Rund um den Gosaukamm, Tag 2: Von der Hofpürglhütte zum Gosausee

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 4:00 h 7,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
250 hm 1.010 hm 2.012 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Am zweiten Tag der Umrundung des Gosaukammes geht es noch einmal ganz schön zur Sache: Von der Hofpürglhütte geht es über den aussichtsreichen Steiglpass auf 2.012 m, gelangt auf die Nordseite des Gosaukamms und wandert am so genannten Steiglweg, Nr. 612, zurück zum Vorderen Gosausee.

Wer die Tour noch nicht beenden, sondern gerne noch einen Tag dazu hängen möchte, der kann am zweiten Tag zur Adamekhütte wandern und dort noch einmal übernachten - Variante 2A. Dieser Wegabschnitt ist allerdings etwas anspruchsvoller (T4 auf der SAC-Skala) als der Rest der Tour. 

💡

Den wohl schönsten Platz dieser Tour erreicht man auf dem Steiglpass, wo man der markant geformten Bischofsmütze schon recht nahe kommt. Seit 1993 ist der höchste Berg des Gosaukammes um große Teile seiner Süd- und Ostwand ärmer – die gelbe Abbruchfläche, die an diesen Jahrhundert-Bergsturz erinnert, schickt immer noch Steinschlagsalven in die Tiefe.

Hofpürglhütte
Hütte • Salzburg

Hofpürglhütte (1.705 m)

Unterhalb der imposanten Bischofsmütze mit ihrem charakteristisch gezackten Rücken liegt die Hofpürglhütte (1.705 m) hoch über dem Salzburger Ort Filzmoos im westlichen Teil des Dachstein-Gebirges. Wobei der Begriff Hütte ein wenig untertrieben scheint, vielmehr thront dieses Schutzhaus gleich einem Schloss inmitten dieses Bergsteiger- und Kletterparadieses, in dem sich größere Touren verschiedenster Schwierigkeitsgrade ins Dachsteingebirge und auf den Gosaukamm in Angriff nehmen lassen. Die Schwierigkeitsgrade beginnen bei 1 (für Kinder und Anfänger) und enden erst bei 9 lt. UIAA. Wegen der leichten Erreichbarkeit kommen auch zahlreiche Tagesgäste und Wanderer – es gibt hier oben sehr schöne Rundwanderwege – und genießen die gute Küche und das eindrucksvolle Panorama mit Blick auf die Niederen und Hohen Tauern bis hin zum Großvenediger. Im Winter lockt das Gebiet Skitourengeher sowie Schneeschuhwanderer, zumal die Hütte auch über einen unversperrten Winterraum und somit über Übernachtungsmöglichkeiten verfügt. Spielt das Wetter nicht mit, bietet die Hütte im Inneren eine Kletterwand und einen Boulderraum. Ein Klettergarten befindet sich in unmittelbarer Hüttennähe.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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