
Doppelt schön: Die Steirische Krakau
Foto: Mara Simperler
von Mara Simperler
Dabei fragt man sich wirklich noch, wie sich dieses Fleckchen Erde bisher so gut verstecken konnte? Immerhin leuchten hier im Herbst die bunten Lärchen um die Wette mit dem blauen Himmel.
Sonniger Herbst und sanfte Formen
An diesem Abend serviert er ein junges Schaf. „Das ist den ganzen Sommer noch bei uns vorm Haus herumgelaufen“, kommentiert seine Frau Birgit. Die Tradition des Schafaufbratelns kommt eigentlich aus dem benachbarten Lungau. Aber wen wundert´s, dass so ein Brauch sich nicht um Bundesländergrenzen schert.
Joseph Schnedlitz hat vor acht Jahren den Familienbetrieb übernommen. Obwohl er Jahrzehntelang in Graz gelebt hat, wusste er immer, dass er hierhin zurückkehren möchte. „In der Krakau leben die Menschen in ihrem eingenen Takt. Die Bevölkerung ist im Prinzip seit Jahrhunderten gleich stark geblieben – es leben rund 1500 Menschen hier. Und die freuen sich, wenn Besucher an ihrem Leben teilhaben.“
Im Bergsteigerdorf bemüht man sich besonders um die sportlichen Gäste. Wer Erfahrung hat, bekommt hier qualifizierten Rat, wer sich erst im Bergsteigen üben will, einen Bergführer zur Seite gestellt. Dann muss man sich nur noch entscheiden, welchen der zahlreichen Gipfel man erklimmen möchte.
Noch ein Grund um im Herbst zu kommen: die Luft ist klar und der Blick kann von den Bergen aus unendlich weit schweifen.
Entsprechend lang dauert der Aufstieg zur

Österreich, Krakaudorf

Österreich, Krakaudorf
Die Grazer Hütte ist eine echte Steirerin, aber nur wenige hundert Schritte weiter liegt die Grenze zu Salzburg. „Die Steirische Krakau verbindet viel mit dem Lungau“, sagt Christian Dengg. Das merkt man schon daran, dass der idyllische Prebersee – obwohl auf der Lungauer Seite – irgendwie mit zur Identität der Krakauer gehört. Und daran, dass der Wirt eine Steirische Hütte führt, selbst aber auch Lungauer ist.
Touren in der Steirischen Krakau


Wandern · Salzburg


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