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Januar-2021-Favoriten: Die 5 beliebtesten Hütten

• 3. Februar 2021
1 Min. Lesezeit

Im Moment kann man von Hüttenbesuchen nur träumen – doch das tun offenbar viele von euch. Und auf die folgenden Hütten freut ihr euch scheinbar ganz besonders – sie wurden im ersten Monat des Jahres auf bergwelten.com am häufigsten aufgerufen. Nach dem Winter sperren sie hoffentlich wieder auf!

Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol
Foto: Ramona Waldner
Traumziel: Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol
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Platz 5: Drei Zinnen Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet.Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind.Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit).Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m).Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Der panoramareiche Stützpunkt am Fuße des Paternkofels eröffnet viele Touren in die umliegende Welt der schroffen Dolomiten-Gipfel. Die wohl berühmtesten, die Drei Zinnen, lassen sich auch von der Hütten-Terrasse aus wunderbar bestaunen. Aber erst wieder ab dem 26. Juni 2021, wenn euer Langzeit-Favorit wieder die Pforten öffnet.

Platz 4: Berliner Hütte, 2.044 m

Tirol/ Zillertaler Alpen

Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte.Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Furtschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst.Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuhwanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Was für ein Berg-Chalet! Jeder Winkel dieser 140 Jahre alten Hütte atmet den Geist der Pionierzeit des Alpinismus. Das älteste Schutzhaus der Zillertaler Alpen war einst mit einer Poststation und Schuhmacher-Werkstatt ausgestattet. Ab Juni 2021 hat der am Berliner Höhenweg gelegene Prachtbau voraussichtlich wieder seine Pforten geöffnet. Heißt: Köstlicher Kaiserschmarrn auf der Sonnen-Terrasse mit Ausblick auf die umliegende Gletscherwelt.

Platz 3: Tegernseer Hütte, 1.650 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Zwischen den Gipfeln des Ross- und des Buchsteins im Mangfall-Gebirge gelegen, ist die Tegernseer Hütte immer wieder ein spektakuläres Ausflugsziel mit einzigartiger Panorama-Aussicht. Nicht umsonst belegt sie regelmäßig Spitzenplätze in unserer Monats-Besten-Liste. Nach dem Umbau im letzten Jahr präsentiert sie sich noch schöner: Ab 8. Mai 2021 hat sie voraussichtlich wieder geöffnet.

Platz 2: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

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Die Dolomitenhütte thront erhaben auf ihrem hohen Felsen und bietet Besuchern Traumausblicke auf die Gipfel der Lienzer Dolomiten. Im Winter punktet das normalerweise ganzjährig geöffnete Wohlfühl-Refugium mit einer beleuchteten Rodelstrecke, über die es rasant wieder ins Tal zurück geht. Zur tief verschneiten Hütte dauert es circa 2 Stunden. Dort wartet die sympathische Hüttenwirtin Scarlett Olesova geduldig, bis sie wieder aufsperren und Gäste empfangen darf.

Platz 1: Olperer Hütte, 2.389 m

Tirol/ Zillertaler Alpen

Einer eurer absoluten Favoriten des vergangenen Jahres startet auch fulminant ins neue. Wen wundert es, dass viele von diesem Terrassen-Ausblick träumen! Er fällt direkt auf den Schlegeisspeicher-Stausee und auf die höchsten Gipfel des Tiroler Zillertals. Eine Tour auf den namengebenden Olperer (3.476 m) dauert rund 4 Stunden. Die Hütte selbst ist vom Speicher in rund 1:30 Stunden erreichbar. Keine Frage – wir freuen uns auf den Bergsommer 2021! Am 29. wird die Olperer Hütte hoffentlich wieder aufsperen.

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