Taschachhaus

2.434 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September (13.6. - 23.9.2019).

Telefon

+43 664 13 84 465

Homepage

www.taschachhaus.com

Betreiber/In

Christoph Eder

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
28 Zimmerbetten 119 Schlafplätze 28 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Künstliche Kletteranlage
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Taschachhaus (2.434 m) im Tiroler Pitztal liegt zwischen den Zungen des Taschachferners und Sexegertenferners und ist ein Ausbildungsstützpunkt für Kletterer und Hochalpinisten.

Im Haus selbst gibt es eine Kletterhalle mit einer fast 8 m hohen Wand für Übungszwecke. Auf 112 Quadratmeter Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4. bis zum 7. Schwierigkeitsgrad lt. UIAA. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt.

Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Imst in das Pitztal und weiter bis nach Mandarfen. Nach dem Ortsende auf den Parkplatz der Talstation Gletscherbahn. Ab hier den gelben Wegschildern Richtung Taschachhaus folgen. Bald erreicht man die Taschachalm (1.796 m), von der es links hinunter zu einem Bach geht. Der Weg rechts führt zum Riffelsee.

Über den Bach drüber und dann der Almstraße folgen. Bei der Talstation der Materialseilbahn geradeaus weiter, ehe man den Taschachbach über eine Holzbrücke passiert. Nun beginnt der steile Anstieg entlang Gletschermoräne. Am Ende des Moränenansteigs geht es ein paar Schritte bergab, ehe der letzte kurze Anstieg zur Hütte beginnt.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 709 m

Alternative Routen
Über den Fuldaer Höhenweg (3 – 4 h Gehzeit).

Leben auf der Hütte

Barbara und Christoph Eder sorgen nicht nur für erstklassige Verköstigung, sie legen auch Wert auf Dinge wie beispielsweise auf Kaffee- und Kakaoprodukte, die mit dem Fairtrade-Gütesiegel ausgezeichnet sind. Mit den Einnahmen aus ihren Leih- und Testmöglichkeiten finanzieren Barbara und Christoph ein Kinder- und Schulprojekt in Najing in Solu, mit dem 18 nepalesischen Kindern der Schulbesuch ermöglicht wird.

Aufgrund der weltweit akuten Klima-Problematik, setzen die Wirtsleute Themen-Schwerpunkte: Mittwochs ist Fleisch-freier tag auf der Alm. Dann gibt es regionale Schmankerl oder auch nepalesische Gerichte. 

Die Fleischproduktion und der Fleischkonsum stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung. Die Produktion selbst erzeugt sowohl direkte als auch indirekte Treibhausgase. So entstehen beispielsweise große Mengen Methan durch das Wiederkäuen der Tiere und große Mengen CO2 durch den Transport und die Weiterverarbeitung des Fleisches. Gleichzeitig sorgt die steigende Nachfrage aufgrund des wachsenden Konsums für immensen Druck auf den Landnutzungswandel, was zu verstärkten Emissionen von Treibhausgasen führt, die die Aufheizung der Atmosphäre fördern und das Abschmelzen der Gletscher beschleunigen.

Wir möchten durch Vermeidung von Einwegverpackungen, möglichst effiziente Planung zur Vermeidung von unnötigen Transporten, Verwendung regionaler Produkte und nun die Einführung eines fleischlosen Tages ein Zeichen setzen.

Ein gemeinsamer Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Im Taschachhaus können bis zu 160 Personen nächtigen, in den vier Gaststuben gibt es ebenso viele Sitzplätze. Hunde sind willkommen.

Gut zu wissen

Eine Wasserkraftanlage erzeugt Strom, die Abwässer werden durch die vollbiologische Abwasserreinigungsanlage gereinigt. Hüttenschlafsäcke können erworben, jedoch nicht ausgeliehen werde. Am Taschachhaus ist für einzelne Handy-Netzanbieter (A1) Empfang. Im Gelände um das Taschachhaus  kann mangels Empfang nicht überall telefoniert werden. Moderne Waschräume mit Münzduschen. Gepäcktransport auf die Hütte möglich. EC- und Kreditkartenzahlungen sind nicht möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Riffelseehütte in 2.293 m, die in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Gepatschhaus (1.928 m, 4:30 h); Braunschweigerhütte (2.758 m, 4:30 h); Rauhekopfhütte (2.731 m, 5 h); Vernagthütte (2.755 m, 5:30 h); Breslauer Hütte (2.844 m, 6 h).

Gipfelbesteigungen vom Taschachhaus aus: Pitztaler Urkund (3.201 m, 2 h Gehzeit); Hintere Ölgrubenspitze (3.296 m, 3 h); Vordere Ölgrubenspitze (3.456 m, 3:30 h); Bliggspitze (3.454 m, 3:30 h); Wildspitze (3.768 m,  4:30 h).

Anfahrt

Von Imst in das Pitztal und weiter bis nach Mandarfen. Nach dem Ortsende auf den Parkplatz der Talstation Gletscherbahn. 

Parkplatz

Gletscherbahn

Die Breslauer Hütte liegt direkt am Fuße des höchsten Tiroler Berges, der Wildspitze. Sie ist Ausgangspunkt für mannigfaltige Wanderungen und Berg- und Hochtouren auf die Dreitausender in der nahen Umgebung. Der Rofenkargletscher ist in 45 Minuten erreichbar. Basiskurse für Bergsteiger werden auf der Hütte angeboten, die Ausrüstung geliehen werden.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Neue Heilbronner Hütte (2.320 m) liegt inmitten des Verwallgebirges in Gaschurn in Vorarlberg. Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Berglandschaft. Der einfache Zustieg macht sie auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien. Vor allem für Bergwanderer ist die Hütte ein perfekter Einkehrort im Rahmen mehrtägiger Touren. Zahlreiche Gipfeltouren führen beispielsweise auf die westliche Fluhspitze (2.653 m), die Versailspitze (2.462 m), den Strittkopf (2.604 m) oder auf den Patteriol (3.056 m). Auch Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Alm liegt direkt auf der populären Transalp-Strecke, welche von Oberstdorf bis zum Gardasee reicht. Auch vom Ort Partenen aus kann man eine Vielzahl an Bike-Touren starten, welche bei der Heilbronner Hütte vorbei führen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Oberetteshütte (2.680 m)

Die 3.739 m hohe Weißkugel gilt unter Bergsportlern als die „heimliche Königin“ der Ötztaler Alpen. Wer sie besteigen möchte, findet in der Oberetteshütte einen idealen Ausgangspunkt. Das Schutzhaus liegt zwischen dem östlichen Matscher-, dem Langtauferer- und dem Schlastal sowie rund vier Stunden von der höchstgelegenen Seengruppe Südtirols, den sieben Saldurseen, entfernt. Es wurde 1988 erbaut, nachdem die Vorgängerhütte 1945 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Die nähere Hüttenumgebung erfreut neben ambitionierten Bergsteigern, Kletterern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern aber auch Familien und Wanderer, die es gerne gemütlicher angehen. Auf Wunsch stellen die Hüttenwirte Karin und Edwin Heinisch ihren Gästen auch Eintages- oder Mehrtagestouren unter der Leitung eines geprüften Bergführers zusammen. Die Hütte ist im Winter geschlossen, verfügt aber über ein Notlager.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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