Grünseehütte

2.235 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Telefon

+43 650 266 33 73

Betreiber/In

Albert Niederegger

Räumlichkeiten

Matratzenlager
15 Schlafplätze

Details

  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Grünseehütte (2.235 m) in der Osttiroler Granatspitzgruppe ist eine Selbstversorgerhütte, in deren Umfeld sich sehr viele und sehr interessante Boulderplätze befinden. Natürlich bietet sich das Gebiet auch für Wanderungen und Bergtouren, im Winter für Skitouren an. Besonders der Hochgasser (2.922 m) wird sehr gerne auf zwei Brettern bezwungen.

Nahezu alle Gipfel, die von der Hütte aus in Angriff genommen werden, kratzen an der 3.000er-Marke. Nur fünf Minuten von der Hütte entfernt befindet sich der Grünsee, in dem Hartgesottene im Sommer Abkühlung suchen. Und bei maximal 15 Grad Wassertemperatur auch finden. Das Gebiet um die Hütte ist zwar recht steinig, da weitestgehend flach aber auch für Kinder nicht allzu gefährlich.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Matrei, erreichbar über Mittersill im Norden oder Lienz im Süden, fährt man zum Matreier Tauernhaus (1.512 m). Hier parkt man und folgt dem beschilderten Weg.

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: 723 m

Leben auf der Hütte

In der Hütte, in der rund 15 Personen gleichzeitig Platz zum Essen finden, steht ein Holzofen, auf dem man kochen kann. Geschirr, Besteck, Töpfe und Pfannen sind vorhanden. Zur Unterhaltung stehen Spielkarten und Spiele bereit. Vor der Hütte befindet sich eine kleine Terrasse, von der aus man einen herrlichen Blick auf den Großvenediger hat.

Gut zu wissen

Strom ist vorhanden, allerdings nur fürs Licht. Dusche gibt es keine, dafür eine Waschmöglichkeit mit Kaltwasser (Trinkwasser) und eine Spültoilette. Wasser gibt es aber nur im Sommer.

Hunde dürfen über Nacht mitgebracht werden. Ein Gepäcktransport auf die Hütte ist nicht möglich. Bezahlt wird im Voraus in Lienz (wo man den Schlüssel abholt) oder mittels Überweisung. Die Qualität des Handy-Empfangs hängt vom Anbieter ab – A1 funktioniert klaglos.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Matreier Tauernhaus in 1.512 m, das in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Karl-Fürst-Hütte (2.629 m, 4 h), Berghotel Rudolfshütte (2.629 m, 8 h), St. Pöltner Hütte (2.481 m, 2:30 h), Venedigerhaus (1.700 m, 3:15 h).

Gipfelbesteigungen: Messelingkogel (2.624 m, 2 h), Hochgasser (2.922 m, 2:30 h), Bärsenköpfe (2.863 m, 2:30 h), Riegelturm (2.742 m, 3 h), Teufelsspitz (2.818 m, 3 h), Daberkögele (2.702 m, 1:30 h), Riegelkogel (2.921 m, 2 h), Amertaler Höhe (2.841 m, 2:30 h).

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn nach Spittal an der Drau und Lienz. Weiter nach Matrei in Osttirol und ins Tauerntal zum Matreier Tauernhaus. Alternativ ist auch die Anreise durch den Felber Tauerntunnel nach Matrei möglich.

Parkplatz

Gebührenpflichtiger Parkplatz beim Matreier Tauernhaus.

Hütte • Salzburg

Karl-Fürst-Hütte (2.629 m)

Die Karl-Fürst-Hütte (2.629 m) ist eine alte, aber freundlich und zweckmäßig eingerichtete Schutzhütte für Selbstversorger in der Granatspitzgruppe in Osttirol. Sie liegt über dem Landecktal in hochalpinem Gelände am St. Pöltner Weg zwischen der St. Pöltner Hütte am Felbertauern und dem Alpenhotel Rudolfshütte. Die steinerne Unterstandshütte ist vor allem für Bergwanderer und Hochtourengeher gedacht, die bei unwirtlichen Witterungsbedingungen Schutz suchen. Für Kinder ist sie aufgrund der alpinen Umgebung nur bedingt geeignet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Das Gruberscharten-Biwak liegt auf 3.100 m an der Gruberscharte zwischen Großem Bärenkopf (3.406 m), Hoher Dock (3.348 m) und Klockerin (3.422 m) in der Glockner-Gruppe (Salzburg). Es handelt sich um ein Not-Lager für hochalpine Bergwanderer und Skitourengeher, die auf Grund der Witterung Probleme haben. Die Biwak-Schachtel vom Typ „Poly-Biwak“ besteht aus glasfaserverstärkten Kunststoffplatten und bietet rund 9 Personen Unterschlupf.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Otto-Umlauft-Biwak (2.987 m)

Das Otto-Umlauft-Biwak im Bundesland Salzburg steht an der Krumlkeeskopfscharte inmitten der Goldberggruppe. Das Biwak im Nationalpark Hohe Tauern wurde 1973 im Tal samt Einrichtung gebaut und mit dem Hubschrauber auf den Berg geflogen. Es ist eine ideale Unterkunft für Bergsteiger und Kletterer, die sich zwischen der Besteigung der Dreitausender über Nacht ausrasten möchten. Acht Personen können übernachten. Alpine Erfahrung ist von Vorteil. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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