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Zu Gast beim alpinen Rettungsdienst Gesäuse

Video • 10. März 2020

Alpine Bergretter stehen vor besonderen Herausforderungen – das gilt besonders für eine extreme Felslandschaft wie das Gesäuse in der Steiermark. Wir haben den dortigen Rettungsdienst besucht. Im Video nehmen uns Einsatzleiter und Bergretter mit zur Übung und sprechen über ihren Einsatz-Alltag, Motivation und Schattenseiten sowie die einzigartige Kameradschaft, die ihren Verein zusammenschweißt.

Wie wird man eigentlich Bergretter? Mehr zum Beruf Bergretter erfährst du in diesem Beitrag:

Das Logo des österreichischen Bergrettungsdienstes
„Bergretter bist du aus Berufung“, stellt Franz Lindenberg gleich zu Anfang fest. Er ist Präsident des Bundesverbands der Österreichischen Bergrettung (ÖBRD) und verantwortlich für sieben Landesorganisationen. Es gibt zwar rund 12.600 Bergretter in Österreich, aber nur eine Handvoll verdient damit auch ihr täglich Brot. Anna-Maria Walli vom ÖBRD erzählt hier vom Berufsbild – beziehungsweise: der Berufung zum Bergretter.

Weitere interessante Facts zur Bergrettung erfährst du in unserem Interview mit Franz Lindenberg, dem ehemaligen Präsidenten des Österreichischen Bergrettungsdienstes:

Rettungseinsatz
Interessante Facts zur Bergrettung

Die Retter der Berge

Franz Lindenberg, Präsident des Österreichischen Bergrettungsdienstes, über Fakten und Wissenswertes zur Bergrettung.

Mehr über das Gesäuse in der Steiermark gibt es hier:

Alpiner Rettungsdienst: Bergrettung im Gesäuse
Wildes Wasser, steiler Fels

Rund ums Gesäuse

Das Gesäuse in der Steiermark steht für wildes Wasser und steilen Fels. Unten braust die Enns, oben schießt der Fels senkrecht in die Höhe. Im Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2018) verrät Bergretter Sebastian Kren in der Gepäckkontrolle, was er an Ausrüstung bei Einsätzen des Alpinen Rettungsdiensts Gesäuse dabei hat. Wir stellen euch dazu ergänzend weitere Geschichten rund ums Gesäuse und die Bergrettung vor.
Alpiner Rettungsdienst Gesäuse

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