Wanderung zur Oberaletsch Hütte von der Bergstation Belalp

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 4:00 h 9,8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
862 hm 305 hm 2.693 m

Details

Beste Jahreszeit: April bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg
Wandern • Wallis

Arigscheis

Anspruch
T3
Länge
9 km
Dauer
4:10 h

Aussichtsreiche Wanderung zur Oberaletsch Hütte (2.640 m) im Kanton Wallis in der Schweiz: Der Zustieg zur Oberaletsch Hütte in den Berner Alpen war früher äußerst anspruchsvoll. Mit dem Bau des neuen Panoramaweges von der Bergstation Belalp wurde im Jahr 2005 ein sicherer Zugang geschaffen. Trittsicher sollte man für den rund vier- bis fünfstündigen Aufstieg trotzdem sein. Der Weg führt durch hochalpine Umgebung und bietet  grandiose Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel.

💡

Auch wenn der neue Panoramaweg einen sicheren Zugang zur Hütte ermöglicht, sollte man Kinder bis zehn Jahre an den exponierten Stellen ans Seil nehmen.

Anfahrt

Aus der Westschweiz
A9 Lausanne - Vevey bzw. Nordwestschweiz: A12 Bern - Vevey, A9 - Sierre, Hauptstrasse Sierre - Brig

Aus der Nordwest-Schweiz
A6 Bern - Thun - Spiez: Hauptstrasse Spiez - Kandersteg (Autoverlad Lötschbergtunnel) - Goppenstein - Gampel - Brig

Aus der Ost- und Zentralschweiz
Andermatt - Realp (ganzjährig Autoverlad Furka; im Sommer über Furka-Pass) - Oberwald - Brig

Aus dem Tessin
Im Sommer über Airolo - Nufenen-Pass - Ulrichen - Brig

Aus der Südschweiz
Centovalli/Italien (Mailand): Domodossola - Simplonpass - Brig

Aus Italien
Aosta, Mt. Blanc Tunnel: Aosta - Tunnel Grand Saint Bernard (im Sommer über den Pass) - Martigny: Autobahn A9 - Sierre: Hauptstrasse Sierre - Brig

Von Brig aus gelangen Sie über Naters nach Blatten. Auf die autofreie Belalp gelangen Sie mit der Luftseilbahn.

Parkplatz

Parkieren in Blatten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Brig und weiter mit dem Postauto nach Blatten.

Oberaletschhütte
Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn. Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen. Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr. Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde. Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Wallis

Plans de Bertol

Dauer
4:40 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
9,3 km
Aufstieg
750 hm
Abstieg
750 hm

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