Alpiner Rettungsdienst: Bergrettung im Gesäuse
Foto: Christina Geyer
Wildes Wasser, steiler Fels

Rund ums Gesäuse

30. Mai 2018

Das Gesäuse in der Steiermark steht für wildes Wasser und steilen Fels. Unten braust die Enns, oben schießt der Fels senkrecht in die Höhe. Im Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2018) verrät Bergretter Sebastian Kren in der Gepäckkontrolle, was er an Ausrüstung bei Einsätzen des Alpinen Rettungsdiensts Gesäuse dabei hat. Wir stellen euch dazu ergänzend weitere Geschichten rund ums Gesäuse und die Bergrettung vor.

Bergrettung

Wie wird man eigentlich Bergretter? Franz Lindenberg ist Präsident des Bundesverband der Österreichischen Bergrettung (ÖBRD) und verrät es uns.

Das Logo des österreichischen Bergrettungsdienstes
„Bergretter bist du aus Berufung“, stellt Franz Lindenberg gleich zu Anfang fest. Er ist Präsident des Bundesverbands der Österreichischen Bergrettung (ÖBRD) und verantwortlich für sieben Landesorganisationen. Es gibt zwar rund 12.600 Bergretter in Österreich, aber nur eine Handvoll verdient damit auch ihr täglich Brot. Anna-Maria Walli vom ÖBRD erzählt hier vom Berufsbild – beziehungsweise: der Berufung zum Bergretter.

Helden der Berge: Hier erfährst du weiteres Wissenswertes rund um die Bergrettung.

Auch ehrenamtlich dabei: Die Suchhunde der Bergrettung Vorarlberg
Der Berg ruft und wir müssen gehen. Doch was, wenn es für uns mal nicht mehr weitergeht, was, wenn tatsächlich mal ein Unglück passiert? Dann rufen wir die Bergrettung und die bringt uns sicher nach Hause. So einfach ist das? 3 Fragen an die Bergretter.
Rettungseinsatz
Interessante Facts zur Bergrettung

Die Retter der Berge

Franz Lindenberg, Präsident des Österreichischen Bergrettungsdienstes, über Fakten und Wissenswertes zur Bergrettung.

Video

Wir haben den Alpinen Rettungsdienst Gesäuse besucht und euch ein Video mitgebracht:

Bergrettung Gesäuse
Alpine Bergretter stehen vor besonderen Herausforderungen – das gilt besonders für eine extreme Felslandschaft wie das Gesäuse in der Steiermark. Wir haben den dortigen Rettungsdienst besucht. Im Video nehmen uns Einsatzleiter und Bergretter mit zur Übung und sprechen über ihren Einsatz-Alltag, Motivation und Schattenseiten sowie die einzigartige Kameradschaft, die ihren Verein zusammenschweißt.

Gesäuse

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie schön es im Gesäuse wirklich ist? Davon könnt ihr euch in den folgenden beiden Foto-Blogs überzeugen.

Im Krautgartl beim Buchsteinhaus im Gesäuse
Es hat schon einen Grund, warum das Gesäuse in der Steiermark auch Klein-Tirol genannt wird: Das „Xeis“ steht für steilen Fels, alpine Routen und wildes Wasser. Wir zeigen euch die schönsten Fotos aus dem kultigen Paradies.
Der Kleine und Große Ödstein im Abendlicht
Das „Xeis“, wie es die einheimischen das Gesäuse liebevoll nennen, gehört wohl zu den großartigsten Plätzen der Steiermark. In mitten dieser Berge schlängelt sich die Enns zwischen den Kalkfelsen von Buchstein, Reichenstein, Hochtor und Ödstein hindurch und bildet das Gesäuse. Der Name weist auf das Geräusch hin, das durch das Sausen und Rauschen des Wassers der Enns im Gesäuseeingang hervorgerufen wird. Eine emotionale Reise durch die Einzigartigkeit der Ennstaler Alpen, festgehalten in Bildern, die jenen Enthusiasmus ausdrücken, der vor Ort intensiv gespürt wurde.

Hier findet ihr ein Portrait des Bergsteigerdorfs Johsbach im Gesäuse, der „Universität des Bergsteigens“.

Gesäuse Bergsteigerdorf Johnsbach
Im steirischen Bergsteigerdorf Johnsbach werden sie noch erzählt, die Geschichten der „Gesäuse-Pioniere“ – waghalsiger junger Burschen, die sich an den schier unüberwindbaren Felswänden des Gesäuses versuchten. Heute ist das „Xeis“, der jüngste Nationalpark Österreichs, ein Ausflugsziel für alle Naturliebhaber.

Auch filmisch wurde das Gesäuse bereits festgehalten. Hier könnt ihr euch ein Video-Portrait von ServusTV ansehen.

Für Leseratten: Hier findet ihr zwei Reportagen rund ums Gesäuse.

Winter im Gesäuse
Der Nationalpark Gesäuse im Winter: Ein Fleckchen unversauter Wildnis inmitten der Steiermark. Und dort wohnhaft: Ein Held in bunten Strumpfhosen, ein begnadeter Kletterer und ein ehemaliger Bürgermeister, der jetzt auch Wirt ist. So besonders wie die Berge sind auch die Menschen, die dort leben. Eine Reportage aus dem „Xeis“.

Was sind die Berge schon ohne ihre Hütten? Hier findet ihr ein Interview mit Hüttenwirt Helmut „Tschitschi“ Tschitschko vom Buchsteinhaus und einen Blog übers Hüttenwandern im Gesäuse.

Hüttenwirt Helmut Tschitschko
Helmut Tschitschko wohnt und - vor allem - kocht im Sommer auf dem Buchsteinhaus. Er lebt das Kochen und er liebt Geschichten über seinen Kater „Herr Bär“. Im Gespräch auf über 1.500 Meter geht es um Küchenklatsch, Gesäuse-Philosophie und die Schönheit der Berge.
Gesäuse Hütterundwanderweg
Herausforderung angenommen

Hüttenhopping durchs Gesäuse

Wir, Vera und Katharina von Eat Write Live, haben uns etwas überlegt und den Gesäuse Hüttenrundwanderweg zu unserem neuen Endgegner erklärt. Der Deal war, wir teilen uns das Wegstück auf, jede Lady macht drei Tage. Unser ständiger Begleiter war der Fotograf Stefan Leitner, der somit sechs Tage Gesäusewandern intus hat. Er hat wie wild jene Gesäuse-Bilder geschossen, die dem Betrachter unserer Meinung nach die Augen aufreißen und die Ohren schlackern lassen.

Zu guter Letzt dürfen wir euch einige Tourentipps mit auf den Weg geben. Hier findet ihr einige lohnende Empfehlungen.

Gesäuse
Das Gesäuse zählt zum Herzstück der Steiermark und zu den Klassikern des Kletterns. Hier treffen sich erfahrene Bergsteiger mit Sinn für alpine Abenteuer. Wir stellen euch die schönsten Touren vor. Mehr zum Gesäuse lest ihr im Bergwelten Magazin (August/September 2016).

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