Edelweißhaus

1.530 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Dezember bis April

Schließzeiten im Herbst und Frühjahr entweder direkt bei Sabine Busch und Wolfgang Zott unter +43 5633 511 58 oder auf Hütten-Website nachfragen.

Telefon

+43 5633 511 58

Homepage

http://www.dav-edelweisshaus.at

Betreiber/In

Sabine Busch & Wolfgang Zott

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
19 Zimmerbetten 10 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Edelweißhaus (1.530 m) steht im Bergdorf Kaisers, dem höchst gelegenen Dorf im Tiroler Ausserfern oberhalb des Lechtals in den Lechtaler Alpen. Das Haus hat den Charakter eines Dorfgasthofes. Es verfügt über geräumige Zimmer mit Duschen, bietet Komfort und gute Küche. Seine Lage ermöglicht die Aussicht in das Almajurtal, auf die Valluga sowie auf die benachbarten Allgäuer Alpen

Da man bis zum Edelweißhaus mit dem Auto zufahren kann, ist es auch ein Platz für bergbegeisterte Familien. Wanderer, Mountainbiker, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer finden eine Vielzahl lohnenswerter Touren vor. Wanderer brechen vom Haus in das Kaisertal zum Kaiserjochhaus und Grießkopf, in das Almajurtal zur Erlachalpe oder auf Mutte- und Hahnleskopf auf. Skitouren führen zu Gipfeln wie Alplespleisspitze, Hahnleskopf, Gufle-Spitze und der Holzgauer Wetterspitze. Mountainbiker befahren das Almajurtal bis zur Erlachalpe. Besonders Mutig, die sich auch von Tragestrecken nicht schrecken lassen, können den Weg auf das Almajurjoch und zur Leutkircher Hütte wagen. Und eventuell von dieser Hütte nach St. Anton am Arlberg abfahren.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Steeg (1.122 m) im Lechtal über die Kaiserer Landesstraße bis zur Hütte. Macht man die Strecke zu Fuß oder mit dem Rad, parkt man in Steeg und nimmt diese Straße in das Bergdorf des Ausserfern.

Gehzeit: Von Steeg (1:30 h).

Höhenmeter:  408 m

Alternative Routen
Von Holzgau (1.109 m, über die längste Hängebrücke Tirols; 2 h).

Leben auf der Hütte

Als Gasthof Edelweiß 1840 erbaut und seit 1937 als Edelweißhaus geführt, reifte das Haus zu seiner heutigen Form heran. 2011 wurde das Haus kernsaniert, umgebaut, um letztendlich komplett erneuert wieder in Betrieb zu gehen. Nahezu unangetastet von allen Veränderungen blieb die Stube, eine Tiroler Bauernstube aus Zirbenholz mit Kachelofen, Holzdecke und massiven Tischen. Gäste logieren ihn hellen, räumlich großzügigen modern Zimmern, die mit Duschen und WC ausgestattet sind und südseitig über einen Balkon verfügen. Auch die Bergsteigerzimmer und sogar das Lager sind mit Duschen und WC versehen. Die Terrasse komplettiert das opulente Platz-Angebot des Hauses.

Seit 1. Februar 2016 ist das Edelweißhaus von Sabine Busch und Wolfgang Zott gepachtet und wird von ihnen ganzjährig, abgesehen von einer Frühjahrs- und Herbstpause, bewirtschaftet. Sie bewirten ihre Gäste mit Tiroler Hausmannskost, saisonalen Schmankerl und hausgemachte Mehlspeisen.

Kindern steht rund um das Haus ein riesiger Bewegungsspielraum zur Verfügung. Bei Schnee geht der nebenan stehende Lift in Betrieb, um Kindern das Skifahren und Rodeln zu ermöglichen. Seit 2013 ist die Umgebung des Haus für Geo-Caching, der Schnitzeljagd des 21. Jahrhunderts, erschlossen. Die dafür benötigten GPS-Geräte können im Haus ausgeliehen werden.

Und wer zum Lernen und Weiterbilden, für Meetings und Arbeitsgruppen-Projekten kaiserliche Ruhe braucht, kann den technisch gut ausgestatteten Seminarraum sowie Hütten-Nebenräume belegen. 

Gut zu wissen

Das Edelweißhaus wurde 2011/12 komplett saniert und erneuert. Das Haus ist deshalb technisch und was zeitgemäße Gäste-Ansprüche betrifft, auf dem letzten Stand. Sanitäranlagen mit Warmwasser-Anschluss, Zentralheizung und Strom vorhanden. Gratis WiFi. Guter Handy-Empfang. Barzahlung. Im Matratzenlager ist Hüttenschlafsack-Pflicht, Hunde mitzubringen, ist nur in Abstimmung mit Sabine Busch und Wolfgang Zott erlaubt.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Kaiserjochhaus (2.310 m), das in 3 h Gehzeit erreichbar ist. Weiters: Leutkircher Hütte (2.251 m, 4 h), Frederic-Simms-Hütte (2.004 m, 4:30 h), Stuttgarter Hütte (2.310 m, 4:30 h), Ansbacher Hütte (2.376 m, 5 h).

Gipfel und Touren/Wander: Hahnleskopf (2.210 m, 2 h); Rotschrofenspitze (2.587 m, 3 h); Pimig (2.400 m, 3 h); Holzgauer Wetterspitze (2.898 m, über Simmshütte; 4 h); Stanskogel (2.677 m, über Kaiserjochhaus, 4:30 h); 

Gipfel und Touren/Ski: Hahnleskopf, Grießtaler Spitze (2.622 m), Schwarzer Kranz (2.495 m), Guflespitze (2.577 m), Feuerspitze (2.852 m), Holzgauer Wetterspitze, Vorderseespitze (2.899 m)

Anfahrt

Auf der B198, der Lechtal Straße, erreicht man mit dem Auto von Reutte in Tirol und Warth in Vorarlberg die Gemeinde Steeg. In der Ortsmitte von Steeg südlich nach Kaisers abbiegen und 5 km und etwa 450 Höhenmeter auf der Kaiserer Landesstraße bis zur Hütte auffahren.

Aus München
nd dem Großraum München über Garmisch-Partenkirchen. Weiter auf der B23 über die deutsch-österreichische Grenze und auf der B187, der Ehrwalder Straße, nach Lermoos. Dann geht es auf der B179, der Fernpass Straße, bis zur Abzweigung auf die B198 in Reutte Süd. 

Aus Stuttgart
Über die A8 bis Ulm. Auf die A7 Richtung Kempten wechseln und auf dieser Autobahn bis nach Füssen. Auf der B179 bis zur Abzweigung der Lechtal Straße in Reutte Süd fahren. 

Aus der Bodensee-Region
und ab Dornbirn auf der B200, der Bregenzerwald Straße, nach Warth und von dort ein kurzes Stück auf der B198 bis Steeg. 

Parkplatz

Vor dem Edelweißhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Bis Steeg am Lech kommt man mit dem Postbus Nr. 4268. Diese Linie verkehrt im Lechtal und zwischen dem Bahnhof Reutte sowie Warth und Hochtannberg in Vorarlberg. In Steeg steigt man an der Haltstelle Dickenau Brücke aus. Von hier macht man sich entweder schon zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Wanderbus oder mit einem Taxi auf die etwa 5 Kilometer lange Strecke bis zum Edelweißhaus in Kaisers. 

Der Bus benötigt etwa 90 Minuten für die Strecke vom Bahnhof Reutte bis Steeg Dickenau Brücke. 

Der Bahnhof Reutte ist vom Innsbrucker und Münchener Hauptbahnhof über Garmisch-Partenkirchen zu erreichen. Die Fahrzeit von Innsbruck beträgt 2:22 und von München 2:28 Stunden. Von Augsburg mit der Regionbahn mit Umsteigen in Kempten nach Reutte dauert 2:20 Stunden. Selbst mit dem Bus benötigt man von Innsbruck über Nassereith und Fernpass nach Reutte 2:25 Stunden. Und von Bregenz mit zweimaligem Umsteigen in Egg und Warth dauert die Bus-Fahrt nach Steeg 2:23 bis 2:53 Stunden. 

Hütte • Vorarlberg

Punschhütte (1.850 m)

Die Punschhütte liegt mitten im Wander- und Skigebiet von Warth auf 1.850 m Seehöhe. Der traumhafte Blick ins Tal, in die Lechtaler Alpen und auf das Karhorn-Massiv werden in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Hier kann man die hervorragenden Küche, die hausgemachten Strudel und Kuchen auf der herrlichen Sonnenterrasse genießen – im Sommer wie im Winter.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Vorarlberg

Mahdtalhaus (1.150 m)

Nur 64 Höhenmeter oberhalb des kleinen Ortes Riezlern im Vorarlberger Kleinwalsertal steht das Mahdtalhaus in herrlich ruhiger Lage vor der fantastischen Bergkulisse der Allgäuer Alpen mit Blick auf Gipfel wie das Fellhorn oder den Großen Widderstein. Die Selbstversorgerhütte mit angeschlossener Jausenstation eignet sich auch für Familien mit Kindern perfekt und ist idealer Ausgangspunkt für Touren auf die Berge wie auch ins Tal. Sämtliche Ziele im Tal können mit dem Walserbus erreicht werden, der für Hausgäste kostenlos ist. Eine der schönsten Routen führt durch das Mahdtal über den Windecksattel und die Torkopfscharte auf das Gottesackerplateau, von wo aus man den Hohen Ifen erklimmen oder weiter zur Schwarzwasserhütte wandern kann. Neben Wanderern und Bergsteigern finden vor allem Skitourengehern, Langläufer (50 km gespurte Loipen) und Mountainbiker perfekte Voraussetzungen vor. Die 12 km lange Schwendeloipe zählt zu den schönsten im gesamten Alpenraum.  
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Vorarlberg

Ulmer Hütte (2.285 m)

Die Ulmer Hütte im Vorarlberger Lechtal mitten im Skigebiet von St. Anton und St. Christoph am Arlberg ist im Sommer Stützpunkt des Lechtaler Höhenwegs, Aufgangspunkt für Klettertouren und beliebte Anlaufstelle von Mountainbikern. Im Winter nützen Alpinskifahrer, Schneeschuhwanderer, Skitourengeher und vor allem Snowboarder das Gebiet. Nahe der Hütte gibt es einen Snowboard-Funpark mit Pro Jumps, Fun Box, Table Top, Slides und Washboard. Die Ulmer Hütte ist das einzige Haus im Skigebiet des Arlbergs, das direkt an der Piste liegt und in dem man auch übernachten kann.  
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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