Das grüne Slowenien
Foto: Slowenien Tourismus
Regionsportrait

Slowenien - Streifzug durch ein grünes Land

Anzeige • 10. August 2020

In der Vielfalt liegt die Schönheit, in der Schönheit die Verantwortung und in der Verantwortung die Liebe. Slowenien ist mehr als grün, es ist grüner. Nicht nur, dass mehr als 60 % der Landesfläche von Wald bedeckt sind, Slowenien pflegt auch eine grüne Einstellung, eine grüne Lebensphilosophie, im Alltag wie im Tourismus und ist damit ein Urlaubsland von außergewöhnlich hoher Qualität. 

Zudem ist Slowenien eines der sichersten Urlaubsländer weltweit. 2019 belegte das Land den 8. Platz des Globalen Friedensindexes und nimmt mit seinen verantwortungsvollen Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit eine Vorreiterrolle innerhalb Europas ein. Außerdem lieben die Slowenen ihr Land – die Berge im Nordwesten, die Karstflächen in der Mitte des Landes, die Adriaküste und natürlich die Weinberge im Nordosten, die hinausreichen in die Pannonische Tiefebene – und diese Liebe geben sie ihren Gästen mit auf den Weg. 

Auch bei Ljublana gibt es Weinberge und die Stadt trägt den Titel „Internationale Stadt der Rebe und der Weine“
Foto: Slowenien Tourismus
Auch bei Ljublana gibt es Weinberge und die Stadt trägt den Titel „Internationale Stadt der Rebe und der Weine“

Dichte Wälder bedecken mehr als die Hälfte des Landes und sind quasi die grüne Lunge Sloweniens, artenreich, wild und Heimat von rund 950 Braunbären. Flüsse wie die Soča oder die Save durchqueren das Land, gespeist aus den Quellen der Julischen Alpen. Gipfel ragen weit über 2.500 m in die Höhe – der höchste von ihnen, der Triglav mit 2.864 m. Der gleichnamige Nationalpark Triglav erstreckt sich auf mehr als 838 km2 Fläche und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, viele davon kommen ausschließlich hier vor. Die Weinbaugebiete Sloweniens sind durch das Zusammenspiel verschiedener Klimaeinflüsse und Böden charakterisiert. 52 verschiedene Rebsorten werden angebaut. Die Städte – allen voran Ljubljana oder das malerische Piran – sind weltoffen und reich an kulturellen Schätzen. 

Das malerische Piran an der Mittelmeerküste.
Foto: Slowenien Tourismus
Das malerische Piran an der Mittelmeerküste.

Der Gedanke, Natur, Umweltschutz und Tourismus unter einem Hut zu vereinen, wird in Slowenien schon seit Generationen gelebt. Nachhaltigkeit spielt sowohl in der Landwirtschaft als auch im Tourismus eine große Rolle. Unter der Dachmarke „Green Slovenia“ bemühen sich Gastronomiebetriebe und ganze Gemeinden um einen besonders sorgsamen Umgang mit der Umwelt im Bewusstsein, dass es gerade die außergewöhnlichen Naturschätze Sloweniens sind, die das Land zu einer der interessantesten Urlaubsdestinationen in ganz Europa machen. 

Westlich von Kranjska Gora liegt zwischen Podkoren und Ratece ein kleines Naturidyll, der Zelenci See.
Foto: Slowenien Tourismus
Westlich von Kranjska Gora liegt zwischen Podkoren und Ratece ein kleines Naturidyll, der Zelenci See.

Ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger

Slowenien wird von mehr als 10.000 km markierten Wanderwegen durchzogen und 175 Berghütten bieten gemütliche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Imposante Gipfelziele findet man vor allem in den Julischen Alpen, den Karawanken und den Steiner Alpen, wo die beiden Bergsteigerdörfer Luče und Jezersko mit Alpinkompetenz und ihren - in Anlehnung an den Alpenverein - entworfenem Konzept des sanften Tourismus punkten. 

Dleskovec Plateau und Ojstrica, Steiner Alpen, Bergsteigerdorf Luče
Als ein „Nest“ inmitten der Berge wird Luče gerne bezeichnet. Geborgen, beschaulich und rundum authentisch liegt die kleine Gemeinde im Norden Sloweniens am Fuße der östlichen Ausläufer der Kamnik-Savinja-Alpen (Steiner Alpen). Das jüngste Mitglied in der Familie der Bergsteigerdörfer stellt sich vor.  
Bergsteigerdorf Jezersko Slowenien
Am Fuße der mächtigen Steiner Alpen und der Karawanken liegt ein idyllisches kleines Dorf, umgeben von einer außergewöhnlich schönen und ursprünglichen Landschaft. Christina Schwann berichtet aus Jezersko, dem ersten slowenischen Bergsteigerdorf, das diese Auszeichnung mehr als verdient.

Im Königreich des Triglav 

Rund um den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav, erstreckt sich der Nationalpark Triglav in all seiner Schönheit. Wer hier wandert, erlebt ein Naturwunder nach dem anderen, von kristallklaren Bächen und Seen bis hin zu idyllischen Almen und einer unglaublichen Vielfalt an Pflanzen, die sich an den sonnenreichen Hängen des Kalkmassives heimisch fühlen. Einige dieser Arten sind „endemisch“ – das heißt, sie kommen ausschließlich hier am Fuße des Triglav vor. 

Der Triglav ist eine imposante Erscheinung: Er ist aus einer Distanz von über 100 km von verschiedenen Seiten sichtbar – etwa von Kärnten. Mit seiner massiven Nordwand, die mit 1.500 m Höhe zu den höchsten Wänden der Ostalpen zählt, ist der Triglav zudem ein vielbesuchter Berg. Gleich mehrere Anstiege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen auf seinen Gipfel. 

Triglav Nationalpark
Die höchsten Nordwände der Ostalpen

Der Triglav Nationalpark in Slowenien

Der Triglav ist mit 2.864 m der höchste Berg Sloweniens. Der Nationalpark mit dem der Berg seinen Namen teilt, hat für jeden ein passendes Programm, egal ob zum Entspannen oder zum Sporteln. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zum Park und einige schöne Touren parat.  

Die Soča – smaragdgrünes Juwel

Die Soča ist wohl der bekannteste Fluss in Slowenien. Das hat sie einerseits ihrem fantastischen smaragdgrünen Wasser zu verdanken und andererseits der Mamorata-Forelle. Das Fliegenfischen reift hier zur Passion, zu einer echten Lebenseinstellung – vor allem im Herbst, wenn es ruhig wird im Soča-Tal. 

Smaragdgrüne Soča
Manche werden den Triglav nur als Motiv der slowenischen 50-Cent-Münze kennen, dabei bietet der höchste Berg des Landes ein wahres Outdoor-Paradies. Im rund 84.000 Hektar großen Triglav-Nationalpark finden sich 20 verschiedene Kletterrouten und rund 9.000 Kilometer Wanderwege. Das ist aber nicht alles: Im Schutz der Berge, bahnt sich die smaragdgrüne Soča ihren Weg von den Julischen Alpen bis zum Mittelmeer. Gerade im Herbst gilt sie als Traumziel für Fliegenfischer. Zwei von ihnen begleiten wir bei ihrer Lieblingsbeschäftigung.

Im Sommer ist die Soča ein Traum für jeden Kajakfahrer. Auf kaum eine andere Art kann man die Soča-Schlucht, die wilden Ufer, das unglaublich reine Wasser, so hautnah erleben, wie direkt vom Wasser aus. Wer zudem mit Campingbus oder Zelt unterwegs ist, ist völlig ungebunden und kann die schönsten Plätze der Soča erkunden. 

Blick vom Mangart-Pass ins Soča-Tal
Das Soča-Tal in Slowenien mit seinem türkisblauen und gleichnamigen Fluss bietet eine einzigartige Landschaft, die immer einen Besuch wert ist. Egal, ob man zum Mountainbiken, Klettern, Kajakfahren kommt oder einfach nur ein paar erholsame Tage dort verbringen möchte. Der rund 84.000 Hektar große Triglav Nationalpark umfasst 20 verschiedene Kletterrouten und rund 9.000 Kilometer Wanderwege. Wir stellen euch 8 Tipps für den Campingurlaub vor.

Seen, die niemanden kalt lassen 

Slowenien ist reich an Flüssen, Wasserfällen und Seen mit außergewöhnlicher Farbe, die zur Erfrischung einladen. Der Bleder See etwa besticht durch seine märchenhafte Schönheit und seine Insel in der Mitte, auf der sich eine sehenswerte gotische Kirche befindet. 

Oder auch der Bohinjer See, ein Naturjuwel das seinesgleichen sucht, eingerahmt von einer fantastischen Bergkulisse. Eine Wanderung zum Wasserfall Savica ist hier praktisch ein Muss. 

Der Bleder See mit der Insel in der Mitte
Foto: Slowenien Tourismus
Der Bleder See mit der Insel in der Mitte

Wo Forscher und Entdecker voll auf ihre Kosten kommen

In der Karstlandschaft in der Mitte des Landes findet man rund 11.000 geheimnisvolle Höhlen. Die Höhlen von Škocjan beherbergen den größten unterirdischen Canyon der Welt und sind sogar UNESCO Weltkulturerbe. Viele dieser Höhlen sind öffentlich zugänglich oder können mit einem Guide erkundet werden; ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Mit dem Kajak durch die Unterwelt der Petzen.
Foto: Slowenien Tourismus
Mit dem Kajak durch die Unterwelt der Petzen.

Mountainbiken hoch im Kurs

Radfahren ist in Slowenien immer eine gute Idee. Gemütliche Radwege entlang der Flüsse und Seen, durch idyllische Dörfer und Weinberge oder durchaus anspruchsvolle Mountainbikestrecken und flowige Trails zählen zur Palette des Landes. Ein Besuch des Singletrail-Parks Jamnica im Norden Sloweniens oder im Bikepark Krvavec zahlt sich jedenfalls aus. 

Blick auf das idyllisch gelegene Bled
Die Gipfel der südlichen Kalkalpen, türkisfarbene Flüsse, mediterranes Klima an der Adriaküste und riesige Waldgebiete – auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratkilometern hat Sloweniens Landschaft so einiges zu bieten. Wir zeigen euch fünf Möglichkeiten, Slowenien zu Fuß oder mit dem Mountainbike zu entdecken. 

Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich

Das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe hat bis heute nichts von seiner Wahrheit eingebüßt. Wer Slowenien wirklich kennen lernen möchte, der sollte den Juliana Trail begehen. Auf 16 Etappen und insgesamt 270 km Länge führt der Weg durch die Julischen Alpen. Dabei geht es aber weniger um Gipfelziele, als vielmehr um die verborgenen Schätze des Landes mit all seinen Eigenheiten und kulinarischen, kulturellen und historischen Besonderheiten.

Unterwegs auf dem Juliana Trail
Foto: Slowenien Tourismus
Unterwegs auf dem Juliana Trail

Auch der Alpe-Adria-Trail führt durch Slowenien: Vom Faaker See in Kärnten wandert man über die Baumgartnerhöhe in den bekannten Weltcup-Skiort Kranjska Gora und weiter nach Trenta. Durch das Soča-Tal gelangt man nach Bovec und nach Tolmin, wo man kurz darauf die Grenze zu Italien überschreitet. 

Alpe-Adria-Trail: Am Millstätter See in Kärnten
3 Länder, 37 Etappen, 750 Kilometer: Das ist der Alpe-Adria-Trail. Der Weitwanderweg führt vom Fuße des Großglockners durch Kärnten, weiter über Slowenien und bis nach Italien ans adriatische Meer. Hauptsächlich im nicht-alpinen Bereich angesiedelt, richtet sich der Alpe-Adria-Trail darum auch in erster Linie an kulturinteressierte Genusswanderer. Wir stellen euch den Weitwanderweg im Detail vor.

So vielfältig wie das Land

… ist auch die Küche Sloweniens. Aus den Alpen stammen die typische Krainer Wurst, Honig von Bergkäse, aus den Wäldern Wild und Wildkräuter, die die üppige Natur im Überfluss zu bieten hat. Aus der Pannonischen Tiefebene kommen einzigartige Weine und von Seiten der Adriaküste mischen mediterrane Einflüsse mit Fischgerichten mit. Die Potica hingegen, eine Mehlspeise mit saftiger Nussfülle, ist in ganz Slowenien zu Hause. 

Zeit, um zu reifen - Bergkäse
Foto: Slowenien Tourismus
Zeit, um zu reifen - Bergkäse

Auch im Winter eine Reise wert

Slowenien wartet im Winter mit bestens präparierten Pisten in familienfreundlichen Skigebieten auf, die wunderschöne Aussichten auf die umliegenden Berge bieten. Egal ob Könner, Wiedereinsteiger oder Anfänger, in den zahlreichen Skischulen lässt sich die richtige Technik rasch erlernen oder verfeinern. 

Kranjska Gora ist das wohl bekannteste Skigebiet in Slowenien, schließlich werden hier jährlich die FIS-Weltcuprennen ausgetragen. Trotz internationalem Flair sind gerade die flacheren Hänge ein Paradies für Kinder und Anfänger und der Ort selbst mit seinen interessanten Museen und ethnographischen Veranstaltungen bietet auch neben dem Skifahren viel Abwechslung. Wer es besonders ruhig angehen möchte, der sollte eine Schneeschuhwanderung in Angriff nehmen, oder sich mit der Rodel auf den Weg machen. 

Das kleine aber feine Skigebiet Krvavec befindet sich nur 25 km von der slowenischen Hauptstadt entfernt.
Foto: Slowenien Tourismus
Das kleine aber feine Skigebiet Krvavec befindet sich nur 25 km von der slowenischen Hauptstadt entfernt.

Vor allem in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Besuch in einer der vielen Thermen des Landes. Diese findet man sowohl in der Pannonischen Tiefebene, im Karst, in den Alpen als auch an der Mittelmeerküste.  

Noch mehr Slowenien

Noch mehr zu Slowenien – etwa zu den Anreisemöglichkeiten mit der Bahn, Übernachtungsmöglichkeiten und den vielfältigen kulturellen Highlights –, findest du auf slovenia.info.

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