
Für Einheimische ist der Große Priel (2.515 m) und nicht der Dachstein die höchste Erhebung von Oberösterreich. Wir stellen euch die ausdauernde Wanderung auf den aussichtsreichen Gipfel von der Pühringerhütte (1.637 m) aus vor.
Geht man von Bergen aus, die vollständig auf der jeweiligen Landesfläche liegen, dann ist der Große Priel tatsächlich der höchste eigenständige Gipfel Oberösterreichs. Das Dachsteinmassiv teilt sich das Bundesland ja mit der Steiermark. Wobei es eigentlich keine Rolle spielt, ob er nun der höchste Punkt Oberösterreichs ist oder nicht: Der Priel mit seinem mächtigen Kreuz ist so wie so ein traumhafter Berg, den man einmal bestiegen haben sollte.
Die Tour
Der Große Priel ist ein begehrtes Ziel vieler Bergsteiger, die im Toten Gebirge unterwegs sind. Kein Wunder, denn die Aussicht von seinem Gipfel mit dem außergewöhnlichen – nämlich knallroten und acht Meter hohen – Gipfelkreuz ist einmalig. Von unten weg ist die Tour sehr lange. Am besten teilt ihr sie auf zwei Tage auf und steigt am ersten Tag zur Pühringerhütte auf (3,5 h). Von hier aus gilt es am zweiten Tag „nur“ mehr rund 1.100 Höhenmeter zu überwinden.
Von der Pühringerhütte geht es zunächst auf dem Weg 201 – der Teil des Österreichischen Weitwanderweges 01 ist – in Richtung Osten bergauf bis zum Rotkogelsattel und linker Hand weiter durch die bizarre Karstlandschaft des Toten Gebirges.

Kurz vor dem Trembelbergsattel folgt man dann dem Ausseerweg mit der Nr. 215 zum Fleischbanksattel. Dort hält man sich am Weg 262 rechts. Über den Westrücken geht es weiter aufwärts und über den Westgrat steigt man die letzten Höhenmeter aussichtsreich zum Gipfel auf 2.515 m.
Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg zurück.
Die Tour im Detail





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