Von-Schmidt-Zabierow-Hütte

1.966 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis Oktober

Ende Juni bis Anfang Oktober.

Mobil

+43 664 351 20 18

Telefon

+43 6588 7284

Homepage

www.schmidt-zabierow.at

Betreiber/In

Katharina Filzer-Meiberger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
18 Zimmerbetten 43 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Dusche
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Von-Schmidt-Zabierow-Hütte (1.966 m) ist eine familienfreundliche Hütte im Salzburger Pinzgau in den Loferer Steinbergen. Sie liegt inmitten eines Karstkessels und ist ein idealer Ausgangspunkt für Skitouren, Wanderungen auf die umliegenden Gipfel wie Ochsenhorn und Hinterhorn oder Begehungen der umliegenden Höhlen wie Loferer Schacht und Lamprechtshöhle. In unmittelbarer Nähe lässt sich auch die vierzig Meter lange und über eine Schlucht führende Seilbrücke überqueren. Die Hütte ist außerdem ein Zwischenstopp am Europäischen Fernwanderweg E4 und Stützpunkt für Alpinkletterer.

Kürzester Weg zur Hütte

Den Anstieg zur Hütte beginnt man in Lofer. Zuerst auf der Hauptstraße in Richtung Westen an den Tennisplätzen vorbeigehen und nach links abzweigen bis zum Parkplatz am Ende des Loferer Hochtals. Den markierten Steig Nr. 601 nehmen und durch Buchenwald bis zum unteren Trett (1.400 m) hinaufgehen. Weiter dem Steig folgen, westlich an einer Quelle vorbei und über Serpentinen ansteigen. Anschließend über Karst-Stufen bis zur Großen Wehrgrube. Links halten bis zum Falzköpfl und zur Hüte.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 1.150 m

Alternative Routen
St. Martin (766 m, 4 h); Waidring (516 m, 5 h); St. Ulrich am Pillersee (666 m, 4:30 h).

Leben auf der Hütte

Die Von-Schmidt-Zabierow-Hütte, bennant nach dem Begründer der Sektion Passau, wurde 1899 erbaut und stetig erweitert. Im Jahr 2004 wurden der Sanitär- und der Küchentrakt komplett erneuert. Die Versorgung mit Lebensmittel wird von Freunden und Helfern zu Fuß, im Sommer per Hubschrauber gewährleistet da zur Hütte weder eine Materialseilbahn noch Aufstiegshilfen oder Straßen führen und sie die einzige bewirtschaftete Hütte in der gesamten Umgebung der Loferer Steinberge ist.

Verköstigt wird man auf der Hütte von Wirtin Katharina Filzer-Meiberger. Neben verschiedenen Biersorten, Säften und Kaffee finden sich auf der Speisekarte regionale Schmankerl wie Speckknödelsuppe, Brettljause und Kaiserschmarr'n sowie hausgemachte Mehlspeisen. Das Weinangebot beinhaltet eine kleine, aber feine Auswahl an österreichischen Rot- und Weißweinen. Schnäpse von Zalesky und aus Eigenproduktion runden das Angebot ab.

Bei Übernachtung besteht auch die Möglichkeit auf Halbpension mit dreigängigem Abendmenü und Frühstücksbuffet. Auf der Hütte können auch verschiedenste Gegenstände wie Stirnlampen, Kletterführer, Schlafsäcke und Körperpflegeprodukte im hauseigenen Shop erworben werden.

Gut zu wissen

Strom, WC und Duschen mit Warmwasser vorhanden. Kein WiFi, guter Handy-Empfang. Ein Schlafsack ist Pflicht. Nur Barzahlung möglich. Grundsätzlich ist das Mitbringen von Hunden kein Problem, muss aber im Vorfeld abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Passauer Hütte auf 2.033 m, die in 10 h Gehzeit zu erreichen ist.

Touren und Gipfelbesteigungen: Großes Ochsenhorn (2.511 m, 2:30 h); Großes Hinterhorn (2.506 m, 2 h); Reifhorn (2.485 m, 2 h); Breithorn (2.404 m, 2 h); Nuaracher Höhenweg (10 h); diverse Kletter-Routen.

Anfahrt

Über St. Johann in Tirol, Zell am See oder Bad Reichenhall nach Lofer. Südlich des Ortes ins Loferer Hochtal.

Parkplatz

Loferer Hochtal, Ende der Fahrmöglichkeit.

Das Leopold-Happisch-Haus ist eine Selbstversorgerhütte in der man sich selbst bedienen kann – die erste in ganz Österreich. Die renovierte und modernisierte Hütte liegt im Herzen des Tennengebirges in einer exponierten Lage auf 1.925 m.  Seit Beginn der Wandersaison 2016 stehen BergsteigerInnen 50 Schlafplätze zur Verfügung. In der Saison ist die Hüttentür nie versperrt. Jeder kann sich mit Getränken und haltbaren Lebensmitteln wie Pasta, Dosengulasch usw. selbst bedienen. „In dieser Hütte ist jeder sein eigener Wirt“, sagt Helmut Schwarzenberger, Geschäftsführer der Naturfreunde Salzburg. „Das System funktioniert auf Vertrauensbasis. Meistens zahlen die Wanderer sogar mehr, als es kosten würde.“ Das Geld wird in einer Kassa in der Schutzhütte gesammelt, die von den Naturfreunden regelmäßig entleert wird.  Die Ausstattung des Leopold-Happisch-Hauses ist zukunftsorientiert: es gibt ein getrenntes System für Trink- und Nutzwasser. Das Wasser wird aus einer 2 km entfernter Quellen ins Haus geleitet und von einer Solaranlage erwärmt. Jedes Jahr wird die Hütte auch saniert und für die neue Wandersaison ausgestattet. Es besteht die Möglichkeit, Hüttendienst zu erledigen – als Entlohnung dafür darf man in der Hütte gratis übernachten. Die Aufgaben beschränken sich auf Informationstätigkeiten den Gästen gegenüber.
Geöffnet
Jul - Okt
Verpflegung
Selbstversorger
Wer die Karwendeltour oder die Weitwanderwege Via Alpina oder Adlerweg geht, kommt auch an der Lamsenjochhütte (1.953 m) vorbei. Das Tiroler Alpenvereinshaus liegt unter der Lamsenspitze und dem Hochnissl, inmitten des Alpenparks Karwendel. Zur Hütte kann man von der Gramaialm, von Schwaz oder von der Eng aus starten – alle Zustiege sowie die umliegenden Wander- und Kletterrouten sind mittelschwer bis sehr schwer und eher für geübte Alpinisten geeignet.
Geöffnet
Jul - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Ingolstädter Haus (2.119 m)

Das Ingolstädter Haus steht auf 2.119 m Seehöhe und ist eine bald 100 Jahre alte Schutzhütte, die zwischen 2006 und 2009 renoviert und vergrößert wurde. Sie steht in den Berchtesgadener Alpen und gehört zur Salzburger Ortschaft Saalfelden im Steinernen Meer. Die Zustiege und die umliegenden Routen sind eher für geübte Wanderer geeignet. Die kargen Felsformationen begeistern Bergsteiger und Kletterer.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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