alm, die sich weit oberhalb des Königssees und des Obersees in einem abgeschieden gelegenen Kessel der Röth zwischen dem Steinernen Meer und dem Hagengebirge befindet. Früher eine Selbstversorgerhütte, seit 2005 im Sommer jedoch mit einfachen Mitteln bewirtschaftet, ist sie bei Wanderern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern insofern ein wichtiger Stützpunkt, als es sonst keinen gibt in der Umgebung. Die Hütte befindet sich an der sogenannten Großen Reibn, der wunderschönen Skitour vom Jenner über das Hagengebirge und weiter über das Steinerne Meer bis ins Wimbachtal. Für Bergwanderer bieten sich Gipfel wie das Große (2.363 m) oder das Kleine Teufelshorn (2.283 m) an, auch die Tour zur Gotzenalm (1.685 m) über die Regenalm gilt als wunderschöne Route.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bayern

Blaueishütte (1.680 m)

Die Blaueishütte (1.680 m) liegt in den Berchtesgadener Alpen am Fuße des Blaueisgletschers. Dieser ist der nördlichste Gletscher in den Alpen. Die Hütte unterhalb des Hochkalters wurde zwischen 2011 und 2012 komplett um- und ausgebaut und ist idealer Stützpunkt für Wanderer, Bergsteiger, Tourengeher und vor allem Kletterer. In unmittelbarer Nähe finden sich ein Klettergarten und einige herausfordernde Wände. Schwierigkeitsstufen reichen vom Zwei-Züge-Boulder bis zur 15-Seillängen-Route. Oft kommen Gruppen, die Kletterkurse oder alpine Felsausbildungskurse gebucht haben. Lohnende Ausflüge führen zur Steinberghöhle und über das Blaueis zur Blaueishöhle. Seit die Hütte 1928 gebaut wurde, wird sie von der Familie Wang aus Ramsau bewirtschaftet. Legendär sind die riesigen Kuchenportionen. Es gibt keinen Winterraum. brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Eckberthütte (1.140 m)

Die Eckberthütte (1.140 m) ist eine Selbstversorgerhütte im Salzburger Blühnbachtal. Das Tal ist ein rund zehn Kilometer westliches Seitental der Salzach. Es trennt das Hagengebirge im Norden vom Hochkönig-Massiv im Süden und liegt am Rand der Berchtesgadener Alpen in den Salzburger Kalkhochalpen. Am westlichen Ende des Tales befindet sich die Hütte. Im Tal befindet sich das hermetisch abgeriegelte Schloss Blühnbach. Es steht in Privatbesitz. Nach den Habsburgern - Thronfolger Franz Ferdinand ließ das Jagdschloss neu errichten - ging es in den Besitz der deutschen Großindustriellen-Familie Krupp von Bohlen und Halbach über. Arndt von Bohlen und Halbach, der letzte Krupp, ist in der Gruft der Schlosskapelle beigesetzt. Seit 1989 gehört es der US-Industriellen-Familie Koch, die den Mischkonzern Koch Industries führt.  Die nördlich des Hochkönigs liegende Hütte ist Ausgangspunkt für Touren auf das Hohe Tenneck, Hochseiler, Brandhorn und Hochkönig. Umgeben ist die Hütte von Gipfeln wie Teufelshorn, Alpriedlhorn, Hundsschädel, Reißhorn und Marterlkopf. Das weitläufige Waldgebiet mit seinen glasklaren Bächen rund um die Hütte ist ein richtiger Spielplatz für Familien mit ihren Kindern.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Selbstversorger

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