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Die Almtaler Sonnenuhr
  • SportBerg- und Hochtouren
  • Dauer12:00 h
  • Länge27 km
  • Höchster Punkt2.209 m
  • Aufstieg2.786 hm
  • Abstieg2.786 hm
Sport
Berg- und Hochtouren
Dauer
12:00 h
Länge
27 km
Höchster Punkt
2.209 m
Aufstieg
2.786 hm
Abstieg
2.786 hm
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Beschreibung

Diese von Habernau im oberösterreichischen Almtal ausgehende hochalpine Bergtour führt ins Tote Gebirge, auf das eindrucksvolle Felsplateau der sogenannten „Almtaler Sonnenuhr” mit Neuner-, Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel. Die Wanderung erfordert sehr gute Kondition sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da man einige ausgesetzte (jedoch gut gesicherte) Felspassagen meistern muss.

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Beste Jahreszeit
Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour
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  • Strecke: über 20 km
  • Aufstieg: über 1.200 m
  • Dauer: über 8 h
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Bergwelten Tipp

Tolle Einkehrmöglichkeiten bieten sich am Almsee und in der Pühringerhütte.

Wegbeschreibung

Die Erschließungsgeschichte der Berge verzeichnet nicht nur Adelige und Alpinhelden: Im Toten Gebirge verewigt sie auch den Welser Finanzbeamten Sepp Huber, der am Beginn des 20. Jahrhunderts, als das Tote Gebirge noch ein hermetisch abgeschlossenes Jagdgebiet war, den Bersteigern die nordseitigen Zustiegswege freistritt und mit Eisen sicherte.

Gute Kondition und sicheres Wetter braucht man aber nach wie vor, um vom Almsee zur gewaltigen und wüstenhaft öden Hochfläche des Gebirgsstocks hinaufzukraxeln. Die gewaltigen Kalkgipfel zwischen dem Rotgschirr und dem Woising, die den Almtaler Bauern einst als natürlicher Sonnen-Chronometer dienten, sollte man jedenfalls erst dann anpeilen, wenn der letzte Schnee der ersten Blütenpracht Platz gemacht hat.

Die Tour beginnt auf der Forststraße, die vom Almsee-Südufer in den tief eingeschnittenen Felskessel der „Röll“ führt. Woher dieser seltsame Name kommt? Bei Unwettern kracht hier das Geröll, das die Felsschluchten rundum in Massen ausspucken. Bald zweigt man links auf den Sepp-Huber-Steig (Nr. 214) ab. Mit Hilfe von Stahlseilen und Leitern überwindet man die Felsstufen des stellenweise noch bewaldeten Ahornkares. Oben auf dem Röllsattel liegt dann das Karstplateau wie mit einem Paukenschlag vor einem.

Am Fuße des tafelbergartigen Rotgschirrs, das sich ebenfalls auf einem gesicherten Steig überlisten lässt, überquert man es bis zum Ausseer Weg (Nr. 201), der rechts zur Pühringerhütte zieht. Eine anspruchsvolle Abstiegsmöglichkeit bietet sich über die urweltliche Grießkarscharte an: Dazu wandert man auf dem Weg Nr. 201 Richtung Ausseerland, vorbei am Elmsee und in die Elmgrube. Dort zweigt man rechts ab, steigt zum Abblasbühel an und folgt dahinter, auf der „Wiesen“, dem rechts abbiegenden Pfad Nr. 213 in die Steinöde.

In der Urlandschaft der Grießkarscharte, zwischen dem Elfer- und dem Zwölferkogel, erwarten einen riesige Felsplatten und Schnee bis in den Sommer hinein. Dahinter heißt es, mit Hilfe von Stahlseilen und über eine Leiter in die haltlose Tiefe zu turnen – der Eindruck dieser steilen Felslandschaft ist überwältigend. Es folgt ein langer Steilabstieg in die Röll, dann geht’s auf der bereits bekannten Forststraße eben zum Almsee hinaus.

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Anfahrt und Parken

Über die A1, Ausfahrt Vorchdorf beim Kreisverkehr - Richtung Pettenbach, ca. 12 km bis Grünau im Almtal. Über die A9 Pyhrnautobahn Passau, Ausfahrt Ried im Traunkreis:
Richtung Voitsdorf - Pettenbach, ca. 10 km bis Grünau im Almtal.

Parkplatz

Parkmöglichkeit am Ausgangsort.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn:

Haltestelle Wels Hbf (ÖBB, Westbahn), Regionalzüge in Richtung Grünau im Almtal (Almtalbahn).

Bus:

Buslinie 533/535 Gmunden - Grünau - Almsee.

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SicherheitshinweisAll unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die Sicherheitshinweise.
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