
Diese Gerstensuppe ist eigentlich eine Graubündner Spezialität. Christoph Erd, ehemaliger Pächter und Koch auf dem Staufner Haus (jetzt Prinz-Luitpold-Haus), hat das Rezept ein wenig abgewandelt ins Oberallgäu gebracht. Die einfache wärmende Speise wird besonders gerne an kalten Tagen bestellt – wir zeigen euch, wie man sie zuhause nachkocht.
Zutaten für 4 Personen
100 g Gerste
100 g Speck
200 g Zwiebeln
150 g Karotten
80 g Sellerie
2 Knoblauchzehen in Scheiben
800 ml Wasser
200 ml Milch
150 ml Schlagobers
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Muskat, gemahlen
Zubereitung
1. Die Gerste am Vortag einweichen, vor dem Kochen abseihen.
2. Zwiebeln und Speck in kleine Würfel, Karotten und Sellerie in Streifen schneiden.

3. Zwiebeln mit ein wenig Öl farblos anschwitzen, danach den Speck zugeben.

4. Das restliche Gemüse und die abgespülte Gerste zugeben.

5. In einem Topf die Gerste-Gemüse-Mischung mit Wasser zum Kochen bringen, 30 Minuten lang köcheln lassen.
6. Milch, Schlagobers und Gewürze daruntermischen und nochmals aufkochen lassen.

7. Fertig ist die wärmende Suppe. Löffeln und genießen!

Tipp
Dem bodenständigen Charakter des Rezepts kann man übrigens ganz leicht eine edle Würze verpassen. Christoph Erd: „Um die Gerstensuppe hochwertiger zu machen, reduziert man die Menge des Specks um ein Drittel und ersetzt ihn durch luftgetrockneten Rinderschinken.“
Zur Hütte


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