Ramolhaus

3.006 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Vom 1. Juli bis 20. September. Vorher anrufen.

Telefon

+43 5256 62 23

Homepage

www.dav-hamburg.de

Betreiber/In

Lukas Scheiber

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
20 Zimmerbetten 34 Schlafplätze 4 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Das Ramolhaus steht auf 3.006 m und ist damit einer der höchstgelegenen Schutzhütten Tirols. Man erreicht das Haus am besten von Obergurgl bei Sölden. Der Zustieg und die umliegenden Wanderrouten sind mittel bis schwierig, beinhalten teilweise Klettersteigpassagen und eignen sich daher eher für erprobte Bergfreunde. Oben angekommen bietet sich die Möglichkeit, zahlreiche Dreitausender zu besteigen wie den Schalfkogel, den Kleinen, den Mittleren und den Großen Ramolkogel oder die Firmisanschneide.

Kürzester Weg zur Hütte

Der schnellste Zustieg startet in Obergurgl (1.927 m). Man geht entlang des gekennzeichneten Weitwanderwegs Nr. 902. Ab einer Höhe von 2.300 m wird der Weg sehr steil und geht zuletzt in einen Schutthang über. Der Weg ist nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Nach Obergurgl kommt man mit dem Auto über die A12 (Inntalautobahn). Man nimmt die Ausfahrt Ötztal, fährt dann in Richtung Süden und kommt über Sölden nach Obergurgl, wo man am Parkplatz der Festkogelbahn parkt. Öffentlich fährt man mit den ÖBB zum Ötztal-Bahnhof und dann mit dem Ötztalbus nach Obergurgl.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.079 m

Alternative Routen
Man kann auch von Vent (1.896 m) über das Ramoljoch zusteigen. Der Weg ist ähnlich lange, aber anstrengender und führt über Klettersteige.

Leben auf der Hütte

Das Ramolhaus wurde 1881 von Martin Scheiber erbaut, der später das damalige Wirtshaus Edelweiss in Obergurgl eröffnete. Dieser im Tal gelegene Gasthof hat sich über die Jahre zu einem Viersternehotel gemausert und ist - wie auch das Ramolhaus - nach wie vor in den Händen der Familie Scheiber.

Auf der hochgelegenen Berghütte spürt man, dass die Gastwirte aufgrund ihrer Hotelerfahrung genau wissen, wie man sich beim Gast beliebt macht: Die Speisekarte bietet Tiroler Hausmannskost auf hohem Niveau. Abends werden 3-Gänge-Menüs angeboten, die  geschmacklich wie auch preislich überzeugen. Auf Sonderwünsche von Gästen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, Vegetariern und Veganern wird liebevoll eingegangen.

In der modernisierten, stilvoll eingerichteten Gaststube vereint sich der Charme einer Berghütte mit dem Luxus eines Hotels. Familie Scheiber bietet außerdem interessante Kombi-Pauschalen unter dem Motto Urlaub und Wandern an, mit denen man im Hotel im Tal und auch auf der Hütte übernachten kann.

Gut zu wissen

Das Gepäck kann mit der Materialseilbahn zu Hütte transportiert werden. Reservierungen erfolgen über die Rezeption (z.B. per Email) des Hotels Edelweiss & Gurgl in Obergurgl. Es gibt einen Trockenraum. Die Toilettenräume sind neu, modern und sehr sauber, aber es gibt keine Duschen. In der unbewirtschafteten Zeit erhält man im Hotel Edelweiss & Gurgl den Schlüssel für den versperrten Winterraum. Der Handy-Empfang ist gut. Aufenthalte mit Hunden müssen vorher mit dem Besitzer abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung 

In 1:30 h erreicht man das Hochwildehaus (2.885 m) und in 2 h die Langtalereckhütte (2.450 m).

Außerdem kann man zahlreiche andere Bergtouren gehen, wie auf den Hinteren Spiegelkogel (Gehzeit: 2:15 h); auf den Schalfkogel (Gehzeit: 3 h); auf den Kleinen, Mittleren oder Großen Ramolkogel (Gehzeit jeweils: 2:30 - 3 h) oder auf die Firmisanschneide (Gehzeit: 2:30 h). 

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn nach Haiming/Ötz und durch das Ötztal nach Obergurgl.

Parkplatz

Obergurgl oder Vent

Hütte • Trentino-Südtirol

Zwickauer Hütte (2.989 m)

Die Zwickauer Hütte (2.989 m) ist eine Berghütte im Gurgler Kamm der Ötztaler Alpen in Südtirol. Sie befindet sich nördlich oberhalb des Pfelderer Tals und über dem Südrand des Planferners. Das Gebiet zählt zum Naturpark Texelgruppe. Die urige Hütte ist ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Die beliebtesten Gipfeltouren führen auf den hinteren Seelenkogel (3.472 m) und die Liebenerspitze (3.400 m). Außerdem ist die Zwickauer Hütte Zielpunkt der neunten Etappe des Tiroler Höhenwegs.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Im hinteren Windachtal im österreichisch-südtirolerischen Grenzgebiet und unmittelbar am Fuße der höchsten Gipfel der Stubaier Alpen liegt die Siegerlandhütte. Wanderer, Hochtourengeher, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher finden hier ein reiches Betätigungsfeld vor. Zum Teil anspruchsvolle Touren führen auf den Scheiblehnkogel (3.060 m), die Sonklarspitze (3.450 m) oder das Zuckerhütl (3.505 m). Besonders beliebt ist die Siegerlandhütte auch als Ausgangspunkt für reizvolle Wanderungen von Hütte zu Hütte, finden sich doch gleich 7 Stützpunkte in längstens 5:30 h Gehzeit Entfernung. Die gut markierten Wege sind unterschiedlich anspruchsvoll, haben aber eines gemeinsam: sie sind landschaftlich extrem reizvoll. brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hauerseehütte (2.383 m) liegt am Geigenkamm, benannt nach seiner höchsten Erhebung, der Hohen Geige (3.395 m), in den Ötztaler Alpen. Der Geigenkamm ist eine 28 km lange, ziemlich exakte „Gebirgsmauer“, die das westlich gelegene Pitz- vom östlich gelegenen Ötztal trennt. Die Hütte liegt direkt am Hauersee. Der See, der auch im Sommer selten wärmer als 4 Grad wird, verleiht dem Haus sein unvergleichliche Lage.  Das Schutzhaus ist eine Selbstversorgerhütte für Bergwanderer und Tourengeher. Und nur im Sommer nutzbar. In ihrer Umgebung können Gäste Steinböcke, Gämsen, Steinadler und Murmeltiere beobachten. Die Anstiege aus dem Ötztal sind lange. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass Verpflegung und Lebensmittel hochzutragen sind und dafür eine gewisse alpine Grundrobustheit notwendig ist.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Selbstversorger

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