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Bergwelten: „Das Gesäuse – Wildes Gebirge in den Ostalpen“

Aktuelles • 15. Mai 2017

Am Gesäuse-Eingang, wo die Enns zwischen Himbeerstein und Haindlmauer ihren Durchbruch findet, beginnt Österreichs drittgrößter und zugleich jüngster Nationalpark. Ihm widmet ServusTV ein Porträt.

Enns im Nationalpark Gesäuse
Foto: imageBROKER / Robert Haasmann
Die Enns und im Hintergrund der Große Ödstein im Nationalpark Gesäuse

Flussabwärts türmen sich die Kalkfelsen der Hochtorgruppe mit einem direkten Höhenunterschied von 1.800m senkrecht auf - ein einzigartiger Kontrast. In dieser atemberaubenden Kulisse begeben sich vier Extremsportler auf eine sportliche Zeitreise. Mit 50 Jahre altem Material wollen sie die Höchstleistungen der Pioniere nacherleben.
 
Die beiden Kajak-Staatsmeister Herwig Natmessnig und Gerhard Schmid stürzen sich in das gefährliche Wildwasser der Enns, wo es früher selbst den Flößern zu gefährlich war. Natmessnig wird sich der Herausforderung mit einem antiquierten Faltboot stellen. Sollte er damit auf einen Felsen treffen, kann es rasch gefährlich werden. Begleitet wird er auf seiner Fahrt durch das Gesäuse daher von seinem mit modernster Ausrüstung ausgestatteten Kollegen Gerhard Schmid, der im Notfall schnell zur Stelle sein muss.

Das zweite Team, die beiden Extrem-Bergsteiger Jürgen Reinmüller und Gernot Mausser, riskieren die kompromissloseste Linie durch die gefürchtete Dachl Nordwand. Der sogenannte „Buhlweg" wurde im Jahre 1963 von Klaus Hoi und Hugo Stelzig erstbegangen. Mit der 50 Jahre alten Originalausrüstung der Erstbegeher soll diese höchst anspruchsvolle Route mit schier unüberwindbaren „Dächern" und „Wülsten" bis zum 10. Schwierigkeitsgrad im modernen Freikletterstil bezwungen werden. Wo immer es möglich ist, wollen die beiden auf neue Sicherungsmittel verzichten und die bereits vorhandenen, inzwischen rostigen Haken, als Zwischensicherung verwenden.
 
Die aufwändig produzierte Dokumentation begleitet die vier Protagonisten hautnah bei ihren Abenteuern und bietet zusätzlichen Einblick in die Geschichte dieser schroffen Naturlandschaft, die früher auch als die „Universität des Bergsteigens" bezeichnet wurde. Die  besonders spektakulären Luftaufnahmen wurden d urch den Einsatz von Helikopter und Drohnen ermöglicht. 
 


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