Bündner Haute Route, Variante Schneeschuh - Etappe 3: Von der Es-cha-Hütte zur Kesch-Hütte
Von der Chamanna d'Es-cha Richtung Keschhütte. Blick auf die imposanten Felsgipfel der Keschnadel (3.386 m, links) und des Piz Kesch (3.418 m, rechts).Foto: Sebastian Doerk, Bergwelten Magazin
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte (im Hintergrund Piz Kesch), Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte (im Hintergrund Piz Kesch), Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Weg von Chamanna d’Es-cha zur Keschhütte, Blick Richtung Bergün und Naturpark Ela, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: ebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Abstieg von der Porta d’Es-cha zur Keschhütte, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing
Ausblick von der Keschhütte Richtung Naturpark Ela, Schneeschuhwanderung Bündner Haute Route, SchweizFoto: Sebastian Doerk / Red Bull Media House Publishing

Eine Tour von
Beschreibung
Auf der dritten Etappe der Bündner Haute Route befindet man sich im Herzen der Albula Alpen, unter anderem an ihrem höchsten Berg, dem 3.418 m hohen Piz Kesch (auch Piz d’Es-cha genannt). Unter den zahlreichen Gipfel im Albulagebiet ist der Piz Kesch einer der imposantesten und formschönsten. Ob bis zum Gipfel aufgestiegen wird oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Obligatorisch ist jedoch der Übergang über die Porta d’Es-cha, die überleitet zur größten Gletscherfläche der Albula Alpen, dem Vadret da Porchabella.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Aussichtsreich
Tour ab Hütte
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Bergwelten Tipp
Da der Vadret da Porchabella der einzige nennenswerte Gletscher im Zuge der Bündner Haute Route ist, lohnt es sich leichte Gletscherausrüstung zu verwenden. Für das reine Begehen eines Gletschers (ohne Fels!) reicht ein Halbseil oder – noch leichter – ein Dyneemaseil. Leichtgurte sind mittlerweile so klein wie eine Mandarine und auch beim üblichen Zeugs (Karabiner, Eisschraube, Schlingen und Schnüre) lohnt es sich, Gewicht zu einzusparen. Insbesondere bei Durchquerungen kommt dies positiv zum tragen. Pickel und Steigeisen gibt es ebenfalls in sehr leichter Ausführung von verschiedensten Herstellern.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Aufstieg
Von der Chamanna d’Es-cha (2.593 m) in nordwestlicher Richtung über die Moräne aufwärts und ab deren Ende (ca. 2.750 m) dem Sommerweg folgend bis unter die Porta d’Es-cha. Im Sommer erleichtern Ketten den letzten Teil bis in in die Scharte hoch, doch im Winter sind diese meist vom Schnee bedeckt und nicht benutzbar. Es gilt also, die felsdurchsetzte Steilstufe (ca. 50 Hm, 35-40°) unterhalb der Scharte ohne technische Hilfe zu meistern. Am besten geht dies meist zu Fuß, mit aufgeschnallten Schneeschuhen. Von der Scharte (3.008 m) geht’s jenseitig kurz und steil hinab auf den Vadret da Porchabella. Am Gletscher (er hat Spalten!) erst noch Richtung SW, nach ca. 100 Hm Richtung W auf eine Schneeschulter im NO-Grat des Piz Kesch zu. Die Schulter (ca. 3.260 m) ist das übliche Skidepot und auf ihr lässt man auch die Schneeschuhe während des finalen Gipfelanstiegs pausieren. Man steigt im weiteren ein steiles Schneefeld hoch und gelangt linkshaltend über Felsstufen und Bänder durch die Ostflanke bis unter die Gipfelfelsen. Die technisch schwierigste Passage der gesamten Etappe ist nun eine etwas abschüssige Querung nach links auf einem Band. Zuletzt hält man sich wieder rechts und steigt durch eine Rinne zum Gipfel. Der gesamte Abschnitt ab der Schneeschuter ist steil und erfordert sichere Bedingungen. Sind diese nicht gegeben, kann auf den felsigen NO-Grat (Sommerroute) ausgewichen werden.
Abstieg
Entlang der Aufstiegsroute bis man wieder über den Gletscher in den Bereich unterhalb der Porta d’Esh-cha gelangt. Nun hält man sich im östlichen Bereich des Gletschers und geht in gleichmäßiger Neigung abwärts. Die Felsinsel mit P.2867 wird rechts (östlich) passiert, im Wesentlichen folgt man der Sommerroute. Ein letzter kurzer Aufstieg von 30 Höhenmetern ist erforderlich, um die Kesch-Hütte (2.624 m) und somit den nächsten Übernachtungspunkt zu erreichen.
Varianten
Der Übergang zwischen den beiden Hütten kann auch ohne Besteigung des Piz Kesch erfolgen. Man spart dadurch erheblich Zeit und Energie. Oft sind die dritten Tage bei Etappentouren ein Knackpunkt. Wer müde ist, sollte die kürzere Option wählen. Teilt man sich in der Gruppe auf, ist darauf zu achten, dass niemand sich alleine am Gletscher bewegt oder dort ausharrt.
Die wichtigsten Infos in Kürze
Ausgangspunkt: Chamanna d’Es-cha (2.594 m)
Stützpunkte: Chamanna d’Es-cha (2.594 m), Kesch-Hütte (2.624 m)
Höhenmeter Aufstieg: 850 Hm
Höhenmeter Abstieg: 820 Hm
Gesamtzeit: Ca. 6 h
Ausrüstung: Komplette Ausrüstung für Schneeschuhtouren, zusätzlich Ersatzkleidung und Essentials für Hütten. Gletscherausrüstung für den Vadret da Porchabella.
Lokale Experten: Go Vertical Mountain Guides
Weitere Etappe
Bündner Haute Route, Variante Schneeschuh - Etappe 4: Von der Kesch-Hütte zur Chamanna da Grialetsch
Sicherheitshinweis
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