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Anit-Après-Ski

5 der ruhigsten Skigebiete in den Alpen

8. Februar 2024
3 Min. Lesezeit

10er-Gondel und Hüttengaudi – können uns gestohlen bleiben! Man muss gut suchen, doch irgendwo hinter den bekannten Berggipfeln liegen sie versteckt: Kleine, günstige Skigebiete, in denen man noch in Ruhe kurven und sein Germknödel ohne Ellenbogeneinsatz genießen kann. Vom Mühlviertel bis zum Wendelstein – hier verbringst du einen perfekt-entspannten Skitag.

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Foto: Red Bull Media House Publishing/ Armin Walcher
Wintersport-Idyll: Auf der Postalm im Salzkammergut hat man noch seine Ruhe
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1. Skigebiet Postalm

Salzkammergut, Oberösterreich

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Foto: Katrin Kerschbaumer
Die winterliche Postalm

Das größte Almenplateau Österreichs beherbergt eines der kleinsten Skigebiete: Fünf Lifte und zwölf Pistenkilometer zählt die nur eine knappe Autostunde von Salzburg nahe des Wolfgangsees gelegene Postalm. Die sanften Hänge des Skigebiets ermöglichen Anfängern einen perfekten Einstieg, doch auch Fortgeschrittene kommen auf abwechslungsreichen Abfahrten mit Traum-Gipfelpanorama auf ihre Kosten – bei relativ moderaten Skipass-Preisen.

Die Gegend ist wunderschön (darauf schwörten nicht zuletzt Österreichs Song Contest-Teilnehmer The Makemakes) und lässt sich auch zu Fuß bei einer Winterwanderung erkunden. Hütten für die Einkehr gibt es zuhauf, mit sieben sogar um zwei mehr als Skilifte.

Mehr Infos: postalm.ski

2. Skigebiet Maiszinken/ Lunz am See

Mostviertel, Niederösterreich

Ein Schlepplift, 5,4 Pistenkilometer, Tageskarte 24 Euro – soweit die beeindruckend unspektakulären Eckdaten zum kleinen Mühlviertler Traditions-Skigebiet bei Lunz am See. Geschätzt wird es neben der Entspanntheit auch für seine sonnige Lage auf 790 bis knapp über 1.000 Metern. Abfahren kann man dennoch in allen Schwierigkeitsstufen. Für die Kleinsten gibt es eine Skischule, eine Zwergenpiste, die „Kinderspielwiese“ mit Märchenfiguren und den kostenlos benutzbaren Zauberteppich.

Statt Après-Ski-Rambazamba lädt das Almgasthaus Rehberg bei der Talstation zur gemütlichen Einkehr. Perfekt für Familien und Anfänger.

Mehr Infos: mostviertel.at

3. St. Jakob im Walde

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Joglland, Steiermark

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Foto: Niki Pommer
Am Familienschiberg kommen die Kleinsten voll auf ihre Kosten

Sieht genauso aus, wie es klingt: Der Familienskiberg St. Jakob im Walde umfasst vier Pistenkilometer, zwei Schlepplifte und einen Tellerlift. Dort stärkt man sich am Lift-Buffet, während die Kleinen ihre ersten Schwünge üben. Im Panorama-Restaurant des Familienhotels Berger hingegen genießt man einen tollen Blick übers oststeirische Joglland. Günstige Familien-Liftkarten heben die Stimmung zusätzlich.

Gar nicht hinterwäldlerisch: 30 Prozent des Strombedarfs gewinnt das bereits seit 1962 bestehende Skigebiet über eine Photovoltaikanlage. Wofür es noch berühmter ist: Das erste Durchfahr-WC der Welt!

Mehr Infos: familienschiberg.at

Ebenfalls groß angesagt ist in St. Jakob im Walde das Langlaufen auf der 20 km langen Joglland-Loipe (Skating und klassisch):

4. Ankogel/ Mallnitz

Ankogelgruppe, Kärnten

Bergsteigerdorf Mallnitz
Foto: Ramona Waldner
Im Bergsteigerdorf Mallnitz genießt man die unberührte Natur des Nationalparks Hohe Tauern.

Nicht umsonst nennt sich die 765-Seelen-Gemeinde Mallnitz auch das „Tor in die Hohen Tauern“. Seit der Gründung des größten Nationalparks der Alpen Ende des 20. Jahrhunderts hat hier die Erhaltung und sanfte Nutzung der Natur oberste Priorität. Als zertifiziertes Bergsteigerdorf bietet Mallnitz außerdem ein Tourismusangebot, das auf lokale Traditionen und die Natur Rücksicht nimmt. Konkret heißt das, dass zum Beispiel Unterkünfte nur eine bestimmte Anzahl an Gästen beherbergen dürfen und sich Besucherinnen und Besucher auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut vor Ort fortbewegen können.

Nur wenige Kilometer vom Ortszentrum entfernt befindet sich die Ankogel Bergbahnen, die auf 2.637 m ins kleine feine Skigebiet Ankogel mit 25 Pistenkilometern führen. Die Touristenmassen bleiben am mächtigen Nachbarn Mölltaler Gletscher hängen, sodass am Ankogel meist noch wunderbare Ruhe herrscht. Wer sich nach dem Skifahren mit einem Bier belohnen will, kann das in der einzigen Schirmbar an der Talstation tun.

Rund um Mallnitz warten außerdem einige wunderschöne Skitouren darauf, entdeckt zu werden. Einkehren und übernachten kann man im Winter im Hannover Haus auf 2.565 Meter.

Mehr Infos: bergsteigerdoerfer.org

5. Sudelfeld und Wendelstein/ Bayrischzell

Bayerische Voralpen, Bayern

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Foto: Julian Rohn
Bei den Abfahrten im Pulverschnee am Sudelfeld und Wendelstein genießt man ein herrliches Panorama

Im traditionsreichen Ort Bayrischzell hat man gleich zwei Skigebiete direkt vor der Haustür: Das Skigebiet Sudelfeld hat viel Konkurrenz von den größeren österreichischen Nachbarn, weshalb die großen Touristenmassen hier oft ausbleiben. Am Wochenende kommen zwar einige Münchner Tagesgäste vorbei, unter der Woche hat man die 31 Pistenkilometer aber fast für sich.

Etwas anspruchsvoller geht es im Naturschnee-Skigebiet Wendelstein zu: Auf rund elf teils sehr steilen Pistenkilometern toben sich vor allem geübte Skifahrerinnen und Skifahrer und Freeskier aus. Gerade für Skitouren-Neulinge finden sich in der Region außerdem einige nette Runden für den Start in die Tourenkarriere.

Mehr Infos: bayrischzell.de

Zur Einkehr bieten sich im Winter mehrere Berghütten an: Darunter zum Beispiel die Schialm Andreasstüberl, der Almgasthof Grafenherberg, die gemütliche Speck-Alm oder die Mitteralm.

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