16.100 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Anzeige

Serles von der Bergstation der Serlesbahnen

Anzeige

Tourdaten

Anspruch
T3 anspruchsvoll
Dauer
7:00 h
Länge
14 km
Aufstieg
1.150 hm
Abstieg
1.150 hm
Max. Höhe
2.693 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
Anzeige

Als ebenmäßige „Dreifaltigkeit“ aus scharfen Kalkzacken prägt die Serles die südliche Gebirgssilhouette von Innsbruck und die Bergumrahmung des Stubaitals. Daher wurde der Dolomitgipfel auch in den Reigen der Stubaier Seven Summits aufgenommen. 

Sein Name geht vermutlich auf den romanischen Begriff serrula (Weidezaun) bzw. auf das lateinische Wort serra (Säge) zurück. Um 1400 nannte man die Grenze zwischen Mieders und Matrei „auf Sörls“. Dieser Name „wanderte“ dann auf den Gipfel und verdrängte die alte Bezeichnung „Sunnstain“ (Sonnenstein) auf einen nördlichen Vorgipfel.

Jedenfalls bietet die Serles eine großartige Rundsicht, die bei klarem Wetter von den Kalkkögeln und den Stubaier Gletschergipfeln über die Dolomiten, die Zillertaler Alpen und das Karwendelgebirge bis zu den Allgäuer Alpen reicht. Der oberste Bereich der Aufstiegsroute ist jedoch recht abschüssig.

Sie beginnt in Maria Waldrast, das von Matrei im Wipptal auf einer 5 km langen Mautstraße erreichbar ist. Aus dem Stubaital kann man die Serles auch über Wildeben erklimmen, was aber Kondition für gut 1.700 Höhenmeter voraussetzt. Viel bequemer geht’s mit der Hochserles-Gondelbahn, die den Zusatz-Fußmarsch erheblich reduziert.

💡

Diese Tour stammt aus dem Kompass-Wanderführer Stubaital von Wolfgang Heitzmann.

Anfahrt

Mieders (953 m), Talstation der Serlesbahnen; Auffahrt mit der Gondelbahn zur Bergstation Koppeneck (1.600 m). Wer auf der Mautstraße von Matrei nach Maria Waldrast herauffährt, spart ca. 1:30 Std. Gehzeit. 

Parkplatz

Großer Parkplatz bei der Serlesbahn in Mieders.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Innsbruck, weiter mit dem Bus ins Stubaital.

Bergwelten entdecken