Höllensteinhaus

645 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9 - 17 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 - 18 Uhr.

Montag und Dienstag ist Ruhetag.
 

Telefon

+43 664 240 24 55

Homepage

www.hoellensteinhaus.com

Betreiber/In

Adalbert Mikstetter

Räumlichkeiten

Zimmer
23 Zimmerbetten

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Höllensteinhaus (645 m), im Wienerwald vor den Toren Wiens, steht auf der bewaldeten und namensgebenden Erhebung Höllenstein. Hügel und Haus sind vom Biosphärenpark im Wienerwald und dem Naturpark Föhrenberge umgeben. Wir befinden uns hier in Niederösterreich und im Gemeindegebiet von Kaltenleutgeben. Das Höllensteinhaus ist Ziel von Kurzstrecken-, Weitwanderern, Wallfahrern und Mountainbikern. Die Wallfahrer sind auf der Via Sacra, dem Wiener Mariazeller Weg, Weitwanderer auf dem Nord-, dem Voralpen- und dem Niederösterreichischen Landesrundwanderweg unterwegs. Tagesausflüger marschieren den Mödlinger Rundwanderweg. 

Direkt an der Hütte steht der Julienturm, eine 1880 errichtete Aussichtswarte. Sie gibt die Sicht auf Wien, das Wiener Becken, den Wienerwald, die Gutensteiner Alpen bis hin zu Neusiedlersee, das Wechselgebeit sowie Rax und Schneeberg frei.

Das Höllensteinhaus brannte im Juni 2007 zweimal - am 23. Juni teilweise und am 26. Juni bis auf die Grundmauern - ab. Im Juni 2009 wurde das Wienerwald-Schutzhaus neu aufgebaut und wieder eröffnet.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Wassergspreng (360 m), einer Rotte, die zur Gemeinde Hinterbrühl bei Mödling gehört, geht es auf einem leicht zu begehenden Forstweg auf den Höllenstein und das Höllensteinhaus.

Gehzeit: 1 h

Höhenmeter: 285 m

Alternative Routen
Von Sittendorf (440 m, Schloss Wildegg, auf Nordalpen- und Mariazeller Weg und über Kreuzsattel, 1 h); Kaltenleutgeben (356 m, vorbei am Geißberg, 1:15 h); von Gießhübel (416 m, über Hochstraße, Wirtshaus Seewiese, Mariazeller Weg; 1:30 h); von Rodaun (266 m, über Franz-Ferdinand-Schutzhaus, Wirtshaus Kugelwiese, am Mariazeller Weg und Mödlinger Rundwanderweg; 2:30 h) und von Perchtoldsdorf (265 m, Ortszentrum Burg über Nordalpen-, Voralpen- und Mariazeller Weg, 2:30 h); 

Leben auf der Hütte

Hüttenwirt Adalbert Mikstetter bekocht seine Gäste mit Hausmannskost - Kaspressknödelsuppe, Bärlauchstrubel, Knödel mit Kraut, Chicken Wings, etc. - und mit Schmankerl wie Rindsrouladen, Spanferkel-Stelzen, Krenfleisch, Würstelgulasch und Steckerlfische. Wer nach seinen Suppen und Hauptspeisen noch kann, wie etwa Mountainbiker, kann sich Marillenknödel oder Buchteln mit Vanillesauce gönnen. Dazu ein gepflegtes Bier, oder Radler und einen Verdauungsschnaps. 

Gut zu wissen

Die Sanitäranlagen sind aufgrund des Neubaus des Hauses im Jahr 2009 zeitgemäß. Nächtigungsgästen stehen Duschen zur Verfügung. Es gilt Hüttenschlafsack-Pflicht. Der Handy-Empfang ist gut. Mikstetter bevorzugt Barzahlung. Übernachtungen mit Hund müssen mit Adalbert vorab geklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütten: Franz-Ferdinand-Schutzhaus (532 m), Hans-Nemecek-Hütte (524 m), Josef-Schöffel-Hütte (588 m, Bergrettungshütte), Schutzhaus Wildegg (460 m), Gasthaus Kugelwiese (519 m), Wirtshaus Seewiese (580 m), Teufelsteinhütte (547 m). 

Einödenberg (605 m); Heuberg (595 m); Höppelberg (550 m); Sulzberg (606 m); Geißberg (602 m); Großer Flößlberg (584 m). 

Anfahrt

Über die A21, die Außenring-Autobahn, und die Abfahrt Hinterbrühl gelangt man zu den Zustiegen in Sittendorf und in Weissenbach. Nach Sittendorf geht es ab der Autobahn-Abfahrt auf der Sparbacher Straße in linker Richtung und am Ort Sparbach vorbei. Nach Weissenbach und Wassergspreng biegt man nach der A21-Abfahrt in den Ort Sparbach ab und fährt die Weissenbacher Straße bis in den Ort. Dort zweigt man nach links in das Wassergspreng ab. 

Auf der A21 und über die Ausfahrt Gießhübl geht es auf der Hauptstraße durch den Ort auf die Gießhübler Heide, zur Höhenstraße sowie zur Bären Hütte und Schafhütt'n. 

Ebenfalls auf der A21 erreicht man Perchtoldsdorf, Rodaun und Kaltenleutgeben. Über die Abfahrt Brunn am Gebirge geht es Richtung Wien Liesing. An der Kreuzung Ketzergasse, deren Kennzeichen der Karl-Wirt ist, links abbiegen und bis zu deren Ende durch die Querung der B13, der Laaber Straße fahren. Von der B13 sofort wieder auf die Kaltenleutgeber Straße und nach Kaltenleutgeben abzweigen oder weiter in den Ortskern von Perchtoldsdorf fahren. 

Parkplatz

Kaltenleutgeben Ortsmitte - Promenadegasse, Kirche; Rodaun - Ketzergasse; Perchtolsdorf - Parkplatz Perchtoldsdorfer Heide/Schutzhausstraße; Gießhübl - Parkplatz Heide (gebührenpflichtig!); Weissenbach bei Mödling/Wassergspreng - Bundeszentrum Wassergspreng der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs; Sittendorf - Katholische Jungscharburg Wildegg. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Höllensteinhaus am Rande der Bundeshauptstadt liegt verkehrsgünstig. Alle Zustiege sind mit öffentlichen Verkehrsmittel, in der Regel Busse, zu erreichen.

Abgesehen vom Zustieg, der in Rodaun im 23. Wiener Gemeindebezirk, in Liesing, am Übergang der Stadt in den Wienerwald beginnt. Endstation in Rodaun macht die Straßenbahn-Linie 60. Sie fährt von der mit der U-Bahnlinie U4 erreichbaren Station Hietzing/Schönbrunn weg. Alternativ dazu käme eine S-Bahn-Fahrt zum Bahnhof Liesing und der dortige Umstieg in die Bus-Linie 60A in Frage.

Mit dem Postbus Nr. 256, der vor dem Bahnhof Wien Liesing wegfährt, erreicht man die Zustiege Perchtoldsdorf, Haltestelle Marktplatz (Fahrzeit: 10 Min.), und Gießhübl, Haltestelle Föhrenberge (Fahrzeit: 20 Min.). 

Wer von der Hinterbrühl Höldrichsmühle, Weissenbach bei Mödling Wassergspreng und Sittendorf im Wienerwald, Haltestelle Feuerwehr, auf den Höllenstein will, soll mit der S-Bahn oder Regionalzügen vom Wiener Hauptbahnhof oder Wien Meidling nach Mödling fahren. Vom Bahnhof Mödling bringt der Bus Nr. 364, der vom privaten Busunternehmen Zuklin geführt wird, Wienerwald-Wanderer zu den genannten Zustiegen. 

Hütte • Niederösterreich

Franz-Ferdinand-Hütte (532 m)

Die Franz-Ferdinand-Hütte liegt direkt am Parapluiberg im Naturpark Föhrenberge oberhalb von Perchtoldsdorf und nahe der Bundeshauptstadt Wien. Der eher einfache Aufstieg über die Perchtoldsdorfer Heide ist sowohl im Winter als auch im Sommer eine optimale Ausflugs-Option für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer. Ganz besondere Highlights sind die atemberaubende Aussicht über Wien und die vielfältigen Wander- und Mountainbike-Möglichkeiten durch die schönen Naturlandschaften im umliegenden Gebiet. Im Winter und bei guter Schneelage sollte man unbedingt darüber nachdenken, eine Rodel mitzunehmen.   
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Peilsteinhaus (716 m)

Das Peilsteinhaus (716 m) steht auf einer Anhöhe oberhalb des kleinen Wienerwald-Dorfes Schwarzensee. Der Ort liegt nördlich des Triestingtales am südlichen Rand des Wienerwaldes in Niederösterreich. Das Haus ist aus dem Großraum und südlichen Umland von Wien in kurzer Zeit zu erreichen. Das Peilsteinhaus befindet sich inmitten eines, über 800 Routen aufweisenden Klettergebietes, den Peilsteinwänden. Rund um das Haus wird aber auch gewandert. Es führen der E4 Weitwanderweg, der Mariazeller Weg (ein Wallfahrtsweg), der Voralpen-, der Nordalpen-, der Wienerwald Weitwander- und der Niederösterreichische Landeswanderweg vorbei. Gerade die Erreichbarkeit macht die Hütte zu einem beliebten Tagesausflugsziel von nahezu allen naturverbundenen Menschen im Umland der Bundeshauptstadt. Und besonders auch von Familien mit Kindern sowie ältere Menschen. Kinder können Pferden auf der an das Haus angrenzenden Pferdekoppel zusehen oder sich auf dem Spielplatz austoben. Mountainbiker und im Falle ausreichenden Schnees auch Schneeschuh-Geher und Langläufer finden sich am Peilsteinhaus ein. Das Peilstein-Gebiet ist ein ganz besonderer Spielplatz für Kletterer. Auf seinen Felsen, so die Aufzeichnungen der beiden Peilstein-Routenschreiber Ewald Gauster und Kurt Schall, sind mittlerweile 1.400 Vertikalwege in allen Schwierigkeitsgraden (von 1 bis 11) zu begehen. Weiters sind 155 Boulder mit ihren klettertechnischen Aufgaben registriert. Was will der Flachland-Alpinist aus dem Großraum Wien, mehr. Wobei, wenn man die Kletterrouten auf der Hohen Wand im südlichen Niederösterreich mit den Peilstein-Klettereien ergänzt, der Schluss naheliegt, dass es im gesamten Alpenraum in der Nähe einer Großstadt es kein vergleichbares Felskletter-Angebot gibt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Vöslauerhütte (489 m)

Die Vöslauerhütte befindet sich in der Thermal-Gemeinde Bad Vöslau im südlichen Wienerwald (nahe Baden). Das Gebiet am so genannten Mariazellerzwickl im Augustinerwald ist bei Wanderern ebenso beliebt wie bei Familien mit Kindern, die in kurzer Zeit raus aus der Stadt fahren und Natur genießen möchten. Nur fünf Minuten von der Vöslauerhütte entfernt steht das Jubiläumskreuz der Naturfreunde – von dort hat man eine herrliche Fernsicht auf die Voralpen mit dem Schneeberg. Mountainbiker schätzen die Harzbergroute, Kletterer fühlen sich im Naturfreunde-Garten wohl. Zur Langlauf-Loipe in Schwarzensee braucht man 1:30 Stunden. Die Küche ist für ihr ausgezeichnetes Wurzelfleisch bekannt.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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