Karl-Fürst-Hütte

2.629 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Offene Unterstandshütte, nicht bewirtschaftet.

Telefon

+43 2742 310 311

Homepage

https://www.alpenverein.at/karlfuersthuette/

Räumlichkeiten

Matratzenlager
12 Schlafplätze

Details

  • Hunde erlaubt

Lage der Hütte

Die Karl-Fürst-Hütte (2.629 m) ist eine alte, aber freundlich und zweckmäßig eingerichtete Schutzhütte für Selbstversorger in der Granatspitzgruppe in Osttirol. Sie liegt über dem Landecktal in hochalpinem Gelände am St. Pöltner Weg zwischen der St. Pöltner Hütte am Felbertauern und dem Alpenhotel Rudolfshütte.

Die steinerne Unterstandshütte ist vor allem für Bergwanderer und Hochtourengeher gedacht, die bei unwirtlichen Witterungsbedingungen Schutz suchen. Für Kinder ist sie aufgrund der alpinen Umgebung nur bedingt geeignet.

Kürzester Weg zur Hütte

Den Weg zur Hütte beginnt man an einer Wildbachverbauung an der Felbertauernsstraße. Über die Almstraße geht es steil bergauf, durch den Wald und an Hütten vorbei. Den Landeckbach entlang weiter ins Landecktal und in Richtung Schwarzkogel. Unterhalb der Prägatwand, vorm Talschluss, dem Weg nach links folgen und über Schneefelder weiter hinauf. Den Markierungen bis zur Hütte folgen.

Gehzeit: 5 h

Höhenmeter:  1.209 m

Alternative Routen: St. Pöltner Weg

Leben auf der Hütte

Die Karl-Fürst-Hütte wurde 1937 erbaut. Benannt ist sie nach dem Professor Karl Clemens Fürst, der bei einem Raubüberfall in der St. Pöltner Hütte ums Leben gekommen ist.

Die kleine Unterstandshütte ist mit einem kleinen Gaskocher, Töpfen, Decken und Pölstern ausgestattet. Wasser nimmt man am besten selbst mit, alternativ kann man Schnee aus den umliegenden Schneefeldern schmelzen.

Die Hütte ist auch für Kinder geeignet, allerdings ist aufgrund des Geländes Vorsicht geboten.

Gut zu wissen

WC neben der Hütte vorhanden. Kein WiFi, mäßiger Handy-Empfang. Kein Trinkwasseranschluss. Übernachtung ist kostenlos. Das Mitbringen von Hunden ist kein Problem.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Berghotel Rudolfshütte auf 2.311 m, das in 3:45 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Matreier Tauernhaus (1.512 m, 5:45 h); Alte Prager Hütte (2.489 m, 6 h); St. Pöltner Hütte (2.481 m, 7 h).

Touren und Gipfelbesteigungen von der Karl-Fürst-Hütte aus: St. Pöltner Ostweg; St. Pöltner Westweg; Weite Scharte (2.697 m, 15 min); Landeckkopf (2.898 m, 20 min).

Anfahrt

Von Norden
Nach Mittersill/Hintersee.

Von Süden
Über Lienz nach Matrei in Osttirol oder durch den Felbertauern-Tunnel zum Matreier Tauernhaus.

Parkplatz

Parkplatz Hintersee oder Matreier Tauernhaus (gebührenpflichtig).

Die Grünseehütte (2.235 m) in der Osttiroler Granatspitzgruppe ist eine Selbstversorgerhütte, in deren Umfeld sich sehr viele und sehr interessante Boulderplätze befinden. Natürlich bietet sich das Gebiet auch für Wanderungen und Bergtouren, im Winter für Skitouren an. Besonders der Hochgasser (2.922 m) wird sehr gerne auf zwei Brettern bezwungen. Nahezu alle Gipfel, die von der Hütte aus in Angriff genommen werden, kratzen an der 3.000er-Marke. Nur fünf Minuten von der Hütte entfernt befindet sich der Grünsee, in dem Hartgesottene im Sommer Abkühlung suchen. Und bei maximal 15 Grad Wassertemperatur auch finden. Das Gebiet um die Hütte ist zwar recht steinig, da weitestgehend flach aber auch für Kinder nicht allzu gefährlich.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Das Gruberscharten-Biwak liegt auf 3.100 m an der Gruberscharte zwischen Großem Bärenkopf (3.406 m), Hoher Dock (3.348 m) und Klockerin (3.422 m) in der Glockner-Gruppe (Salzburg). Es handelt sich um ein Not-Lager für hochalpine Bergwanderer und Skitourengeher, die auf Grund der Witterung Probleme haben. Die Biwak-Schachtel vom Typ „Poly-Biwak“ besteht aus glasfaserverstärkten Kunststoffplatten und bietet rund 9 Personen Unterschlupf.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Otto-Umlauft-Biwak (2.987 m)

Das Otto-Umlauft-Biwak im Bundesland Salzburg steht an der Krumlkeeskopfscharte inmitten der Goldberggruppe. Das Biwak im Nationalpark Hohe Tauern wurde 1973 im Tal samt Einrichtung gebaut und mit dem Hubschrauber auf den Berg geflogen. Es ist eine ideale Unterkunft für Bergsteiger und Kletterer, die sich zwischen der Besteigung der Dreitausender über Nacht ausrasten möchten. Acht Personen können übernachten. Alpine Erfahrung ist von Vorteil. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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