Tourentipps

4 lohnende Pisten-Skitouren in Tirol

Touren-Tipps • 8. Januar 2018

Gerade wenn die Lawinensituation kritisch ist, stellen Pisten-Skitouren eine willkommene Alternative zu Touren im freien Gelände dar. Wir stellen euch 4 besonders lohnende Pistentouren in Tirol vor.

Skitour aufs Hoadl (2.340 m) in der Axamer Lizum in Tirol
Foto: mauritius images / imageBROKER / Maria Breuer
Skitour aufs Hoadl (2.340 m) in der Axamer Lizum in Tirol

1. Auf den Patscherkofel

Skitouren • Tirol

Patscherkofel

Dauer
3:00 h
Anspruch
L+ leicht
Länge
3,9 km
Aufstieg
1.241 hm
Abstieg
1.241 hm

Leichte und familienfreundliche Pistenskitour auf den Hausberg der Innsbrucker. Der Ausgangspunkt bei der neuen Talstation ist mit dem Bus (Linie J) sehr gut öffentlich zu erreichen. Besonders schön ist der Anstieg über die Patscheralm, die auf halbem Wege zur Einkehr einlädt. Außerdem könnte man mit der Bahn bis zur Mittelstation fahren und sich so einige Höhenmeter sparen. 

Vom Schutzhaus und der neuen Bergstation der Patscherkofelbahn mit Restaurant kann man noch auf den Gipfel des Patscherkofels steigen - entweder über den Forstweg, der meist ausgewalzt ist, oder direkt über den steilen Gipfelhang. Oben wartet die Patscherkofel-Gipfelstube auf eine gemütliche Einkehr. 

Das Patscherkofel-Schutzhaus und die Patscherkofel-Gipfelstube im Detail:

Patscherkofel-Schutzhaus
Das Schutzhaus am Patscherkofel (1.970 m) steht am Patscherkofel. Der steinerne Riese wacht über Innsbruck, das Inntal rund um Tirols Landeshauptstadt und am Eingang des Wipptales. Er ist, wie das Goldene Dachl und die Nordkette ein Wahrzeichen der Stadt, der Hausberg der Innsbrucker und zu jeder Jahreszeit Gastgeber bergaffiner Menschen. Einst hieß das Haus Kaiser-Franz-Josef-Schutzhaus. Es liegt 275 Hm unterhalb des Patscherkofel-Gipfels. Berg und Haus befinden sich in den Tuxer Alpen. Beide sind leicht erreichbar. Tagesausflüge mit Kind und Kegel hinauf zum Schutzhaus sind unkompliziert. Im Winter tummeln sich die Schneefreunde mit ihren Touren- und Alpinski, Snowboards und Schneeschuhen, im Sommer die Wanderer und Ausflügler in der Stube sowie auf der Terrasse des Hauses. Alle kommen um Luft, Sonne, Fernsicht, Gesellschaft und Lebensfreude zu tanken. Und natürlich auch um zu essen und zu trinken.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Patscherkofel Gipfelstube
Die Patscherkofel Gipfelstube sitzt in erhabener Lage, panoramabegünstigt auf dem Gipfel des Innsbrucker Hausbergs Patscherkofel auf 2.248 Metern Seehöhe, etwa zweihundert Höhenmeter abgesetzt über der Bergstation der Patscherkofelbahn. Der Patscherkofel liegt in den Tuxer Alpen im Österreichischen Bundesland Tirol. 1.400 Meter über Innsbruck eröffnet sich in alle Himmelsrichtungen ein erhebender Panoramablick über die Tiroler Bergwelt.  Abseits der Alltagshektik lockt die Patscherkofel Gipfelstube Einheimische, Genusswanderer und Ausflugsgäste.  Durch die begünstigte Lage zum tiefergelegenen Skigebiet, ist die Gipfelstube, ausgehend von der Bergstation der Patscherkofelbahn für jeden über einen leicht begehbaren Forstweg in nur 50 Minuten erreichbar.  Am Patscherkofel findet man eine Reihe an schöner Wanderwege. Der beliebte Zirbenweg ist nur einer davon. Zahlreiche Almhütten laden in dieser Region der Tuxer Alpen zur Einkehr und zum Verweilen ein. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

2. Aufs Hoadl

Die Tour aufs Hoadl (2.340 m) südwestlich von Innsbruck bietet sich geradezu für einen Wettlauf an: Man kann sie nämlich entweder über die Piste der Damen- oder jener der Herrenabfahrt in der Axamer Lizum begehen. Immer begleitet von der gewaltigen Felskulisse der Hörzingwand und später dem Ausblick aufs Sendersbachtal. Mit knapp 800 Höhenmetern ist diese Tour in den Stubaier Alpen durchaus auch für trainierte Anfänger machbar.


3. Zum Seefelder Joch

Die Pistentour im Tiroler Wettersteingebirge führt von der Talstation der Bergbahnen Rosshütte-Seefeld hinauf zum Seefelder Joch (2.060 m). Man folgt der Piste entlang der Standseilbahn – mit optionalen Teilstrecken durch den Wald – bis zur Hochegg-Alm und über die Rosshütte (1.760 m) steil hinauf weiter bis zum Joch. War Frau Holle gnädig, bietet sich eine traumhafte Gratüberschreitung zur Seefelder Spitze (2.221 m) an.

Das Bergrestaurant Rosshütte im Detail:

Bergrestaurant Rosshütte in der Olympiaregion Seefeld bei Innsbruck in Tirol
Das Bergrestaurant Rosshütte auf 1.760 m Seehöhe gehört zur Bergbahnen Rosshütte Seefeld-Tirol-Reith AG, einem beliebten Ski- und Wanderzentrum in der Olympiaregion Seefeld, unweit von Innsbruck. Die imposante Rundumsicht reicht von der Seefelderspitze (2.221 m), über den Sulzkogel (3.016 m), den Rietzer Grieskogel (2.884 m), die Hohe Munde (2.662 m) bis hin zum Zugspitzplatt und das gesamte Wettersteinmassiv mit den Arnspitzen (Große Arnspitze 2.196 m) u.v.am. Das Bergrestaurant Rosshütte spricht, ob seiner direkten Erreichbarkeit mit einer Standseilbahn, natürlich ein bunt gemischtes Publikum an. Gemütliche und sportlichere Wanderer sowie Biker im Sommer, im Winter sind auf und neben den Pisten bis zum Seefelder Joch (2.060 m) außerdem viele Skitourengeher unterwegs.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

4. Mutterer Alm und Pfriemesköpfl

Ein Klassiker für Innsbrucker: Vom Tourengeher-Parkplatz in Mutters geht es zunächst über eine Wiese zur Talstation der Muttereralmbahn, von wo aus man der ausgeschilderten Tourenroute über die Piste bis auf circa 1.300 m folgt. Nun geht es über eine ehemalige Schlepplifttrasse weiter bis auf die Muttereralm (1.600 m) und über einen Forstweg ins freie Gelände. Bald darauf erreicht man den Gipfel des Pfriemesköpfls (1.801 m). Die Tour ist insgesamt leicht und dadurch auch für Nachtschwärmer interessant.

SNOWHOW

Snowhow bietet Bergbahnen und Tourismusregionen Lenkungskonzepte für Pistengeher. Die Konzepte beinhalten nicht nur die Definition der Route und der Beschilderungspunkte. Snowhow beschäftigt sich auch mit individuellen Lösungen zur Entwicklung von vermarktbaren Produkten für Pistengeher. Die Umsetzung unserer Lenkungskonzepte beinhaltet auch immer die Montage der Schilder in Zusammenarbeit mit dem Pistenpersonal, sowie Wartung während der Saison und Inventur und Überarbeitung im Frühjahr.

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