Böseckhütte

2.594 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Räumlichkeiten

Matratzenlager
4 Schlafplätze

Lage der Hütte

Die Böseckhütte oberhalb von Mallnitz in den Hohen Tauern dient vor allem als Stützpunkt für Bergtouren auf den Feldseekopf. Sie ist eine kleine Schutzhütte, die auf einem noch kleinen Plateau steht. Von hier aus bieten sich Touren und Gipfelbesteigungen auf die Feldseescharte, den Feldseekopf und das Böseck an.

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt ist der Ort Mallnitz in Kärnten. Über die Häusleralm geht man weiter zum Lonzaköpfl und über die Mauternitzscharte zur Hütte.

Gehzeit: 5 - 6 h

Höhenmeter: 1.600 m

Leben auf der Hütte

Die kleine, karge Hütte verfügt lediglich über ein Bettenlager mit 4 Schlafplätzen und eine kleine Sitzecke. Alles, was man zum Übernachten benötigt, muss man selbst mitbringen. Eine Frischwasser-Quelle findet sich etwa 20 Gehminuten von der Hütte entfernt.

Gut zu wissen

Nur Lager-Betten. Kein Handy-Empfang, kein WiFi. Nur für erfahrene Alpinisten mit entsprechender Ausrüstung. Für Kinder und Hunde ungeeignet.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Duisburger Hütte (2.572 m, Gehzeit 7:30 h). Weiters: Hagener Hütte (2.446 m, 6:30 h).

Tourenmöglichkeiten: Böseck (2.854 m, 45 min); Feldseescharte (2.712 m, 4:30 h); Feldseekopf (2.864 m, 4 h).

Anfahrt

Über die A10
Nach Lienz und weiter Richtung Lendorf/Lurnfeld. Dort auf der B106 nach Norden bis Obervelleach und über die B105 nach Mallnitz.

Von Westen
Von Lienz über die B100/B107 nach Winklern. Dort auf die B106 bis Obervellach und über die B105 nach Mallnitz.

Parkplatz

Mallnitz

Das Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak befindet sich in der Goldberggruppe auf der Feldseescharte im Nationalpark Hohe Tauern. Der direkt am Kärntner Teil des Tauernhöhenwegs gelegene Unterstand ist nur für Bergwanderer als Notunterkunft geeignet. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Ali-Lanti-Biwak (2.663 m)

Das Ali-Lanti-Biwak ist im Grunde kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel ist entweder der Weg auf dem die unversperrte Biwakschachtel liegt oder eine Nacht, so fern sie freiwillig ist, auf der Kleinelendscharte zu verbringen. Letzteres vielleicht in Gesellschaft von drei weiteren Bergkameradinnen und -kameraden. Ganz sicher verbringt man die Biwak-Nacht gemeinsam mit Kesselkess, Gstösskees, Keeskogel, Jagerkogel und Steinbachkogel, beobachtet von Ankogel, Tischlerkarkopf und Tischlerspitze. Von einer Nacht in einer Biwakschachtel träumt man als Alpinist nicht unbedingt. Manchmal ist sie für Hochtouren, Skitourgeher, Kletter und Wanderer aber unumgänglich. Den seltsam anmutenden Namen des Biwaks - Ali Lanti - könnte man ganz spontan mit einem finnischen Bergsteiger, der spektakuläre Erstbegehungen in der Ankogel-Gruppe machte, in Verbindung bringen. Ist aber falsch. "Ali Lanti" wird mit dem Althochdeutschen in Verbindung gebracht. Er stünde, so die Geschichte, für "fremdes Land" oder "anderes Land". Diese Bedeutung steckt in unserem Deutsch wiederum im Wort Elend. Darum Kleinelendscharte, Kleinelendkar, Kleinelendtal,Kleinelendkess, Großelendtal. Elend muss nicht immer nur ein Begriff für Unglück sein. Im Maltatal, in das Alpinisten vom Biwak und der Scharte absteigen, kommt Elend, und nicht in der Bedeutung von Unglück öfter vor. Die gesamte Umgebung des Ali-Lanti-Biwaks ist hochalpin! Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Albert-Biwak (2.428 m)

Das Albert-Biwak (2.428 m) steht in der Ankogelgruppe im Salzburger Lungau. Das offene Biwak befindet sich im Blockwerk unterhalb der Schmalzscharte, unweit des unteren Schwarzsees und der Grenze zu Kärnten. Die kleine Notunterkunft ist ganzjährig geöffnet. Sie sollte im Winter aufgrund der rundum herrschenden Lawinen-Gefahr aber gemieden werden. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.  Das Biwak ist aus drei Tälern, das Maltatal in Kärnten, das Grossarl- und das Lungauer Murtal in Salzburg zugänglich. Wer sich für den Ursprung des Flusses Mur interessiert, sollte den Weg von Muhr über die Stickleralm in die Schmalzgrube, wo die Mur entspringt, und zum Biwak machen. Wer sich für die gezähmte Kraft des Wassers und Wasserkraft begeistert, besucht den Kölnbrein- und davor liegenden Galgenbichlspeicher und steigt dann über den Weinschnabel an Oberem und Unteren Schwarzsee vorbei zum Biwak auf. Und wer neugierig ist ober der Schödersee vorhanden oder nicht vorhanden ist, kommt durch das Grossarltal und über Hüttschlag herauf in das Schödertal. Der See kommt bei Schneeschmelze und ergiebigem Regen oder ist bei Trockenheit nicht existent.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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