Hagener Hütte

2.446 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Ende Juni bis Ende September, das Saisonende ist wetterabhängig. Im Winter geschlossen.

 

Mobil

+43 664 403 66 97

Telefon

+43 4732 4290

Homepage

https://www.alpenverein.…

Betreiber/In

Hans & Elisabeth Aschbacher

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
14 Zimmerbetten 28 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Hagener Hütte liegt auf dem Niederen Tauern - auch Mallnitzer Tauern -  zwischen der Ankogel- und Goldberggruppe im östlichen Bereich des Nationalparks Hohe Tauern. Der landschaftlich großartige Übergang verbindet das Mallnitzer Tauerntal (Kärnten) mit dem Gasteiner Nassfeld (Salzburg) und folgt dabei den Spuren einer historischen Römerstraße. 

Die im Jahr 2011 umfassend erweiterte und modernisierte Hütte ist ein Ganzjahresziel. Weit- und Tageswanderer, Skitouren-Geher, die auf den Vorderen Geißlkopf steigen, und Mountainbiker, die aus Mallnitz herauftreten, kehren hier ein. Die Hagener Hütte wird seit 1967 und in mittlerweile dritter Generation von der Familie Aschbacher, die hervorragend kocht, bewirtschaftet.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Fußmarsch beginnt im Mallnitzer Tauerntal, auf dem Parkplatz Jamnigalm (1.745 m). Aber auch schon der Weg von Mallnitz durch das Tauerntal zur Alm macht glücklich und zufrieden. Erst geht es über Serpentinen zur Jamnighütte. Es folgt die Überquerung des Tauernbaches an einer Holzbrücke. Weiter aufwärts und über eine weitere Brücke zur Abzweigung Tauernmähder. Links halten, am Hauptweg und die Kolbnitzberger Almhütte passieren. Vorbei am Tauernkreuz wird das historische Tauernhaus und wenig später die Hagener Hütte erreicht.

Gehzeit: 2:30 h; ohne Wanderbus von Mallnitz direkt: 4 h

Höhenmeter: 701 m

Alternative Routen
Von Sportgastein über das Nassfeld (1.588 m, 3 h); von Mallnitz/Ortsmitte (1.190 m, 4 h); von Böckstein (1.127 m, 4:30 h).

Leben auf der Hütte

Die Familie Aschbacher, die die Hagener Hütte seit 1967 bewirtschaftet, verwöhnt Gäste mit exzellenter Kärntner Hausmannskost. Die Zutaten kommen aus nachhaltiger, ökologischer und lokaler Produktion. Stube und Terrasse sind gepflegte und gemütliche Hütten-Plätze, die das Sitzenbleiben leicht und das Weitergehen schwer machen. Die Aussicht auf Ankogel, Romatenspitze, Hochalmspitze, die unzähligen Gipfel dieser und der Reisseckgruppe, auf den Hausberg, den Vorderen Geißelkopf, und in das Gasteinertal lassen unter den Aschbacher-Gästen kaum Aufbruchstimmung aufkommen.

Die Versorgung erfolgt weder mit dem Hubschrauber noch mit der Materialseilbahn. Hüttenwirt Hans fährt zwei Mal pro Woche mit dem Traktor zum Großeinkauf ins Tal.

Gut zu wissen

Die Hütte verfügt über eine helle gemütliche Gaststube und eine nach Süden gerichtete sonnige Terrasse, sowie 14 Schlafplätze in Mehrbettzimmern, 28 Matratzenlager und 10 Schlafplätze im Winterraum inklusive Duschmöglichkeiten. Die Hütte verfügt über eine biologische Abwasseranlage und eine Photovoltaikanlage zu Stromerzeugung. Im Zuge der Sanierung und Weiterentwicklung im Jahre 2012 wurden Warmwasser-Duschen und neue WC-Anlagen installiert. Handy-Empfang besteht. Barzahlung und Hüttenschlafsäcke sind Pflicht. Übernachtungen mit Hund sind mit der Familie Aschbacher vorab zu klären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Mindener Hütte (2.428 m). Die Selbstversorgerhütte ist in 3 h Gezeit zu erreichen. Weiters: Duisburger Hütte (2.572 m, 5 h); Hannoverhaus (2.719 m, 6 h).

Gipfel und Touren: Greilkopf (2.581 m, 1:30 h); Romatenspitze/Rameter Spitz (2.696 m, 2 h Gehzeit); Vorderer Gesselkopf (2.974 m, 2:30 h); Feldseekopf (2.864 m, 3:15 h); die Hagener Hütte liegt auf dem Zentralalpenweg 02, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg, Rupertiweg. 

Anfahrt

Über die A10
In das Bergsteigerdorf Mallnitz, dem Talort zur Hagener Hütte, fährt man auf der A10 Tauern-Autobahn aus nördlicher und südlicher Richtung kommend bis zum Knoten Spittal an der Drau. Es folgt ein Stück auf der B100 Drautal Straße bis Lurnfeld. Dort zweigt man in das bei Möllbrücke beginnende Mölltal ab. Auf der B106 Mölltaler Straße geht es bis Obervellach. Dort zweigt die Mallnitzer Straße in das Mallnitztal und zum namensgebenden Hohe-Tauern-Ort und Bergsteigerdorf ab. In Mallnitz links in das Tauerntal abzweigen.

Aus Südtirol
Bzw. aus dem Puster- und Hochpustertal kommend, reist man über Lienz, von dort über die B107, der Großglockner Straße, bis Winklern an und fährt weiter in das Mölltal auf der B106 bis Obervellach. Abzweigen in das Mallnitztal nach Mallnitz.

Alternativ kann man auch von Sportgastein anreisen. Der Ort liegt am Talschluss des Gasteinertales und ist über die B167, die Gasteiner Straße, die von der B311, der Pinzgauer Straße, die Bischofshofen und Zell am See verbindet, abzweigt. Nach Bischofshofen gelangt man auf der A10 Tauern-Autobahn. Nach Sportgastein führt die mautpflichtige Gasteiner Alpenstraße.

Parkplatz

Mallnitz Tauerntal - Stockerhütte und Jamnigalm (beide Parkplätze werden auch vom Nationalpark-Wanderbus angefahren); Sportgastein - Valeriehaus im Talboden Nassfeld.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Hagener Hütte liegt, was ihre Anbindung an den öffentlichen Verkehr anbetrifft, durchaus gut. Und zwar über dem mittlerweile 100 Jahre alten Eisenbahn-Tauerntunnel, der das Gasteinertal in Salzburg und Mölltal in Kärnten verbindet. Die Bahnhöfe Mallnitz, Bad Gastein und Sportgastein sind die Ausgangspunkte für Aufstiege zur Hütte.

Vom Bahnhof Mallnitz bringt der Nationalpark-Hohe-Tauern-Wanderbus Gäste in das Tauerntal über den Gasthof Gutenbrunn, die Stockerhütte zur Jamnigalm. Von Bad Gastein fahren die Postbusse Nr. 550 und 565 nach Sportgastein. 

Überregionale und internationale Züge - IC, EC, Railjet - die auf der Strecke zwischen Salzburg und Villach unterwegs sind, halten in den Bahnhöfen Bad Gastein und Mallnitz.

Hütte • Salzburg

Niedersachsenhaus (2.471 m)

Das Niedersachsenhaus (2.471 m) sitzt, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Riffelscharte, direkt zwischen Gasteiner- und Raurisertal im Salzburger Teil der Goldberggruppe. Dessen exponierte Lage beschenkt Besucher mit einem grandiosen alpinen Rundumblick. Wanderer und Bergsteiger können auf der Hütte ihren Blick, willkürlich beginnend beim Sonnblick über Hocharn, Ritterkopf, Steinernes Meer, weiter zum Tennengebirge über den Dachstein bis zum Schareck, richtig schweifen lassen. Alpinisten, deren Leidenschaft auch Gipfelraten und -erkennen ist, werden ihre Freude auf der Hütte haben. Zugestiegen wird entweder vom mondäneren Bad Gastein/Sportgastein oder vom urtümlicheren, stilleren Kolm Saigurn. Beide Zustiegsseiten haben ihre Reize und sind für erwachsene Bergliebhaber und junge, nachwachsende Bergfans attraktiv. Seit 2020 wird die Hütte von Sieglinde Rieser bewirtschaftet.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Duisburger Hütte (2.572 m)

Die Duisburger Hütte (2.572 m) in der Kärntner Goldberggruppe liegt in einem Talkessel am Ende des Fraganter Tals. Das Umfeld der Hütte, in dem sich auch künstlich angelegte Stauseen befinden, ist ein fantastisches Wander-, Ski- und Skitouren-Gebiet mit reichhaltigem alpinem Angebot. Auch Kinder kommen hier auf ihre Kosten. Mountainbiker erreichen den Stützpunkt über die bei Bikern besonders beliebte Wurtenstraße. Im Sommer sind hier leichte Wanderungen wie etwa zum Weißsee, Schwarzsee oder Eissee ebenso möglich wie hochalpine Gletschertouren, während die Hütte im Winter Anlaufstelle für Alpinskifahrer und Ausgangspunkt für Skitourengeher ist. Geübte Tourengeher schwärmen etwa vom Aufstieg auf den Hocharn, mit 3.254 m der höchste Berg der Goldberggruppe, und von der Abfahrt nach Kolm Saigurn. Die Hochwurten wiederum eignet sich bestens für erste Schnupperskitouren auf die Fraganter Scharte, Herzog Ernst Spitze, Alteck und Schareck. Die familienfreundliche Duisburger Hütte ist zudem Station auf dem Tauernhöhenweg.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Gießener Hütte (2.215 m)

Die Gießener Hütte (2.215 m) liegt in den südlichen Hohen Tauern in der Ankogel-Gruppe. Sie ist Ausgangspunkt für alpine Bergwanderungen und Hochtouren auf Gipfel wie die Hochalmspitze, Schneewinkelspitze, Gussenbauerspitze, Säuleck und den „Hausberg“ Winterleitenkopf. Die Hochalmspitze ist übrigens der höchste Gipfel östlich des Großglockners. Die Hütte ist vom Bergsteigerdorf Malta aus gut zu erreichen. Kletterer gehen zum Südpfeiler der Hochalmspitze oder zur Südost-Schulter der Großen Gößspitze. Einsteiger machen an Reibungsplatten und Verschneidungen in unmittelbarer Hütten-Nähe ihr ersten vertikalen Schritte. Ein halbe Stunde von der Hütte entfernt, wartet auf Sportkletterer ein Klettergarten mit leichten und schwierigen Routen. Ferratisti, also Klettersteig-Geher, lassen ihrer Leidenschaft am Detmolder Grat und am Steig „Alter Hase“ freien Lauf. Am Fallbach-Klettersteig in Koschach beißen sich mitunter sogar Profis ihre eisernen Zähne aus. Aprops Zähne-ausbeißen: eine Delikatesse für Bergradfahrer ist die Auffahrt durch das Maltatal in den Gößgraben bis zum Stausee und der Gießener Hütte auf jeden Fall. Rad-Fetischisten fahren zuerst bis zur Kölnbreinsperre, erholen sich entlang des Stausees auf dem ebenen Weg zur Osnabrücker Hütte, fahren bis Koschach ab. Dann gönnen sie sich noch den Gößgraben bis zum Stausee und legen noch mit der Auffahrt zur Hütte nach. Belohnung: eine rasante Talfahrt bis Gmünd ohne nennenswert in die Pedale steigen zu müssen.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken