Voralphütte

2.126 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Frühlingssaison von 17. März bis 23. April 2017 und im Sommer von 22. Juni bis 8. Oktober bewartet. Nächtigungsplätze sind Sommer/Winter immer zu reservieren.

Telefon

+41 41 887 04 20

Homepage

http://www.voralphuette.ch

Betreiber/In

Silvia + Peter Bernhard-Hofer

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
40 Schlafplätze 18 Schlafplätze

Details

  • Hunde erlaubt

Lage der Hütte

Die Voralphütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Uto) und befindet sich im hinteren Voralptal (Seitental des Göschenertales, Urner Alpen). Sie ist Teil eines ganzen Hüttennetzwerkes, welches das Göschenertal erfasst. 

Die urige und sehr gemütliche Hütte bietet neben einer Halbpension eine feine Sammlung an diversen Weinen. Die Schlafräume sind sehr komfortabel ausgestattet, die Aufenthaltsräume beheizt. Das Ankommen auf der Hütte ist ein Erlebnis - ob der umliegenden Landschaft oder der traumhaften Hütte selbst.

Kürzester Weg zur Hütte

Von der Voralpkurve in knapp 2 h durch das spektakuläre Voralptal zur Hütte.

Leben auf der Hütte

Üblicherweise benötigen Wanderer zur Hütte länger, als der Wegweiser verspricht. Das liegt aber nicht an der mangelnden Kondition, sondern meist an der Pracht des Tales: das Voralptal ist bekannt für seinen Mineralienreichtum, seine wild romantische Blumenpracht und seine Fauna wie das Murmeltier, die Gämse, der Steinbock oder der Adler. 

Wer letztlich auf der Hütte seinen Platz einnimmt und zufrieden seine Beine auf der sonnigen Terrasse ausstreckt, der hat am Ende des Tages einen wunderbaren Anblick: das Tal der Voralpreuss unter sich, den Gletscher und die Felswände des Sustenhorn über sich. Dazu noch ein Milchkaffee und einen selbstgebackenen Kuchen - der perfekte Tag!

Gut zu wissen

Mobiltelefonempfang existiert auf der Hütte, ein WLAN aber nicht. Die Sanitäranlagen sind auch ohne Dusche wunderbar. Auf Anfrage können auch Hunde ein Plätzchen finden. Bezahlt wird in bar, Hüttenschlafsack bitte mitbringen.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nahe gelegene Hütten sind die Chelenalphütte (7 h), Bergseehütte (4 h) und die Salbithütte (5 h).

Sustenhorn Ostgrat (3.503 m), Fleckistock (3.416 m), Stucklistock (3.308 m), Voralphorn (3.203 m), Chüeplanggenstock (3.208 m)

Anfahrt

Autobahn A2 Ausfahrt Göschenen, ca. 5 km Richtung Göscheneralp bis zum Parkplatz in der Voralpkurve (2. Haarnadelkurve der Göscheneralpstrasse). Die Straße ist im Winter für den privaten Verkehr gesperrt (ab Abfrutt). Je nach Witterung mit dem Wintertaxi Zufahrt möglich, siehe Öffentliche VM. 

Parkplatz

Voralpkurve oder ca. 200 m unterhalb von „Wiggen“ oder im „Grit“. Im Winter am Bahnhof Göschenen oder Abfrutt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der SBB bis Göschenen, weiter mit dem Postauto (Rufbus, nur im Sommer) oder dem Alpentaxi (Fam. Mattli +43 41 885 10 86) bis zur Voralpkurve. Im Winter kann die Voralpkurve je nach Witterung mit dem Wintertaxi (+41 79 545 14 52, www.geissenparadis.ch) erreicht werden.

Hinweis zum Postauto
Platzreservation ist für das Postauto unerlässlich. Kurse verkehren nur auf telefonische Voranmeldung bis 1 Stunde vor Abfahrt bei der Poststelle Göschenen (+41 79 343 01 09).

Die Oberaarjochhütte (3.258 m) des SAC in der Finsteraarhorngruppe im Berner Oberland darf sich rühmen, eine der Hütten mit bester Aussicht zu sein. Vielleicht sogar jene mit der Allerbesten! Von der Berninagruppe im Osten über alle namhaften Walliser Gipfel wie Dufourspitze, Dom, Matterhorn, Weisshorn bis zum nahen Finsteraarhorn reicht das Gipfelpanorama. Exponiert und sehr spektakulär gelegen hängt die Hütte etwa 50 m über dem Oberaarjoch. Noch auf Walliser Boden, aber haarscharf an der Grenze zu Bern. Über loses Moränengestein und eine kurze Leiter erreicht man ein schmales Felsband. Über dieses und letztlich durch eine Galerie kommt man zur Hütte. Das schmucke Hüttchen wurde mehrmals schon renoviert und modernisiert und bietet heute 40 Schlafplätze. Das Oberaarjoch ist Quellgebiet des Oberaargletschers, welcher nach Osten ins Grimselgebiet fließt und des Studergletschers, der später in den Fieschergletscher mündet. Alle Hüttenzustiege führen also zwangsläufig über Gletscher. Sowohl im Sommer wie auch im Winter sind alle Zustiege lang und anspruchsvoll.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Biwak am Grassen des Schweizer Alpen Clubs liegt auf 2.647 m Höhe am Fuße des Titlis im Kanton Obwalden. Es wird von der SAC Sektion Engelberg betreut. Das Biwak befindet sich auf dem Wendenjoch in einer wunderschönen und hochalpinen Umgebung der Urner Alpen. Die Zustieg im Sommer erfolgt von Engelberg, von der Süstlihütte, von Klein Titilis oder von Gadmen aus. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn. Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen. Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr. Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde. Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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