Straubinger Haus

1.558 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis November

13. Mai bis Anfang/Mitte November.

Mobil

+43 5354 88 115

Telefon

+43 5375 6429

Homepage

www.straubingerhaus.de

Betreiber/In

Thomas Hauser

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
16 Zimmerbetten 54 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Das Straubinger Haus liegt in den Chiemgauer Alpen auf Tiroler Boden und nordwestlich des Fellhorns. Das Blickfeld, von der Hütten-Terrasse aus, wird vom Wilden und Zahmen Kaiser dominiert. Man kann sich als Wanderer, Mountainbiker oder Skitouren-Geher keine besseres Panorama beim Jausnen und Rasten wünschen. 1926 entstand die Hütte auf der Eggenalm. Aus dem Eggenalm-Gebiet recken sich verschiedene Erhebungen Richtung Bayerisch-Tiroler Himmel. Deren Höchste sind das Fellhorn (1.765 m) und der Eggenalmkogel (1.686 m).

Thomas Hauser, Hüttenwirt am Straubinger Haus, freut sich über jeden Besuch. Über Familien-Besuch eine Spur mehr. Bringen erwachsene doch zukünftige Alpinisten, mitunter mit dem Schlepptau, auf die Hütte. Dafür werden sie dort mit einem Spielplatz, der sich sehen lassen kann, und einem separaten Fernsehraum belohnt.

 

Kürzester Weg zur Hütte

Auf österreichischer Seite ist das Straubinger Haus am schnellsten vom Parkplatz des Gasthofes Steinplatte (1.440 m) zu erreichen. Dort gelangt man von Waidring und über die mautpflichtige Steinplatte-Höhenstraße hin. Ab dem Parkplatz sind es noch zweieinhalb Stunden Fußmarsch bis zur Hütte.

Noch kürzer ist der Zustieg von Reit im Winkl (711 m) und der bayerischen Seite aus. Vom Parkplatz im Ortsteil Blindau fährt in der Hauptwandersaison und je nach Bedarf ein Kleinbus der Unternehmerfamilie Dirnhofer, die 500 Höhenmeter oberhalb von Reit den Alpengasthof Hindenburghütte (1.200 m) betreiben. Dorthin führt keine öffentliche Straße. Nur Wanderwege.

Gehzeit: 2:30 h (ab Gasthof Steinplatte); 1:15 h (ab Hindenburghütte)

Höhenmeter: 118 m (ab Gasthof Steinplatte); 358 m (ab Hindenburghütte)

Alternative Routen
In Österreich: von Erpfendorf (3:30 – 4 h); von Kössen (4 h). In Deutschland: von Reit im Winkl über Filzenweg oder den landschaftlich besonders abwechslungsreichen Anstieg über Klausenbachklamm und Klausenbergalm (3:30 h); vom Seegatterl (je nach Route 3 – 5 h; von Winklmoosalm (bis zu 4h)

Leben auf der Hütte

In drei Gasträumen finden rund 100 Gäste Platz. Vor die große Terrasse bekam Hüttenwirt Hauser den Wilden Kaiser gestellt. Dafür stellte er Kindern, die sich nicht für das Kaisergebirge interessieren, vor der Terrasse, von der Eltern sie im Auge behalten können, Schaukeln, Sandkisten, ein Trampolin und eine Kletterwand.

In der Küche bereitet Hauser Tiroler Küche mit österreichischen Spezialitäten zu. Seine kulinarischen Kompetenzen haben einen guten Ruf. Das Straubinger Haus setzt im Service auf Selbstbedienung. Der Hüttenwirt bietet die Gasträume zur Abhaltung privater Feiern an.

Wenige Meter neben der Hütte befindet sich eine kleine Kapelle.


Gut zu wissen

Mehrbettzimmer mit eigenen Waschgelegenheiten. Etagenduschen (Warmwasser) vorhanden. Guter Handyempfang. Stromanschlüsse in den Zimmern. Hunde sind als Nächtigungsgäste willkommen, allerdings nur nach Absprache. Nur Barzahlung möglich.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Brennhütte (1.415 m) in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Traunsteiner Skihütte (1.165 m, 4 h); Loferer Alm (1.450 m) über Steinplattenhaus, Kammerköralm und Höhenweg (5 h).

Gipfelbesteigungen: Fellhorn (1.765 m, 45 min); Eggenalmkogel (1.686 m, 30 min); Kammerkör/Steinplatte (1.870 m) über Steinplattenhaus (4 h). 

Anfahrt

Von der Stadt Salzburg gelangen Wanderer nach Waidring über die B21 nach Lofer. Dabei wird das "kleine deutsche Eck" durchfahren. Auf der B178, der Loferer Straße, geht es über Unken, Lofer nach Waidring zur Steinplatte. Aus dem Tiroler Inntal reist über Wörgl und bereits erwähnte Loferer Straße, von Kufstein zunächst auf der B173, der Eibergstraße, und ab der Unterfaistneralm auf der B178 vorbei am Wilden Kaiser nach Waidring. 

Von München fährt man auf der A8 Richtung Salzburg und verlässt bei Bernau am Chiemsee die Autobahn. Auf der B305 geht es nach Reit im Winkl.

Parkplatz

Reit im Winkl: Parkplatz Blindau. Waidring: Parkplatz Gasthof Steinplatte (Zufahrt über die mautpflichtige Steinplatte-Höhenstraße)

Öffentliche Verkehrsmittel

Wer von München Hauptbahnhof zu den Zustiegen in Österreich anreisen will, sollte das mit einem Eurocity-Zug der nach Bologna Centrale tun, da bis Wörgl kein Umsteigen notwendig ist und sich die Fahrzeit für diese Strecke auf 90 Minuten beschränkt. Von Wörgl sind weitere 90 Minuten für die Reise einzuplanen. Zunächst mit einem Regionalzug nach St. Johann in Tirol und vom dortigen Bahnhof mit einem Postbus der Linie 4012 entweder nach Erpfendorf oder nach Waidring. Auch von Innsbruck reist man mit dem Zug bis Wörgl an. 

Wer die Zustiege Reit im Winkl und Seegatterl auf deutscher Seite nehmen will, kann von Österreich aus über Wörgl und Kufstein mit dem Zug anreisen. Vom Bahnhof in Kufstein geht es mit dem Bus 4030 von Inntal Omnibus bis Kössen und von dort mit dem Post 4000 nach Reit im Winkl. In München beginnt die Anreise nach Reit am Hauptbahnhof. Die Bayerische Oberlandbahn fährt über Rosenheim nach Salzburg und hält in Prien am Chiemsee. Vom dortigen Bahnhof fährt der Bus Nr. 9505 nach Reit im Winkl. Die Reisezeit für die Strecke München bis Reit beträgt zwei Stunden.

Das Stripsenjochhaus (1.577 m) zählt zu jenen alpinen Schutzhütten, die Wegmarken darstellen. Das Haus steht seiner Umgebung in nichts nach. Es ist genauso imposant wie der Wilde und der Zahme Kaiser. Das Haus sitzt auf dem Stripsenjoch wie eine Burg. Es markiert den Übergang von Kaiserbachtal und Kaisertal. Es ist der Schnittpunkt zwischen Wildem und Zahmem Kaiser. Die Lage macht das Haus zur Drehscheibe, zu einem alpinen Verkehrsknotenpunkt. Hier treffen Wanderer, denen die Namen Fleischbank, Totenkirchl und Predigtstuhl den Atem rauben auf Kletterer, die in diesen Wänden ihre Ängste besiegen, sich weiterentwickeln oder an ihre Grenzen stoßen wollen.  Einfacher und unbeschwerter ist das Stripsenjochhaus von der Griesner Alm zu erreichen. Den Aufstieg schaffen auch Eltern mit Kindern. Mountainbiker kommen vom Walchsee auf das Haus. Allerdings ist für sie am Feldalmsattel Schluß mit dem Bergradln. Das letzte Stück müssen auch sie gehen. Gleitschirm-Flieger kommen auch herauf. Ihr Fluggerät kann auch per Material-Seilbahn zu Berge transportiert werden.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Anton-Karg-Haus (829 m)

Das Anton-Karg-Haus (829 m), früher als Hinterbärenbad bekannt, liegt eingebettet zwischen Wildem und Zahmem Kaiser als idealer Ausgangspunkt für Klettertouren im Tiroler Kaisergebirge. Dank der leichten Erreichbarkeit ist die Hütte häufig Ziel von Tagesausflüglern, die zu Fuß oder mit dem Mountainbike kommen. Perfekt auch für Kinder. Der alte Name Hinterbärenbad rührt daher, dass sich der Überlieferung nach Braunbären früher an heißen Sommertagen im neben der Hütte gelegenen Kaiserbach kühlten.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Prostalm (1.180 m)

Die Prostalm (1.180 m) ist eine bewirtschaftete Alm im östlichen Kaisergebirge in den Kitzbühler Alpen. Sie liegt auf einem Plateau am Lerberg, am Fuße des Prostkogels. Von dort genießt man einen schönen Blick auf die Ostseite des Wilden Kaisers mit der Maukspitze, der Ackerlspitze und dem Lärcheck.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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