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TV-Tipp: Das Gesäuse – Schroffe Gipfel, tiefe Schluchten, wilde Wasser

Aktuelles • 3. Mai 2019

Am Fuße eines steil aufragenden Kalkgebirges bahnt sich die Enns ihren Weg durch eine der mächtigsten Schluchten Österreichs. Spektakuläre Bilder aus dem Nationalpark Gesäuse – die wilden Seiten der Steiermark aus der Sicht von Rafting-Guides, Bergführern und Piloten. ServusTV zeigt die Doku am Montag, den 6. Mai.

Gesäuse Enns
Foto: ServusTV / Erwin Scheriau
Schroffe Felsen und wilde Wasser: diese Ausgabe von Bergwelten führt uns ins Gesäuse

Mit Stufe VI – an der Grenze zur Unbefahrbarkeit – klassifizieren Wildwasserfahrer den Eingang zum Gesäuse. Genau hier, an den herausfordernden Stromschnellen und verblockten Flussbiegungen der Enns, bildet Wolfgang Schiffermayer Rafting-Guides aus. Er steigt mit ihnen durch den Bruckgraben, eine bisher noch kaum bekannte, eindrucksvolle Canyoning-Tour. Der Schlussteil, gleich unterhalb von Gstatterboden, wird von den Guides ehrfurchtsvoll „Rolling Stones“ genannt. Wegen der riesigen Steine, die eine echte Herausforderung für die Befahrung darstellen. 

Rafting Gesäuse
Foto: Servus TV / Riedl TV
Nichts für schwache Nerven (und Nichtschwimmer): Rafting auf der Enns

Hoch über den tiefen Schluchten der Enns thront der Admonter Reichenstein. Bergsteiger-Legende Klaus Hoi führt die Zuschauer in dieser Ausgabe von Bergwelten über den Ostgrat und das Totenköpfl auf den 2.251 Meter hohen Gipfel.

Noch höher hinaus wollen die Segelflieger. Für Staatsmeister Simon Lemmerer sind die Gipfel des Gesäuses Trainingsgelände für Thermik-Flüge und Ausgangspunkt für neue Streckenrekorde. Doch nicht alles in dieser urtümlichen Gegend hat mit steilem Fels und reißendem Wasser zu tun: Wanderführerin Doris Remschak begleitet Kinder auf die Sulzkaralm, wo sie ihnen seltene Pflanzen zeigt, die es nur im jüngstem Nationalpark Österreichs gibt.

Das achte Weltwunder

Das achte Weltwunder, sagt man zumindest, befindet sich im Stift Admont: Die größte Klosterbibliothek der Welt umfasst 70.000 Handschriften und Frühdrucke. Viele davon noch im Originalzustand.

Die Nibelungensage wird hier genauso aufbewahrt wie das vermutlich älteste Schriftstück in deutscher Sprache – der Abrogans – ein mehr als tausend Jahre altes Wörterbuch.

TV-Tipp

ServusTV zeigt die Bergwelten-Dokumentation „Das Gesäuse – Schroffe Gipfel, tiefe Schluchten, wilde Wasser“ am Montag, den 6. Mai 2019, um 20:15 Uhr in Österreich und um 21:15 Uhr in Deutschland.

Mehr rund ums Gesäuse

Wir haben dem Gesäuse schon den ein oder anderen Besuch abgestattet: Sei es die Zentrale des alpinen Rettungsdiensts, das Bergsteigerdorf Johnsbach oder die zahlreichen Hütten der Region – hier findet ihr alle Beiträge zu Österreichs jüngstem Nationalpark .

Alpiner Rettungsdienst: Bergrettung im Gesäuse
Wildes Wasser, steiler Fels

Rund ums Gesäuse

Das Gesäuse in der Steiermark steht für wildes Wasser und steilen Fels. Unten braust die Enns, oben schießt der Fels senkrecht in die Höhe. Im Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2018) verrät Bergretter Sebastian Kren in der Gepäckkontrolle, was er an Ausrüstung bei Einsätzen des Alpinen Rettungsdiensts Gesäuse dabei hat. Wir stellen euch dazu ergänzend weitere Geschichten rund ums Gesäuse und die Bergrettung vor.

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Der Nationalpark Gesäuse im Winter: Ein Fleckchen unversauter Wildnis inmitten der Steiermark. Und dort wohnhaft: Ein Held in bunten Strumpfhosen, ein begnadeter Kletterer und ein ehemaliger Bürgermeister, der jetzt auch Wirt ist. So besonders wie die Berge sind auch die Menschen, die dort leben. Eine Reportage aus dem „Xeis“.
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Bei hochsommerlichen Temperaturen ist die Sehnsucht nach Abkühlung groß: Es empfiehlt sich darum der Abstieg in enge Schluchten, wo kühles Nass und Nervenkitzel warten. Sebastian Schwab ist geprüfter Canyoningführer und weiß, worauf man bei der Ausrüstung für den „nassen Sport“ achten muss.

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