Egal ob klassisch oder im Skating-Stil, Langlaufen ist eine Sportart, die praktisch alle Muskeln im Körper fordert, das Gleichgewicht stärkt und die Ausdauer verbessert. Die Winterlandschaft, das Bergpanorama und die Sonne tun zudem auch der Psyche gut. Vor allem im Winter ist es wichtig, Sonnenlicht zu tanken, um die Vitamin-D-Speicher zu füllen.
Österreich kann mit vielen wunderschönen Langlaufloipen aufwarten. Einige davon sind aufgrund ihrer Höhenlage besonders schneesicher und sonnig und eignen sich zum Teil sogar für echtes Höhentraining.
Landschaftlich wunderschön sind die sonnigen Hochplateaus, die im Winter meist weit über der Nebelgrenze liegen. Hier kann man ohne große Höhenunterschiede und mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge seine Runden ziehen.
Der Talboden vieler Nordtiroler Täler liegt weit über 1.000 m, mit Schnee darf hier also durchaus gerechnet werden. Außerdem darf man sich über eine herrliche Bergkulisse und viel Ruhe freuen – wie etwa auf der Rundloipe Schmirn-Toldern im Schmirntal, der Höhenloipe Gries im Ötztal oder der Höhenloipe Schwendberg im Zillertal.
Aber auch in Salzburg, Osttirol, Kärnten oder der Steiermark findet man wunderschöne Loipen in idyllischen Tälern – wie etwa dem Tiroler Gailtal und dem Lesachtal. Hier läuft man auf der legendären Grenzlandloipe oder auf der Sonnenloipe bei St. Lorenzen. Im Salzburger Hinterglemm entführt die Talschlussloipe in die ruhigen Winkel des Tales und in der Steiermark darf man sich auf die Kristallloipe im Untertal bei Schladming freuen.
Höher geht praktisch nicht: am Pitztaler Gletscher oder am Dachstein kann man auf dem Gletscher Langlaufen. Bei günstigen Bedingungen beginnt die Saison hier schon im Oktober und endet erst im Mai. Viele Profisportler nutzen die optimalen Trainingsbedingungen auf Schnee und profitieren gleichzeitig von der Seehöhe. Aber auch Hobby-Sportler dürfen hier unterwegs sein und sich über die hochalpine Gletscherlandschaft freuen.