Wanderung zum Pfitscher-Joch-Haus von Stein im Pfitschertal

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 1:10 h 2,1 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
480 hm 10 hm 2.276 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Hüttenzustieg

Zustieg zum Pfitscher-Joch-Haus vom Weiler Stein im südtiroler Pfitschertal nahe Sterzing.
Das Schutzhaus liegt in den Zillertaler Alpen an der Grenze Italien-Österreich und besteht seit September 1888. Heute wird die Hütte bereits in 5. Generation geführt und ist somit die älteste private Hütte Südtirols.

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Auf der Ebene des Pfitscherjochs liegen sehr malerisch einige kleine, smaragdgrüne Bergseen, wie auch der Pfitscherjochsee direkt beim Schutzhaus. Ausserdem ist dieser bekannte Alpengrenzübergang auch ein lohnendes und beliebtes Ziel für ambitionierte Mountainbiker, die sich eine Jause im Pfitscher-Joch-Haus, nach der Auffahrt über die Jochstraße, durchaus verdient haben!

Anfahrt

Sowohl von Norden als auch von Süden:
Auf der A22, Brennerautobahn, bis zur Ausfahrt Sterzing und von dort der Beschilderung ins Pfitschertal folgen. Die LS508 bis Pfitsch und dann weiter auf der Pfitscherjochstraße bis zum Weiler Stein. Hier endet zwar die asphaltierte Straße, man kann aber trotzdem bis zur 4. Kehre weiterfahren und dort parken.

Parkplatz

Parkmöglichkeiten in Stein und an der Pfitscherjochstraße (unasphaltiert) kurz vor der 4. Kehre vorhanden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Sterzing erreicht man sowohl mit internationalen, als auch mit regionalen Zugverbindungen.
Vom Bahnhof Sterzing fährt man weiter ins Pfitschertal mit dem Bus Nr. 311. Dieser fährt bis zum Weiler Stein und von dort zu Fuß (ca. 1 h) auf dem Weg Nr. 3 durch den Wald bis zum Ausgangspunkt des beschriebenen Hüttenzustiegs. 
Nähere Informationen unter Südtirol Mobil.

Pfitscherjoch Haus
Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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