Aletschhorn

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
ZS anspruchsvoll 12:00 h 10,6 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.842 hm 1.842 hm 4.193 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis September
  • Einkehrmöglichkeit

Schöne Überschreitung der Eisriesen am Aletschhorn (4.193 m) über den SSE-Grat mit Abstieg über den SW-Grat (Normalroute). Der zweithöchste Berg im Berner Oberland wird von allen Seiten von mächtigen Eisströmen umflossen. Entsprechend lang sind die Zu- und Anstiege zum Gipfel.

Die hier beschriebene Route bietet eine gute Möglichkeit, den Gipfel  der Berner Alpen von der Oberaletsch Hütte (2.640 m) aus zu überschreiten. Wichtig ist dabei, dass die rund 45° steile Rinne im Zustieg zum SE-Grat gute Verhältnisse aufweist. Der Abstieg über die SW-Rippe (Normalroute) ist im oberen Teil besonders bei schlechtem Wetter nicht ganz einfach zu finden, da die Rippe nur schwach ausgeprägt ist.

💡

Diese Tour stammt aus dem "Hochtouren Topoführer Berner Alpen" von Daniel Silbernagel und Stefan Wullschleger.

Interessant zu wissen: Das Aletschhorn gilt als der kälteste Berg der Alpen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Zustieg zur Oberaletsch Hütte (2.640 m) von der Bergstation Belalp oder von der Riederalp.

Oberaletschhütte
Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn. Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen. Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr. Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde. Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Berg- und Hochtouren • Wallis

Dufourspitze

Dauer
10:00 h
Anspruch
ZS- anspruchsvoll
Länge
13 km
Aufstieg
1.800 hm
Abstieg
1.800 hm
Berg- und Hochtouren • Bern

Wildstrubel

Dauer
8:00 h
Anspruch
ZS- anspruchsvoll
Länge
8,7 km
Aufstieg
1.190 hm
Abstieg
740 hm
Berg- und Hochtouren • Wallis

Finsteraarhorn

Dauer
7:00 h
Anspruch
ZS- anspruchsvoll
Länge
8,2 km
Aufstieg
1.173 hm
Abstieg
1.172 hm

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