Neue Fürther Hütte

2.201 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Ende September (je nach Wetterlage auch bis Mitte Oktober) bewirtschaftet.

Mobil

+43 664 860 67 87

Telefon

+43 664 200 24 01

Homepage

http://www.fuerther-huette.at

Betreiber/In

Hans & Gabi Scheuerer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
34 Zimmerbetten 48 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Neue Fürther Hütte hat ihren Platz seit 1929 neben dem Kratzenbergsee in der Venedigergruppe in Salzburg. Sie liegt am Talschluß des Hollersbachtales im Nationalpark Hohe Tauern. Ambitionierte Wanderer und Bergsteiger marschieren durch das Tal zur Hütte an. Familien mit Kindern, über deren Besuch sich das Hüttenwirt-Paar Gabi und Hans Scheuerer besonders freuen, lassen sich durch das Tal bis zur Talstation der Materialseilbahn bringen. Von dort steigen sie dann zur Hütte auf und ersparen sich so einen langen Anmarsch. Währenddessen schwebt das Familien- oder Gruppengepäck mit der Seilbahn dem Schutzhaus entgegen.

Bergsteiger, die zwecks Hochtouren aufsteigen, laufen sich im Tal und bis zur Neuen Fürther Hütte warm. Der Weg durch das Trogtal bis zur Ofneralm ist für Mountainbiker eine Genußtour von zehn Kilometern und 641 Höhenmetern. Die Hütten-Umgebung ist von den Gipfeln Larmkogel (3.022 m), Kratzenberg (3.023 m), Seescharte, Seekopf, Abretterkopf und Fürther Eck geprägt. 

Kürzester Weg zur Hütte

Von Hollersbach gibt es nur einen Weg zur Hütte. Der beginnt in Reitlehen am Hollersbach-Stausee vor dem Gasthaus Seestube (885 m). Die Einen nehmen das Hüttentaxi bis zur Materialseilbahn (1.641 m) der Neuen Fürther Hütte und ersparen sich eine Fußmarsch von bis zu 4:30 Stunden. Die Anderen gehen oder fahren mit dem Rad und erleben auf ihrem Weg die Lahneralm, den Gasthof Senningerbräu-Alm, die Otacher Grundalm, die Sauerstein-, die Schuhbichl-, Roßgrubalm, die Vorderofnerhütte und die Ofneralm. Und sie bekommen ein Hochmoor, Salamander, Frösche, Murmeltiere, Gämsen, Adler und Geier unterwegs zu sehen.

Von der Talstation der Materialseilbahn führt der Weg über Serpentinen zum Steinmandl (Weißenegg), weiter kurz bergab in westlicher Richtung über eine Brücke und dann weiter aufwärts zur Neuen Fürther Hütte am Kratzenbergsee. 

Gehzeit::  2 h

Höhenmeter: 560 m

Alternative Routen: durch das gesamte Hollersbachtal auf dem Bachlehrpfad (885 m, 6 h); von Innergschlöß im Osttiroler Tauerntal (1.689 m,5 h)


Leben auf der Hütte

In Hans und Gabi Scheuerers Hüttenküche werden Produkte aus Pinzgauer Landwirtschaft zu für Salzburg typische Speisen zubereitet. Hans selcht Speck und braut Bier, das Zwergenbräu. Es sitzt sich vor der Hütte als auch drinnen in den beiden Stuben ziemlich gut und sehr gemütlich. Unmittelbar neben der Hütte steht die, dem Heiligen Bernhard gewidmete Kapelle.

 

Gut zu wissen

Genächtigt wird in 8 Mehrbettzimmer , 2 Lager und 2 Lagerhütten. In den beiden für Männlein und Weiblein getrennten Waschräumen gibt es Waschbecken und Duschkabinen mit Warmwasser. Kinderspielplatz und Trockenraum vorhanden. Nur Barzahlung. Übernachtungen bitte telefonisch buchen. Hüttentaxi, Gepäcktransport und Übernachtungen mit Hund rechtzeitig und vorab mit Hans und Gabi abklären. 


Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegenen Hütte: Neue Thüringer Hütte (2.240 m) im Habachtal über Larmkogelscharte 4:30 Stunden Gehzeit zu erreichen: Weiters: Venedigerhaus (1.700 m, 4:30 h); Alte Prager Hütte (2.489 m, 5 h); St. Pöltner Hütte (2.481 m, 5:30 h); Neue Prager Hütte (2.481 m, 6 h).

Gipfel und Touren: Larmkogel (3.022 m , 3 h); Kratzenberg (3.023 m, 4 h, Hochtour); Seekopf (2.923 m, 3 h, Hochtour); Abretterkopf (2.980 m, 3 h, Hochtour); Rote Saile (2.994 m, über Sandebentörl, Abretterscharte und Nordwestgrat, 4 h, Hochtour). 

Anfahrt

Am Eingang des Hollerbachtales, beim Gasthof Seestube, ist die Individual-Anreise mit dem Auto zu Ende. In das Tal hinein geht man zu Fuß oder lässt sich mit dem Hüttentaxi bis zu Talstation der Materialseilbahn der Neuen Fürther Hütte bringen. 

 

Hollersbach ist auf vielen Wegen erreichbar. Aus dem Inntal und der A12 besteht die Möglichkeit von Jenbach auf der B169 durch das Zillertal bis Zell am Ziller und dann weiter auf der B165, der Gerlos Straße, über Gerlospass in den Oberpinzgau zu fahren. Von Wörgl geht es auf der B170, der Brixental Straße, nach Kitzbühel, von Kufstein auf der Eiberg Straße und der B173, der Loferer Straße nach St. Johann in Tirol. Von Kitzbühel und St. Johann über die B161, Paß Thurn Straße, nach Mittersill und auf der Gerlos Straße das letzte Stück nach Hollersbach. 

Aus München und dem Raum Oberbayern fährt man über A8 und die A93 bis Oberaudorf, wechselt auf die B172, die Walchsee Straße, bis Kössen. Der Ort ist für aus dem Chiemsee-Raum über Marquartstein, Schleching oder Reit im Winkel Anreisende Zwischenziel. Von Kössen geht es auf der B176 nach St. Johann und weiter über Kitzbühel nach Mittersill und Hollersbach. 

Aus dem Osten Österreichs geht es über die A10, Tauern-Autobahn, bis zum Knoten Pongau/Bischofshofen oder zur Abfahrt Flachau und weiter bis St. Johann im Pongau. Von dort auf der B311, der Pinzgauer Straße, an Zell am See vorbei nach Mittersill und Hollersbach.

Parkplatz

Parkplatz: Gasthaus Seestube/Kleiner Hollersbachstausee

Öffentliche Verkehrsmittel

Nach Hollersbach im Pinzgau und zum Hollersbachtal ist die Anreise mit der Pinzgauer Lokalbahn von Zell am See sowie mit dem Postbus Nr. 670 möglich. Bus und Bahn sind etwa gleich schnell im Ort. Deren Fahrzeit beträgt eine knappe Stunde. Unterschied: mit der Haltestelle Mühlleiten kommt der Bus näher an den Eingang in das Hollersbachtal heran. Charmanter ist die Fahrt mit der Lokalbahn. Außerdem ist es möglich mit dem Postbus 950X von Lienz über den Felbertauernstraße nach Mittersill und danach weiter mit der Lokalbahn oder dem Bus Nr. 670 nach Hollersbach zu fahren.

Der Bahnhof Zell am See, um in die Pinzgauer Lokalbahn oder in den Postbus umzusteigen, ist mit internationalen, überregionalen - IC, EC, Railjet - sowie regionalen Zügen erreichbar. 

Die behagliche Hütte liegt inmitten der mächtigen Dreitausender der Reichenspitzgruppe. Reichenspitze, Zillerspitze, Wildgerlosspitze und Kuchelmooskopf scheinen zum Greifen nah. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zillergründl thronen Magner, Kleinspitze, Plauenerspitze und Rauhkofel. Für geübte Bergwanderer ist das Rainbachköpfl ein lohnendes nahes Ziel. Kurzum: Ein Gebiet für jeden Geschmack, vom gemütlichen Wandern bis hin zur alpinen Ausbildungswoche bietet das Umfeld der Plauener Hütte alles, was das Herz begehrt. Von der Hütte aus hat man einen herrlichen Blick auf den Zillergründlsee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Richterhütte (2.374 m)

Die Richterhütte (2.374 m) steht in der Reichenspitzgruppe im Salzburger Teil der Zillertaler Alpen. Ihr Standort befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Sie befindet sich am Nordabhang der Rainbachspitze (3.129 m), rund 600 Höhenmeter und östlich der Gamsscharte, die der Übergang zur Plauener Hütte ist.  Die Hütte ist der Ausgangspunkt, um sich die umliegende Hohe-Tauern-Region zu erwandern, ersteigen oder zu erklettern. Von ihr kann man mittlere bis sehr schwere Bergtouren, für die man zum Teil auch Klettersteigerfahrung benötigt, unternehmen. Die Richterhütte ist ein uriges, abgeschieden liegendes Schutzhaus. Es lohnt sich, in der alpinen Hauptsaison, von überlaufenen Zielen rund um das Krimmler Achental, auf sie auszuweichen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Heinrich-Schwaiger-Haus (2.802 m) liegt oberhalb des Stausees Mooserboden, sehr exponiert auf der Salzburger Seite des Nationalparks Hohe Tauern, hoch über Kaprun. Das Heinrich-Schwaiger-Haus wird sowohl von Tagesausflüglern wie auch von Hochgebirgswanderern, die längere Touren, wie beispielsweise auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m), geschätzt. Der Aus- und auch der Tiefblick von der Hütte sind alle Aufstiegsmühen wert. Alpine Erfahrung und perfekte Ausrüstung sind Voraussetzung für den Aufstieg zur Hütte. Von einem Besuch mit Kindern ist abzuraten. Zu steil ist der Aufstieg, zu risikoreich das unmittelbare Hütten-Umfeld. Kein Gebiet für Skitourengeher.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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