Plauener Hütte und Hannemannweg

Eine Tour von
Beschreibung
Rundtour über dem Zillergründl auf 2.479 m in Tirol: Ganz im Osten der Zillertaler Alpen bildet die von wilden Formenschätzen geprägte Reichenspitzgruppe den geografischen Übergang Richtung Hohe Tauern. In dieser Welt von schroffen Urgesteinsgraten, rauen Blockkaren und stiebenden Bächen hat die Plauener Hütte ihren Platz hoch über dem Speicher Zillergründl.
Am besten bereichern wir den Hüttenausflug mit der Begehung des Hannemannweges, der vis-à-vis des Magnerkammes bestens ausgebaut quer durch die Flanken zieht, und kehren über die urige Hohenaualm zum Stausee zurück. Eine tolle Tour in einem entlegenen Winkel.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Familientour
Rundtour

Erschienen in
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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Buch „Zillertal: mit Gerlos- und Tuxer Tal“ von Mark Zahel, erschienen im Bergverlag Rother.
Auf der Plauener Hütte, der Hohenaualm und im Restaurant Adlerblick (über der Staumauer) kann man sich für die Tour stärken.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Aufstieg
Vom Endpunkt der Buslinie am Speicher Zillergründl, 1.850 m, gehen wir auf dem Uferfahrweg durch den Tunnel und absolvieren dahinter eine kleine Steigung am Abfluss aus dem Zillerkar vorbei. Wo sich die Trasse wieder absenkt, zweigt bei einer auffälligen Tafel bald der neue Hüttenweg nach links ab; der alte setzt ein Stück weiter jenseits der Keesbäche ein.
Nach ein paar Kehren folgt eine Traverse durch üppig bewachsene Hänge in den Kessel unterhalb des Kuchelmooskares, dessen Abfluss wir auf einer Brücke überschreiten. Am Gegenhang in ausgeprägten Schleifen weiter bergauf, wobei man am Ende die Kanzel des Sonntagslahnerkopfes, 2.314 m, überschreitet oder etwas rascher unterhalb entlangquert.
Nach rund 2 Std. empfängt uns die Plauener Hütte, 2.363 m, auf einem Absatz im Kuchelmooskar.
Der Hannemannweg (Nr. 502) beginnt nun in südlicher Richtung und führt horizontal bis geringfügig ansteigend oft als tolle Blocktrasse durch die Hänge. Ab und an mal einen Bach kreuzend, durchquert man das wenig ausgeprägte Hohenaukar sowie das Seekar (Keeskar), wo der Steig über die Zillerplattenscharte links aufwärts und wenige Schritte weiter unsere Abstiegsroute (Nr. 517) rechts abzweigt.
Über blockbesetzten und zunehmend begrünten Untergrund windet sich der Pfad zum Oberboden hinunter und dreht dort talauswärts ab. Immer rechts vom Bach geht es in leichtem Gefälle zur Jausenstation Hohenaualm, 1.869 m, die sich bescheiden an die Hänge schmiegt. Damit stoßen wir wieder auf den Uferfahrweg und folgen ihm über die gesamte Strecke von fast 4 km zurück zur Dammkrone des Speichers Zillergründl.
Variante 1
Wer auf den Bus-Transfer verzichten möchte, steigt vom letzten Parkplatz bei der Bärenbadalm in 1:15 Std. bis zur Staumauer auf.
Variante 2
Der Hannemannweg führt eigentlich noch weiter südwärts bis zum Heilig-Geist-Jöchl, 2.658 m, einem Übergang nach Südtirol (bis dorthin weitere 1:30 Std. ab Abzweig).
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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