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Jubiläumsgrathütte

2.684 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Telefon

+49 89 551 700 0

Homepage

www.alpenverein-muenchen-oberland.de/jubilaeumsgrathuette

Betreiber/In

DAV Sektion München

Räumlichkeiten

Matratzenlager
12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
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Lage der Hütte

Von der Sektion München des Deutschen Alpenvereins wird sie Jubiläumsgrathütte (2.684 m) genannt. Der Österreichische Alpenverein führt sie als Höllentalgrathütte. Es handelt sich hierbei weniger um eine Hütte als um eine Notunterkunft für hochalpine Tourengeher die Jubiläumsgrat von Zugspitze zu Alpspitze unterwegs sind. Die Biwakschachtel klammert sich in den, in Wettersteingebirge und Mieminger Kette in Bayern liegenden Grat.

Der Jubiläumsgrat oder Jubiläumsweg verbindet auf einer Länge von sieben Kilometern die Zugspitze mit der Alpspitze. Dabei passieren Alpinisten die Innere, Mittlere und Äußere Höllentalspitze. Daher auch der Name Höllentalgrathütte. Zwischen Mittlerer und Äußerer Höllentalspitze liegt die Biwakschachtel.

Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 

Kürzester Weg zur Hütte

Die Biwakschachtel erreicht man vom Münchner Haus (2.962 m) auf der Zugspitze aus. Von Deutschland höchstem Gipfel folgen hochalpin erfahrene Bergsteiger der Beschilderung Jubiläumsgrat über den Zugspitze Ostgipfel in Richtung Innere Höllentalspitze (2.741 m). Der Weg dorthin ist sehr ausgesetzt und mit Drahtseilen versichert. Weiter zur Mittleren Höllentalspitze (2.743 m). Auf diesem Grat-Abschnitt mündet die Aufstiegsroute über den Brunntalgrat ein. Hier bietet sich eine Notabstiegsmöglichkeit zur Knorrhütte, die jedoch sehr anspruchsvoll ist und hohe Konzentration erfordert, an. Die Mittlere Höllentalspitze überschreiten und zur Jubiläumsgrathütte unterhalb der Äußeren Höllentalspitze (2.720 m).

Gehzeit: 5 h (erfahrene Alpinisten)

Leben auf der Hütte

Schon seit 1962 thront auf dem Jubiläumsgrat die Höllentalgrathütte und bietet Bergsteigern Sicherheit in hochalpinem Gelände. Da das alte Biwak baufällig wurde, wurde 2011 eine neue Notunterkunft aus Aluminium gefertigt. Sie ist 6 m lang, 2,5 m breit und 2,8 m hoch, wiegt zwei Tonnen. Die Biwakschachtel wurde auf den Grat geflogen und am 12. August 2011 eingeweiht. Sie ist mit Stockbetten mit Decken auf jeder Seite, einem Klapptisch, zwei Fenster, Lüftungsschlitzen und Stangen, um nasse Kleidung aufzuhängen, ausgestattet.

Gut zu wissen

Weder Wasser noch Kochgelegenheit vorhanden. Decken schon. Wer biwakieren will oder muss, sollte Schlafsatz, Kocher, Wasser und Verpflegung im Rucksack dabei haben. Müll und Abfall mit ins Tal nehmen. Türen der Jubiläumsgrathütte beim Verlassen fest schließen und überprüfen ob sie auch richtig zu sind.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Münchner Haus (2.962 m) in 5 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Knorrhütte (2.051 m)

Gipfelbesteigungen: Zugspitze (2.962 m, 5 h); Innere Höllentalspitze (2.741 m, 2 h)

Anfahrt

Von München
Über die A95 bis Garmisch-Partenkirchen. Durch den Ort zur Kreuzeck-Alpspitzbahn. Oder weiter nach Ehrwald zur Talstation der Tiroler Zugspitzbahn.

Aus dem Rest Deutschlands
Nach Ehrwald kann ebenso über die A7 via Ulm, Kempten und weiter über Füssen und Reutte in Tirol angereist werden. 

Aus Österreich
Die Anreise zur Tiroler Zugspitzbahn in Österreich ist über die B179 Fernpass-Straße entweder über den Grenztunnel Füssen oder von Innsbruck über den Fernpass zu machen.

Parkplatz

Zustieg Alpspitze
Talstation Kreuzeck-Alpspitzbahn (kostenfrei).

Zustieg Zugspitze
Talstation Tiroler Zugspitzbahn (kostenfrei; im Falle einer Übernachtung auf dem Münchener Haus an der Seilbahnkassa einen Zettel mit KFZ-Kennzeichen, Autobesitzer-Namen, einer Telefonnummer und der geplanten Dauer der Abwesenheit hinterlassen; im Winter gilt Nachtparkverbot auf den Parkplätzen).

Öffentliche Verkehrsmittel

Wenn der Jubiläumsgrat von der Alpspitze aus begangen wird, kommt eine Anreise von München Hauptbahnhof über Murnau und von Innsbruck mit einem Regionalzug über Seefeld und Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen in Frage. Mit der Zahnradbahn der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG geht es weiter bis zur Kreuzeck- und Alpspitzbahn. Mit der Alpspitzbahn zur Bergstation. Dort zum Einstieg in den Jubiläumsgrat. 

Wenn der Einstieg über den Zugspitz-Gipfel - was weitaus üblicher ist - erfolgt, ist der Zustiegspunkt Ehrwald und die Zugspitz-Bahn. Von Innsbruck Hauptbahnhof erreicht man den Tiroler Ort entweder mit den Postbussen Nr. 4176 und 4250 (in Nassereith erfolgt der Umstieg von 4176 auf 4250); oder per Regionalzug über Seefeld und Garmisch-Partenkirchen sowie Umsteigen in Garmisch.

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