Feldnerhütte

2.182 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Im Winter ist der Winterraum geöffnet, im Sommer ist die Hütte voll bewirtschaftet.

Mobil

+43 676 748 11 72

Betreiber/In

Bruno Langkau

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
9 Zimmerbetten 30 Schlafplätze 1 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Winterraum beheizt
  • Für Familien geeignet
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Feldnerhütte (2.182 m) liegt in der Kreuzeck-Gruppe im Kärntner Oberdrautal am Kreuzeck-Höhenweg. Sie ist umringt vom Reich der stillen Berge und liegt am Glanzsee. Es gibt hier keine Dreitausender-Gipfel. Die Kreuzeck-Gruppe ist die südlichste Gebirgsgruppe der Hohen Tauern und ein Geheimtipp unter Wanderern, die Einsamkeit und lange, ausdauernde Touren lieben..

Den unzähligen Bergseen und einsamen Hochkaren wohnt ein besonderer Zauber inne. Die Gruppe wird mitunter als "vergessenes Paradies" tituliert. Dieses durchzieht der Kreuzeck-Höhenweg, eine beliebte Trekking-Route, auf der man bei wolkenlosem Himmel die Gletscher der nördlich gelegenen Hohen-Tauern-Gipfel und -Gruppen sehen kann. Mitunter schimmert auch die Adria aus dem Süden bis in die Gruppe.

Kürzester Weg zur Hütte

Die Feldnerhütte liegt auf dem Gebiet der Kärntner Gemeinde Greifenburg. Von dort auf die Emberger Alm (1.800 m) fahren oder sich hin bringen lassen. Die Alm ist Ausgangspunkt für die Wanderung zur Hütte.

Gehzeit: 4:15 h

Höhenmeter: 382 m

Alternative Route
Über den Alpengasthof Gaugen (4:30 h Gehzeit); über Gnoppnitz (5 h); über Napplach-Teuchl-Alpenheim (6 h); von Greifenburg (6 h).

Leben auf der Hütte

Idylle pur: Der Glanzsee glänzt. Die Kuh grasen. Einmal im Jahr, zu Saisonbeginn, stört der Hubschrauber die Beschaulichkeit rund um die Hütte. Mit ihm kommen die Nahrungsmittel für die Sommersaison. Genächtigt kann in drei Drei-Bett-Zimmern oder in drei Zimmerlagern, mit einem Gesamtangebot von 32 Plätzen, werden. Der Hüttenschlafsack ist ein Muss für die Übernachtung. Hüttenwirt Bruno stillt den Hunger seiner Gäste mit Hausmannskost, bringt Speisen und Getränke zum Tisch. 

Gut zu wissen

Warmwasser ist vorhanden. Duschen nicht. Für Weiblein und Männlein gibt es getrennte Waschgelegenheiten und Toiletten. Mobiltelefone haben keinen Empfang. Hüttenwirt Bruno ist in der Sommersaison nur per SMS erreichbar. WiFi gibt es keines. Der Hüttenwirt wird gerne und nur bar bezahlt. Aufenthalte mit Hunden erfordern, wie auch auf anderen Hütten, eine vorherige Absprache.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Fischerhütte auf 1.500 m, die in 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hugo-Gerbers-Hütte (2.347 m, 6 h); Salzkogelhütte (1.987 m, 6 h); Polinikhütte (1.884 m, 11 h).

Gipfelbesteigungen: Dechant (2.609 m, 1:15 h Gehzeit); Kreuzeck (2.702 m, 1:40 h); Hochkreuz (2.708 m, 3 h); Tristen (2.535 m, 3 h).

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn nach Spittal an der Drau und weiter auf der B100 nach Greifenburg. Von Mittersill durch den Felbertauerntunnel auf der B108 nach Matrei, weiter nach Lienz und dort auf der B100 nach Greifenburg.

Vom Ort aufwärts auf die Emberger Alm oder die Bergstaße auf den Gaugen.

Parkplatz

Almgasthaus Fichtenheim auf der Emberger Alm; Alpengasthof Gaugen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Wien, Salzburg, Graz, Klagenfurt mit den Zügen der ÖBB bis Spittal an der Drau. In die Regionalzüge nach Lienz/Osttirol umsteigen und bis Greifenburg fahren. Aus dem Pustertal über Silian nach Lienz und von dort nach Greifenburg mit der Bahn. Parallel dazu pendeln Postbusse zwischen Lienz und Spittal an der Drau und halten in Greifenburg. Mit dem Wanderbus vom Bahnhof Greifenburg auf die Emberger Alm. 

Am Ende des Kärntner Dösentals und hoch oberhalb von Mallnitz liegt in der Ankogelgruppe im Nationalpark Hohe Tauern der zweitgrößte Bergsee Kärntens, der tiefblaue Dösenersee. Direkt an seinem Ufer thront im Schatten des mächtigen Säulecks (3.081 m) das wunderbare, 1910/11 erbaute Arthur-von-Schmid-Haus (2.281 m). Dieser Stützpunkt ist auch für Familien mit Kindern relativ leicht zu erreichen. Zur Belohnung genießt man nicht nur den grandiosen Ausblick, sondern auch eine ausgezeichnete Küche. Im nahen Umfeld der Hütte befindet sich ein Klettergarten und ein schwieriger Klettersteig (Schwierigkeitsgrad E). Der Klettergarten ist gleichfalls der höchstgelegene im gesamten Alpenraum. Aber nicht nur Kletterer, Boulderer und Bergsteiger, auch Wanderer und Skitourengeher schätzen die Region. Die Hütte ist Stützpunkt an der Trekkingtour Hochalmrunde und auf dem Reißeck-Höhenweg sowie idealer Ausgangspunkt für Besteigungen des Säulecks und weiterer Gipfel wie der Ochladinspitze (2.776 m) oder der Mallnitzer Scharte (2.767 m).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Mindener Hütte (2.428 m)

Die Mindener Hütte ist eine Selbstversorgerhütte mit einem Prachtplatz in Ankogelgruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Das Häuschen liegt direkt am Tauernhöhenweg, schon hoch oberhalb von Mallnitz und dem Mallnitzertal. Die Mindener Hütte ist auch dem Ankogel- und Hohe-Tauern-Himmel näher als dem Mölltal. Hinter sich hat die Hütte Gipfel wie - von links nach rechts - Kleiner Woisgenkopf, Großer Woisgenkopf, Göttinger Spitzen und Gamskarlspitz. Der Gamskarlspitz ist der Höchste der zuvor genannten. Zwischen Mindener Hütte und den aufgezählten Gipfel gab es einmal den Woisgenkees. Dessen Eis ist lange verschwunden. Schon 1998 wurde der Gletscher als de facto nicht mehr existent, bis auf einige Firnfelder, registriert. Auf die Mindener Hütte kommen jene, die auf der vierten Etappe - bei Start in Sportgastein - des Tauernhöhenweges oder auf dem Weg zur Gamskarlspitze sind. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Die Edward-Theodore-Compton-Hütte (1.585 m) liegt in der Reißkofelgruppe, einer Untergruppe der Gailtaler Alpen, und im sogenannten Drauzug. Die Hütte ist nach dem deutsch-englischen Alpenmaler und Bergsteiger E.T. Compton (1849 - 1921) benannt. Der Alpinist Compton machte mindestens 27 Erstbesteigungen, darunter der Torre di Brenta in der Brentagruppe.   Die 1928 eröffnete Hütte ist aus von Berg und Greifenburg im Drautal für kleine, große, gemütlich und sportliche Wanderer sowie für Mountainbiker zu erreichen. Und auch aus Weißbriach im Gitschtal gelangt man zu dem urigen Gailtaler-Alpen-Schutzhaus recht komfortabel. Aus dem Gailtal, von Reisach und Gundersheim, ist der Aufstieg kürzer aber deftiger. Trittsichere und schwindelfreie Geher durchsteigen die Südflanke des Reißkofels, dem „König der Gailtaler Alpen“, entweder direkt oder kraxeln in Richtung Kleiner Reißkofel empor.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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