Kaunergrathütte

2.817 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Mitte September

Mobil

+43 664 144 06 27

Telefon

+43 5413 875 39 (Tal)

Homepage

www.kaunergrathuette.at

Betreiber/In

Julia Dobler

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
29 Zimmerbetten 36 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Kaunergrathütte (2.817 m) sitzt hoch über dem Tiroler Pitztal. Und wie ihr Name schon verrät am Grat dessen - bei Blick talabwärts - linke Seite in das Kaunertal und die rechte Seite in das Pitztal abfällt. Man befindet sich hier in den Ötztaler Alpen bzw. im Naturpark Kaunergrat. Die Hütte ist eine Anlaufstelle für Menschen, die intensive alpinistische Erfahrungen und Erlebnisse suchen. Ihre Spielplätze sind die, die Hütte umgebenden Gipfel, Gletscher, Grate und Höhenwege. 

In der Sommersaison trifft man bei Hüttenwirtin Julia Dobler Bergsteiger, Kletter und Wanderer, deren Herzen höher schlagen, wenn sie Touren in Eis, Fels, Firn und Schnee machen können. Im Frühjahr führt es Skibergsteiger zur Hütte herauf, um im Winterraum zu rasten und sich nach dem Aufstieg mit einer Abfahrt von 1.450 Höhenmeter zu belohnen. Die Hütte dient auch als Stützpunkt, um im Rahmen von alpiner Aus- und Weiterbildung die individuellen Hochtouren-, Kletter- und Eis-Kompetenzen zu vertiefen.

Kürzester Weg zur Hütte

Wer aus Plangeroß (1.617 m) durch das Lussbachtal über Plangeroß-Alm und Karlsegg zur Hütte aufsteigt, hat den schnellsten und einfach zu begehenden Weg auf die Kaunergrathütte gewählt. 

Gehzeit: 3:30 h

Höhenmeter: 1.200 m

Alternative Routen
Von Mandarfen (1.690 m, über Riffelseehütte und Cottbuser Höhenweg, 5 h); von Trenkwald (1.510 m, über die Neururer Alpe, Mittelberglessee, Auf dem Saßen, (Mainzer) See und dem Südsporn der Parstleswand, dem Steinbockjoch, 5:30 h).

Leben auf der Hütte

Hüttenwirtin Julia Dobler und ihre Familie kümmern sich zusammen mit Hüttenkoch Martin um das Wohl der Gäste. Julia entspringt einer Hüttenwirte-Familie, die ihr Großvater mütterlicherseits begann. Albert Kirschner, der Vater von Julias Mutter Claudia, war lange Jahre Hüttenwirt der Rüsselsheimer Hütte. Claudias Geschwister, Julias Onkel und Tanten, taten es ihrem Vater gleich. Florian Kirschner ist ihm auf die Rüsselsheimer Hütte gefolgt. Lydia Holzknecht geborene Kirschner ist auf der Ludwigsburger Hütte und Werner Kirschner auf der Haunauer Hütte in den Lechtaler Alpen tätig. Julia begann ihre Berufslaufbahn in der Gastronomie.

Die Kaunergrathütte ist einfach, aber gemütlich ausgestattet. Herzstück ist die Gaststube, in der Hüttenwirtin Julia Dobler gemeinsam mit ihrer Familie, die alle mit anpacken, Gerichte aus der Region servieren. Von der Terrasse blicken Gäste auf Watzespitze, Seekarlesschneid und Geigenkamm. Die Hütte wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben. Strom und Wärme stammen aus einer Photovoltaik- und Solaranlage und aus einem mit Rapsöl angetriebenen Blockheizkraftwerk. Das Trinkwasser wird in einem Auffangbecken oberhalb der Hütte gesammelt, vor dem Verbrauch gefiltert und durch UV-Behandlung keimfrei gemacht.

Gut zu wissen

Die Hütte verfügt über geruchsfreie Toiletten, getrennte Damen- und Herren-Waschräume mit Warmwasser-Duschen, einen Schuh-, einen Trocken- und einen Seminarraum, zwei Gasträume, zwei große Lager mit 13 und 23 Plätzen. Sowie zehn Zimmerlager mit 2 bis 6 Betten. Die Hütte wird mit dem Hubschrauber versorgt. Barzahlung. Handy-Empfang. Die Hüttenwirtin hat selbst ihren Hund auf der Hütte. Das heißt, das Hunde willkommene Gäste bei Julia Dobler sind, aber vor einem Aufenthalt bei ihr auf der Hütte geklärt werden muss, wie sich Gastgeber- und Besucher-Hund zueinander verhalten könnten.

Im Nebengebäude ist ein unverschlossener Winterraum mit Küchen-Ecke und WC eingerichtet (kein Schlüssel erforderlich). Ein Klettergarten befindet sich unmittelbar neben der Hütte.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Riffelseehütte (2.293 m) in 3 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Verpeilhütte (2.025 m, 3 h).

Gipfelbesteigungen und Touren: Plangeroßkopf (3.053 m, 1 h); Parstleswand (3.096 m, 1:30 h); Verpeilspitze (3.425 m, 3 h); Schwabenkopf (3.379 m, 3 h); Seekarlesschneid (3.208 m, 3:30 h); Watzespitze (3.533 m, 5 h).

Weitwanderwege: E5 Nord/ Via Alpina (Kaunergrat-Variante), Verpeilrunde, Große und Kleine Pitztaler Runde.

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn zum Knoten Imst. Dort in das Pitztal abzweigen und 40 km bis zu den Talorten Trenkwald, Plangeroß und Mandarfen fahren, in denen die jeweiligen Zustiege zur Kaunergrathütte beginnen.

Parkplatz

Wanderparkplatz Plangeroß (vor dem Ort) oder Parkplatz Talstation Rifflseebahn Mandarfen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Trenkwald, Plangeroß und Mandarfen im Pitztal sind die Endpunkte der Anreise zur Kaunergrathütte. Von München, Salzburg, Innsbruck und Bregenz führt die Zugfahrt nach Imst Pitztal-Bahnhof. Aus Bayerns Metropole kann die Fahrt über Garmisch-Partenkirchen, Reutte oder Kufstein, Wörgl nach Innsbruck erfolgen. Mit den Zügen Richtung Landeck geht es nach Imst. Aus Salzburg kommend, geht es über Kufstein, Wörgl und Innsbruck nach Imst. Und aus Bregenz erreicht man den Zielbahnhof über Landeck. In den meisten Fällen sind auf diesen Strecken internationale, überregionale Züge unterwegs. Umsteigen lässt sich auf ein Minimum reduzieren. 

Das Umsteigen in Imst Pitztal-Bahnhof bleibt niemandem erspart, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln Richtung Kaunergrathütte unterwegs ist. Von dem Bahnhof geht es mit dem Postbus 4204, der bis zu der Talstation der Pitztal Gletscherbahn fährt nach Trenkwald, Plangeroß und Mandarfen. Die Fahrzeit beträgt eine Stunde.

Gäste Pitztaler Beherbergungsbetriebe bekommen auf Wunsch einen Regiobus-Ausweis und können damit sowie mit dem Pitztaler Freizeitpass oder einem Skipass vergünstig und auch kostenlos im gesamten Tal mit dem Bus unterwegs sein.

Allein die exponierte Lage der Rauhekopfhütte auf einem Felsriegel über dem Gepatschferner (Tirol) macht sie zu einem ganz besonderen Ziel von Bergwanderern, Hochtouren- und Skitourengehern. Umrahmt wird die einfache Hütte von den häufig über 3000 m hohen Gipfeln der Ötztaler Alpen. Der Zustieg über die stark zerklüftete Zunge des Gletschers ist nicht zu unterschätzen. Wanderern mit geringer Bergerfahrung wird für den Weg zur Hütte dringend ein Bergführer empfohlen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Braunschweiger Hütte (2.759 m) ist das höchstgelegene Etappenziel des Fernwanderweges Nr. 5 und Etappenziel der Via Alpina - gelb. Sie steht am Ende des Pitztales in Tirol. Von hier aus kann man Klettersteige gehen und Wandertouren durch das Ötztal unternehmen. Für die möglichen Zustiege und die umliegenden Bergtouren braucht man Klettersteigerfahrung, teilweise auch Gletscherausrüstung, weshalb sich diese eher für geübte Alpinsportler und nicht für Familien mit Kindern eignet. Folgende Dreitausender-Besteigungen sind u.a. möglich: Innere Schwarze Schneid, Linker bzw. Rechter Fernerkogel oder Wildspitze.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hochstubaihütte (3.173 m) ist die dritt-höchst gelegene Hütte Österreichs. Sie steht eingebettet in den Stubaier Alpen in Tirol und wird den Sommer über bewirtschaftet. Der Talort ist Sölden, der Gipfel die Wildkarspitze. Die Hochstubaihütte ist das Ziel von geübten Bergsteigern, Kletterern, Klettersteig- und Skitourengehern. Die Zustiege und umliegenden Routen sind lang und schwierig und daher nicht für Ungeübte und Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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