Zurück bei der Wegzweigung über dem Twenger Almsee geht es nun Richtung Osten, entlang der Beschilderung nach Weißpriach. Die Überschreitung führt durch eine der schönsten Landschaften des Lungauer Biosphärenparks. Hier wird traditionelle Almwirtschaft mit Schaf- und Rinderzucht betrieben - und mit etwas Glück lassen sich auch seltene Tier- und Pflanzenarten vom Weg aus beobachten. Vorbei am Oberen Schönalmsee verläuft der Abstieg weiter über einen Almboden, der von jahrhundertealten Lärchen und Zirbenbäumen gesäumt wird. Der Pfad führt zu einem Hochmoor, das mit Wollgras bewachsen ist und schließlich durch einen mit Findlingen durchsetzten Mischwald.
Über einen teils steilen Steig gelangt man hinunter zum Wirpitschsee, wo der Wirpitschbach entspringt, der in die Longa, ein Gebirgsfluss, der das Weißpriachtal prägt, mündet. Für eine Einkehr bietet sich die nahegelegene Tonimörtlhütte an – eine Bilderbuchalm, wo hausgemachter Rahmkoch und Kaiserschmarrn angeboten wird.
Der weitere Abstieg erfolgt wahlweise über den Forstweg oder eine ausgeschilderte Abkürzung über einen Wanderpfad bis zum Ulnhütten-Wasserfall im Talschluss. Von hier aus geht es der Lonka entlang, vorbei an der Granglerhütte bis zur Dicktlerhütte, wo in den Sommermonaten der Lungauer Tälerbus an mehreren Stationen Halt macht. Alternativ kann man die Wanderung bis in die Gemeinde Hinterweißpriach fortsetzen und dort den regulären Regionalbusverkehr nutzen.